Gabriela Straubel

selbstverlegende Autorin und Lyrika Team-Mitglied seit 2014

Ausgabe März 2016

Bleibe du selbst – nur so kannst du glücklich werden

Verbiege dich nicht für andere,
bleibe dir selbst treu und liebe dich so, wie du bist.

Denn genau so bist du richtig.

Egal, ob du groß oder klein bist, schlank bist oder ein paar Pfunde mehr auf die Waage bringst. Egal, ob du lange oder kurze Haare hast, Sommersprossen oder keine.

Wichtig ist, dass du mit dir im Reinen bist, denn nur so kannst du Liebe geben und wirst geliebt. Höre nicht auf das Gerede deiner Mitmenschen, die dich aus Missgunst nicht mögen und schlecht über dich reden.

Verwirkliche deine Träume und genieße jeden Moment,

der dir geschenkt wird.

Schön, dass es dich gibt!

 

Gehe deinen eigenen Weg – nicht den, den andere dir vorschreiben.

Auch wenn dein Weg nicht immer geradlinig verläuft,

behalte dein Ziel im Auge.

Denn es ist nicht das Wichtigste, wann du ankommst,

sondern dass du dein Ziel erreichst.

Manchmal musst du im Leben Umwege gehen,

Hürden überwinden, Niederlagen hinnehmen.

Es ist nicht schlimm zu fallen,

aber du solltest immer wieder aufstehen.

Gib nicht auf, es gibt immer einen Weg!

 

Die Tür zu deinem Glück  – sie steht immer offen, du musst es nur wollen.

Wenn sich im Leben eine Tür schließt, öffnet sich eine neue.

Habe den Mut anzuklopfen, sie zu öffnen und trete ein.

Denn nur, wenn du hindurch gehst, wirst du wissen, was sich hinter ihr verbirgt.

Manche Türen klemmen ein wenig, darum nimm Hilfe an, wenn man dir die Tür öffnet.

Schau dich um, stehe Neuem optimistisch gegenüber und

öffne auch anderen Menschen die Tür.

Denn gemeinsam lässt sich vielmehr erreichen.

 

Ausgabe Dezember 2015

Neues Jahr = neue Vorsätze  oder  Glaube an dich und lebe deine Träume

Zwischen den Jahren, wenn die Weihnachtstage vorbei sind und das Silvesterfest noch bevorsteht, wenn die Geschenke alle ausgepackt wurden und das Festessen der Feiertage schon auf den Hüften spürbar wird, wenn der Besuch wieder nach Hause fährt und Normalität einkehrt, dann wird es etwas ruhiger. Man atmet durch und lässt das Jahr Revue passieren.

Was war gut, was war schlecht, habe ich alles erreicht, was ich mir vorgenommen habe? Was habe ich nicht geschafft und warum nicht?

Fragen über Fragen – Sollte man sich gute Vorsätze für das kommende Jahr vornehmen?  Was, wenn man sie nicht einhält, hat man dann versagt?

Sicher ist es wichtig, sich Ziele zu setzen, aber muss das wirklich zu Neujahr sein? Warum fragt man gerade in der Silvesternacht: „Was nimmst du dir für’s nächste Jahr vor?“

Wie sehen denn die meisten guten Vorsätze aus. Die einen möchten abnehmen, die anderen mit dem Rauchen aufhören, die nächsten wollen mehr Sport treiben…

All das habe ich auch probiert, einiges geschafft, anderes wiederum nicht.

Das Leben ist nur bedingt planbar, es geschehen Dinge, die du nicht vorhersehen kannst, die aber einschneidend dein Leben verändern.

Ob im Beruf, in der Familie oder gesundheitlich, du wirst immer positive und negative Ereignisse erleben und manchen Schicksalsschlag verkraften müssen. Wichtig ist, wie du mit diesen Erfahrungen umgehst.

Auf deinem Lebensweg  werden dir viele Menschen begegnen. Die einen kommen dir entgegen, die anderen gehen in die gleiche Richtung. Einige begleiten dich nur kurz, andere wiederum  bleiben sehr lange an deiner Seite.

