Armin Reeck

Trauerfürsorge

Ausgabe November 2014

„GESETZ der LIEBE“

Oh ihr Menschen, durch ein Leben nach dem anderen werdet ihr gewirbelt, und erfahrt „euer Leben“ als Erfahrung, bis ihr das „GESETZ DER LIEBE“ befolgen lernt.

ihr werdet so gezwungen, das Gesetz des EINEN   —DIE LIEBE— zu lernen und ihm zu gehorchen.

diesem zwingenden Geschehen kann niemand entrinnen. Es setzt sich fort, bis das Äußere selbst schließlich nach der Ursache seiner Not sucht, und erfasst, dass seine Befreiung aus den Erfahrungen  des Leidens nur zu erreichen ist, wenn es dem „GESETZ DER LIEBE“ gehorsam wird.

diese Einordnung beginnt als Ruhe, Frieden und Freundlichkeiten, in den Gefühlen deren Mittelpunkt das HERZ ist.

Durch das „innere Empfinden“ ist die Verbindung mit der äußeren Welt herzustellen.

Liebe ist nicht eine Fähigkeit des menschlichen Geistes (Verstand, Gemüt) sondern sie ist eine

„reine und leuchtende Essenz“ die den Menschengeist erzeugt.

Diese „Nächstenliebe“ ist an keine Bedingung gebunden und kann nichts als Friede und Freude zum Ausdruck bringen und aller Schöpfung immerfort schenken.

Sie verlangt nichts für sich, denn sie ist in alle Ewigkeit SELBST-SCHÖPFERISCH. sie ist der Herzschlag des „HÖCHSTEN“.

Liebe besitzt alles und kennt nur einen Willen:

„in allem den Plan der Vollkommenheit zu verwirklichen.“

Daher verschenkt sie sich ständig selber. Sie nimmt keine Kenntnis von dem, was in der Vergangenheit gegeben wurde, empfängt vielmehr ihre Freude und hält ihr Gleichgewicht durch stetes ausströmen ihrer selbst.

Da diese Vollkommenheit in der Liebe ist, und unversieglich durch sie strömt, kann sie nie etwas anderes erkennen, als sich selbst.

„Liebe“ und nur sie, ist die Grundlage der Harmonie und der „richtigen“ Verwendung aller Lebenskraft.

Im Menschenleben wird Liebe zum Bedürfnis, unbegrenzt und unaufhörlich den ganzen  eigenen Frieden und die Harmonie der übrigen Schöpfung zu geben und zu schenken.

– aus meinem Schaffen und meinem Studium über das Leben selbst.

Ausgabe September 2014

… mehr als nur ein Hobby …

Widmung: die nachfolgenden Gedanken sind zwei wunderbaren und sehr liebevollen Menschen gewidmet.

meinem Vater Walter:   geboren am 3.2.1932    Heimgang am 18.11.1968

meiner Mutter Rosa:      geboren am 23. 8. 1938

Als ich am 5. Januar 1962 mein Licht der Welt erblickte, fühlte ich mich schon von Anbeginn sehr geborgen und behütet. Mein Vater und meine Mutter brachten mich 1967 zur Musik. Bis heute begleitet mich meine geliebte symphonische Blasmusik täglich. Ich danke meinem Herrn und Schöpfer für meine Eltern.

… ich lebe nach meiner eigenen Lebensmelodie …

Wie Ihr vielleicht schon wisst, lebe und schaffe ich im Einklang mit der Schöpfung, d.h. nach meiner eigenen Lebensmelodie. Bereits mit jungen – fünf Jahren – begann ich mit meiner geliebten Blasmusik, in meinem Geburtsort Weilstetten, beim dortigen Musikverein.

Meine Musik ist nicht nur Hobby. Musik ist mein täglicher Begleiter in meinem Alltag. Ich bin mit meiner Melodie des Lebens als liebevoller „Lebens-Musikant“ unterwegs.

Musik war und ist meine Lebens-HERZENS- Schule.

Musik brachte mich zu meinen wahren Werten.

Musik zeigt mir bis heute, was ich selbstbewusst leben darf: MICH!

Lehrreiches durch Musik:

–          Ich bin mit meinen Gefühlen immer am richtigen Ort.

–          Singen

–          Harmonie, Kreativität, Intuition, Liebe …

–          Taktgefühl, sowie großes Einfühlungsvermögen

–          Gemeinwohl und Gemeinschaftsleben

–          Für Andere da-Sein-dürfen

–          Dass Musik nicht nur Töne sind!

Musik öffnet auf Ihre Art mein und anderer Herzen, bringt Menschen aller Gesellschaftsschichten zusammen. Begeistert jung und älter, egal ob als aktive Musikanten oder musikalische Gäste. Blasmusik hält aktiv gesund.