Nimm die Menschen mit, die dich begleiten wollen, die dir wichtig sind.

Mit ihnen ist der Weg nur halb so schwer und doppelt so schön.

Lasse die Menschen zurück, die dir nicht gut tun, die dich aufhalten, die dir deinen Erfolg nicht gönnen. Lebe deine Träume und behalte deine Ziele im Auge, dann steht deinem Glück nichts mehr im Weg.

Verbiege dich nicht für andere, bleibe dir selbst treu und liebe dich so, wie du bist. Denn genau so bist du richtig.

Es ist egal, ob du groß oder klein bist, schlank bist oder ein paar Pfunde mehr auf die Waage bringst, egal, ob du lange oder kurze Haare hast.  Wichtig ist, dass du mit dir im Reinen bist.

Verwirkliche deine Vorhaben und genieße jeden Moment, der dir geschenkt wird. Und auch wenn dein Weg nicht immer geradlinig verläuft, denke daran:

Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine neue.

Habe den Mut anzuklopfen, sie zu öffnen und tritt ein. Nimm Hilfe an, wenn sie dir angeboten wird.

Stehe Neuem optimistisch gegenüber und öffne auch anderen Menschen die Tür. Denn gemeinsam lässt sich vielmehr erreichen.

Auch ich habe mir für das nächste Jahr einiges vorgenommen. Meine Kinder sind mittlerweile erwachsen und gehen ihre eigenen Wege.

Diesen neugewonnenen Freiraum werde ich nutzen, um mich selbst zu finden, um Kraft für Neues zu schöpfen, um mich weiterzuentwickeln.

Ich werde mir eine kleine Auszeit  an einem Ort der Ruhe gönnen und dem hektischen Alltag entfliehen.

Mein Ziel ist es,  anderen Menschen Hilfe und Unterstützung anzubieten, die diese benötigen.  Ich bin ein Mensch, der anderen gerne Freude bereitet, der gerne hilft und wenn ich dann in strahlende Augen blicken kann, ist dies mehr wert, als alles Gold dieser Welt.

Diese Welt ein Stück glücklicher und friedvoller gestalten zu können, das sollte unser aller Ziel sein.

Ich wünsche allen einen gesunden und glücklichen Start ins neue Jahr 2016

Herzlichst Gabriela

Ausgabe Oktober 2015

Der Freund für’s Leben

Gibt es ihn wirklich, den besten Freund,

der, egal was passiert, deinen Weg stets säumt?

Und wie viele braucht man im Leben davon,

reicht eine einzige Person?

Es ist nicht wichtig, ob du viele Freunde dein Eigen nennst.

Es ist nur wichtig, dass du die Richtigen kennst.

Der Freund, der hinter dir steht, wenn die Ohnmacht droht,

für den Hilfsbereitschaft  – ist oberstes Gebot.

Ein wahrer Freund, das kann ich sagen,

hält zu dir, in guten wie auch in schlechten Tagen.

 

Finde dich wieder

Manchmal, wenn die Gedanken schweifen,

im gestern, heute und jedem Moment.

Manchmal kann ich nicht begreifen,

wie die Zeit an uns vorüber rennt.

 

Wir leben, sind ständig gehetzt und gejagt,

von Arbeit , Pflichten, Verantwortung.

So schwindet das Dasein von Tag zu Tag,

gefühlt ist man eher alt als jung.

 

Sich finden, sich lieben, so wie man ist,

auch mal die Seele baumeln lassen.

Dass man auch mal die Zeit vergisst,

um die Schönheiten des Lebens nicht zu verpassen.

 

Wir sind nur Gast auf dieser Erde,

der Besuch ist nicht von ewiger Dauer.

Genieße die Zeit, dass deine Seele glücklich werde,

und verkrieche dich nicht hinter Mauern.

 

 

Ausgabe Januar 2015

Gedanken zum neuen Jahr

 

Das alte Jahr, es ist vorüber,

gespannt man in das Neue blickt.

Was wird es bringen, wie wird es werden,

wehmütig schaut mancher aufs alte Jahr zurück.

 

Keiner weiß, was morgen ist,

darum nutze jeden Tag aufs Neue.

Nimm mit Gelassenheit jede Hürde,

genieße dein Leben ohne Reue.

 

Gehe mit viel Mut in dieses Jahr,

beginne Neues, wie es deinem Herzen gefällt.

Lasse hinter dir, was nicht gut für dich war,

und gestalte dir eine bessere Welt.

 

Freude und Spaß sollen dich geleiten,

auf deinem Weg zum Glücklich sein.

Körper und Seele in Einklang verweilen,

Zuversicht auf ewig Dein.

 

 

 

Was wirklich zählt

 

Was braucht der Mensch zu seinem Glück?

Ein Haus, ein Auto, von allem ein Stück?

 

Oder reicht Gesundheit, Liebe, Vertrauen,

kann man damit auf die Zukunft bauen?

 

Ich wünsche allen Menschen auf dieser Welt,

dass jeder sein Glück findet, wie es ihm gefällt.

 

Uns allen wünsche ich von Herzen,

weder Leid, Krieg, Hunger, noch Schmerzen.

 

Dass ein jeder mithilft, so gut er kann,

diese Welt zu verbessern, irgendwann.

 

Denn erst wenn alle leben in Liebe, Harmonie und Glück,

gibt jeder ein Stück von all diesem zurück.

Ausgabe November 2014

Winterzeit

Das Tal liegt tiefverschneit und weiß,

keine Fußspuren sind hier zu sehen.

Auf der Bergspitze spiegelt die Sonne das Eis,

ein Anblick, der gar wunderschön.

 

Die Kinder im Dorf mit ihrem Gefährt,

mit Schlitten, Skiern, groß und klein.

Wollen hinauf zum Rodelberg,

und jeder will der erste sein.

 

Sie bauen Schneemann, machen Schneeballschlacht,

so gefällt es unseren Kindern.

Sie toben draußen bis in die Nacht,

wie schön ist doch der Winter.

 

Mal  bitterkalt, mal fällt der Schnee,

mal schmilzt die Sonne das Eis.

Und stürmt es draußen kalt, oh weh,

drinnen in der Stube ist’s heiß.

 

Ein Wintertag wie im Bilderbuch,

Zeit zum Spazierengehen.

Bei Tier und  Natur zu Besuch,

und die Wunder des Winters sehen

 

Der kleine Schokoladenkobold

Die Vorweihnachtszeit, wohl mit die schönsten Wochen im Jahr. Alles duftet nach Kerzen, Bratäpfeln und Lebkuchen. Auf den Weihnachtsmärkten herrscht reges Treiben, Karussells für die Kleinen, Zuckerwatte, gebrannte Mandeln und Glühwein für die Großen. Alles glitzert, aus den Lautsprechern ertönen Weihnachtslieder und ein großer Mann mit rotem Mantel, weißen Bart und einem Sack voller Geschenke überrascht die Kinder.

Auch Finn, knapp eineinhalb  Jahre alt, erfreut sich sehr an den vielen bunten Lichtern und er liebt, wie wohl jedes Kind, Süßigkeiten.

Deswegen möchte seine Mama Theresa in diesem Jahr einen ganz besonderen Weihnachtsbaum für ihn schmücken. Mit bunten Schokoladenfiguren, Weihnachtsmännern, Engeln und  Schneemännern, verpackt in buntem, glitzerndem Papier.

Theresa wohnt mit ihrem Mann und Finn in einer 2-Raum-Dachwohnung,  gemütlich eingerichtet mit einer Spielecke im Wohnzimmer für den Kleinen. Der Weihnachtsbaum sollte dort auch seinen Platz finden.

Nachdem der Baum aufgestellt war, begann Theresa ihn zu schmücken. Finn schaute zu und war entzückt über die vielen bunten Schokoladenfiguren und mit seinem kindlichen Wortschatz sagte er seiner Mama: „Finn Schokolade haben“. Theresa versuchte ihm zu erklären, dass die süßen Figuren am Baum hängen bleiben müssen, bis der Weihnachtsmann da war. Finn schlich um den Baum, sah sich die Süßigkeiten an und seine Augen strahlten.

Theresa bemerkte in den folgenden Tagen, dass ab und an, ein bis zwei süße Figuren fehlten. Heimlich füllte sie die kahlen Stellen am Baum wieder auf und schmunzelte. Die kleine Naschkatze konnte wohl doch nicht bis Weihnachten warten. Aber sie ertappte ihn nicht beim Naschen.

Am Tag darauf, Theresa stand in der Küche und bereitete das Mittagessen zu, spielte Finn im Wohnzimmer. Als sie ihn zum Mittagessen rufen wollte, hörte er nicht. Theresa ging zur Wohnzimmertür und öffnete sie leise.

Und da stand er, der kleine Schokoladenkobold Finn neben dem Baum und packte ganz vorsichtig die Figuren aus und steckte sie in seinen schokoladenverschmierten Mund.

Dieses Mal hatte es den Baum richtig erwischt. Es war nicht mehr viel von den Figuren übrig.

Nachdem er seine Mama sah, schaute er sie ganz verschmitzt an und sagte: „schmeckt gut, Weihnachtsmann alle“.

Gemeinsam füllten sie den Baum wieder auf, Theresa erzählte Finn Weihnachtsgeschichten und er konnte es kaum noch erwarten, bis der Weihnachtsmann am 24. endlich vor der Tür stand.

Ausgabe September 2014

Zeit des Bangens und Hoffens

Eva war 37 Jahre, verheiratet und hatte 2 Jungen im Alter von 10 und 12 Jahren. Nachdem sie an einem Freitagnachmittag heftige Schmerzen im Bauchraum verspürte und das Wochenende bevorstand, fuhr Eva zu ihrer Hausärztin. Nach der Untersuchung verschrieb sie ihr Antibiotika. Aus Angst, es könnte sich um mehr als eine harmlose Entzündung handeln, rief Eva in einer urologischen Praxis an und bat um einen Termin. „In einem Vierteljahr habe ich einen Termin“, hörte sie die Stimme der Schwester. Geschockt entgegnete sie ihr, „da kann ich schon tot sein“. „Dann kommen sie morgen, aber es dauert“ teilte ihr die Schwester etwas barsch mit.

Also ging Eva tags darauf mit viel Zeit im Gepäck in die Praxis. Nach langem Warten, untersuchte der Arzt Eva und stellte bereits beim Ultraschall fest, dass in Eva‘s Blase ein Tumor wuchs. „ Der ist zu 99 % gutartig und kann ambulant entfernt werden“. Worte, die heute noch wie Hohn im Ohr klingen. Zwei Wochen später unterzog sich Eva einer ambulant stattfindenden Operation zur Entfernung des Tumors.

Nach einer Woche fuhr sie mit ihrem kleinen Sohn nochmals in die Praxis zur Kontrolle.

Der Arzt sagte, dass der Befund da sei  – bösartig – . In diesem Moment zog es Eva den Boden unter den Füßen weg. Sie dachte an ihre Kinder, sie wollte doch sehen, wie sie erwachsen werden, wollte noch so viel Zeit mit ihnen verbringen,

Im Vorzimmer saß ihr Sohn, nichts ahnend und wartete auf seine Mama.

Eva verließ mit ihm die Praxis und auf seine Frage, ob alles ok sei, sagte sie nur, „das wird schon wieder“.

Eva, die geborene Optimistin, immer gut drauf, immer ein Lächeln im Gesicht, immer positiv denkend, in diesem Moment verschwand das alles.

Ein Jahr zuvor hatte sie ihre Cousine verloren, die einem Krebsleiden erlag und drei Kinder hinterließ. Sie hört heute noch das Weinen und Schreien der Kinder, als sie vor dem Sarg ihrer Mutter standen und schwor sich damals,  dass ihre Jungen dieses Leid nicht ertragen sollten.

„Ja, ich kämpfe und ich werde gewinnen“, sagte sie immer wieder. Um ihre Kinder nicht zu beunruhigen, erzählte sie ihnen vorerst nichts.

Nach dem Arztbesuch schauten Eva und ihr Jüngster bei ihren Eltern vorbei. Voller Erwartung sah ihre Mutter Eva an, die in diesem Moment nichts sagen konnte, sondern  nur den Daumen nach unten zeigte.

Die Augen ihrer Mutter füllten sich mit Tränen. Daraufhin nahm der Sohn die Hand seiner Oma, drückte sie ganz fest und sagte: „die Mama wird wieder gesund“.

Ihr Mann verdrängte mehr oder weniger die Situation und so wurde das Thema zu Hause totgeschwiegen. Aber sie hatte Freundinnen, mit denen Eva offen reden konnte, die ihr zuhörten, bei denen sie sich auch mal ausweinen konnte und denen sie so dankbar ist, dass sie in dieser schwierigen Zeit für sie da waren.

Natürlich konnten nicht alle mit solch einer Situation umgehen, manche entfernten sich von ihr, konnten nicht darüber reden. Das letzte, was sie wollte war Mitleid. Also machte sich Eva hübsch, fuhr zu ihrer Freundin  und begrüßte sie mit den Worten: „ Schau, ich lebe noch und sehe dazu auch noch gut aus“. Sie nahmen sich in den Arm, weinten und redeten.

So  erlangte Eva ihren Kampfgeist  und Optimismus wieder zurück, baute mit ihrer fröhlichen Art ihr Umfeld wieder auf und war stärker als zuvor.

In den folgenden eineinhalb Jahren folgten 5 Operationen, Chemotherapie und leider auch Behandlungsfehler, die schwerwiegende Folgen hatten.

Bei jeder Untersuchung kam die Angst wieder – alle Vierteljahre die gleiche Angst – zu verlieren.

Bei der dritten Operation war der Zeitpunkt erreicht, an dem Eva ihre Kinder nicht weiter anschwindeln konnte.  Und so setzte sie sich am Nachmittag mit Ihnen ins Wohnzimmer, nahm sie in den Arm und erzählte ihnen die ganze Geschichte.

Sie sahen ihre Mama an und dann kam eine Frage, die sie bereits erwartet hatte. „Musst du jetzt sterben, wie deine Cousine?“  Eva‘s Herz krampfte sich zusammen, sie dachte nur, sei stark jetzt, für deine Kinder. „Nein“ sagte sie, „ich werde es schaffen, ich werde wieder gesund“, versprochen. Macht euch keine Sorgen.

Die 5. Operation erfolgte wieder in Rückenmarksnarkose. Doch dieses Mal war alles anders. Nach ca. einer Stunde geschah das Unfassbare. Der Operateur durchtrennte die Blase. Der Bildschirm wurde rot, die Operation musste daraufhin abgebrochen werden. Der Befund, die Blase sei total verkrebst, gab diesen Zellen gerade die Möglichkeit, sich im Körper auszubreiten. Eva war am Boden zerstört.

Das war das erste Mal, dass sie in ihrem Bett saß und weinte. Jeglicher Mut hatte sie in diesem Moment verlassen, sie dachte an ihre Kinder, denen  sie versprochen hatte, gesund zu werden. Die Blase muss entnommen werden. Mindestens 3 Wochen Klinik, 3 Wochen Kur, Chemotherapie mit allem was dazu gehört und das Risiko, später an Darmkrebs zu erkranken.

Berauschend waren diese Aussichten nicht. Aber sie wollte kämpfen, für ihre Kinder. Zur endgültigen Bestätigung des Befundes wurden die entnommenen Proben in eine Uniklinik geschickt.

Es vergingen Tage, Wochen, eine gefühlte Unendlichkeit, voller Hoffen und Bangen.

Eva machte alle Untersuchungen, die notwendig waren, schrieb eine Patientenvollmacht und ihr Testament für den Notfall.

Es war die schlimmste Zeit in ihrem Leben, diese Ungewissheit ertragen zu müssen und das acht Wochen lang, acht lange Wochen. Sie packte ihre Koffer für das Krankenhaus, für die Kur. Hatte Kopftücher eingesteckt, dass ihre Kinder sie nicht mit Glatze sehen sollten. Ihre Jungen sollten für diese Zeit zu ihren Eltern ziehen.

Eva war nicht mehr sie selbst, sie funktionierte nur noch. Der Operationstermin stand fest. Einen Tag vor ihrem 39. Geburtstag sollte Eva im Krankenhaus erscheinen. Am Nachmittag, die Tasche war noch ungeöffnet, erschien die junge Ärztin, die ihr schon fast zur Freundin geworden war und der sie viel verdankte. Sie hatte den Befund, nahm Eva in den Arm und sagte: „Sie können nach Hause gehen“. Eva traute ihren Ohren nicht und fragte nach. Woraufhin sie ihr zur Antwort gab, „der Pathologe hat sich vertan“. Die Proben der letzten Op waren nicht mit Krebszellen behaftet. Ein fataler Fehler, der ihr weiteres Leben sehr beeinträchtigt hätte. Beim Verlassen der Klinik kam der Operateur, der die Blase durchtrennt hatte und umarmte Eva. Ihm standen die Tränen in den Augen und er entschuldigte sich für seine Unachtsamkeit. Die Freude über den positiven Ausgang war ihm deutlich anzusehen.

Am nächsten Tag feierte Eva wohl den schönsten Geburtstag mit ihrer Familie. Sie geht regelmäßig zu den Untersuchungen und genießt die Zeit mit ihren Kindern, die mittlerweile erwachsen sind.

Sie hat ihren Optimismus und ihre Fröhlichkeit behalten und den Glauben, dass man vieles schaffen kann, wenn man es will.

Ausgabe August 2014

Das große Glück

Ich hab dich gesucht, mein großes Glück,

viele, viele Jahre lang.

Meine Gefühle waren fast schon erstickt,

und Fehler hab ich auch getan.

 

Doch  dann kamst du, wir sahen uns an,

verstanden uns blind und alles begann.

So wunderschön ist jede Stunde mit dir,

ich möchte keine missen, du gehörst zu mir.

 

Du gibst mir Kraft, du machst mir Mut,

mit dir weiß ich, wird alles gut.

Ich hab dich gefunden und schenk‘ dir mein Herz,

versprech‘ dir nur Sonne und keinen Schmerz.

 

Du bist mir das Liebste auf der Welt,

ich möchte, dass dies ewig hält.

Ich schwör dir Treue Tag für Tag,

bin immer für dich da, was auch kommen mag.

 

Als deine Frau mit dir durchs Leben gehen,

und immer an deiner Seite stehen.

Das ist der größte Wunsch für mich,

ich kann dir nur sagen, ich liebe Dich!

 

Sehnsucht

Ich wache auf und bin allein,

am liebsten wär ich jetzt bei dir.

Du bist mein hellster Sonnenschein,

vertreibst die dunkelsten Wolken in mir.

 

Bei dir fühl‘ ich mich unendlich wohl,

das was ich brauche, bist du, nur du.

So viel Glückseligkeit hab ich immer gewollt,

und unsere Liebe wächst im Nu.

 

Jede Trennung  fällt uns unsagbar schwer,

die Sehnsucht wächst von Tag zu Tag.

Allein sein wollen wir beide nicht mehr,

du fehlst mir jede Sekunde ganz, ganz arg.

 

Ich liebe dich so sehr mein Schatz,

bist immer für mich da.

Du gibst mir Halt, Liebe, Leidenschaft,

so soll es bleiben, Jahr für Jahr.

 

Der Tag wird kommen, dann haben wir’s geschafft,

zusammen können wir durchs Leben  gehen.

Werden genießen unsere Liebe bei Tag und Nacht,

sind glücklich zu zweit und jeder darf es sehen.

 

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