Wenn ich mit meinem Bariton-Saxophon (meinem Baby)  alleine oder gemeinsam auftrete, bin ich ganz nah bei mir und meinem Schöpfer. Ich lasse meine wunderbaren, schwingenden, musikalische Lebensgefühle zu. Alles bebt und schwingt in mir. Je nachdem, welches Stück ich musiziere, entwickeln sich Bilder in meinen Gedanken. Schöne Bilder und auch andere Einblicke. Ich möchte Euch meine Gedanken deshalb mitteilen, dass Ihr vielleicht meine Trauerfürsorge besser verstehen lernt und begreifen könnt. Es ist nicht nur Arbeit, es ist eine „ART musikalische BERUFUNG“.  Ich betrachte mittlerweile mein Leben und Schaffen, als wäre ich immerfort als Musikant unterwegs. Ob ich nun rede, ob ich Menschen treffe und begleite, Auto fahre, in der Natur wandre, denn ich habe immer diese bildhafte musikalische Echtheit in mir (so als stille freudige Führung)

Mit meiner eigenen Lebensmelodie kann  ich agieren und reagieren. Sie hilft mir auch in schwierigen Lebensmomenten, das eigene und anderer Leben zu erklären, zu motivieren und schlussendlich begreiflich zu machen.

Ich habe in meinem Leben lernen dürfen (dieser Prozess dauert noch an) meinem  Schöpfer voll und ganz zu vertrauen. Lange habe ich bisher gebraucht, so meiner eigenen Melodie zu vertrauen. Ich danke deshalb, wie zu Beginn gesagt, meinem Vater und meiner Mutter. Ich danke meinem Herrgott, dass mein Hobby mein „Lebens-Grund-Gefühl“ wurde und ist. Dass  ich dadurch meine Schöpfungsliebe annehmen kann und somit allen Geschöpfen zeigen und selbstbewusst vermitteln darf.

Mit einem  meiner Lieblingszitate beende ich dieses „musikalische Intermezzo“.

“Musik ist das Schönste auf der Welt, und Musikant zu SEIN, ist GOTTES SEGEN…!“

(Ernst Mosch 7.11.1925 bis 16.5.1999)

Ausgabe August 2014

STILL WERDEN

… nicht nur still werden und den Lärm abschalten, der mich umgibt.

Nicht  nur entspannen und die Nerven ruhig werden lassen.

Das ist nur RUHE.

Schweigen ist mehr.

Schweigen heißt:

mich loslassen, nur einen winzigen Augenblick auf mich selbst.

–          auf meine Wünsche

–          auf meine Pläne

–          auf meine Sympathien und Abneigungen,

–          auf meine Schmerzen und meine Freuden,

–          auf alles, was ich von  mir denke, und was ich von anderen halte,

–          auf alle verdienste,

verzichten auch

–          auf das, was icht nicht getan habe

–          auf meine Schuld – und auch auf alle Schuld – der Anderen an mir,

–          auf alles, was in mir Unheil ist,

verzichten

–          auf mich selbst, nur einen Augenblick

„DU“ sagen,

und GOTT da-sein-lassen.

Nur einen Moment sich lieben lassen, ohne vorbehalt, ohne zögern, bedingungslos, und ohne auszuschließen, dass ich nachher brenne. das ist Schweigen vor Gott. dann ist in diesem schweigen,

Stille und reden, handeln und leiden, hoffen und lieben zugleich.

Dann ist schweigen:  EMPFANGEN.

Auf dieses Schweigen weiß ich nur zu sagen: als neues schweigen, weil GOTT größer ist, weil jede versuchte Antwort  …. zu klein gerät.

Und doch habe ich meine (nächsten)liebe, ich rede und handle, weil das Schweigen eines Augenblicks

vor GOTT

und mit GOTT

und in GOTT

 

die lauten Stunden erlöst.

Ausgabe Juli 2014

SPONTAN – Von mir für DICH

Jetzt bin ich da, oder…?
Doch, doch, jetzt bin ich angekommen…!
Oh nein, ich bin wieder einmal gefallen!
Wie oft frage ich mich denn noch…?
Kenne diese Szenarien, und doch immer wieder anders,
kenne dieses Ohnmächtige,
kenne dieses Zerrissene,
kenn mein so da-sein!
Wofür sind sie da… die sogenannten Ausweglosigkeiten?
Ja, damit ich lerne, immer wieder lerne –
die Kunst meines Lebens!

Meine Kinder sind mittlerweile „groß“

und ich … wie wunderbar… erkenne, immer mehr
mein so wichtiges da-sein –
Ich bin geboren für diese „Sachen“
damit ich anderen etwas zeigen darf!

Kenne ich, dieses Aufwachen –

dieses erneute Aufwachen!
Kenne dieses brennende Verlangen,
kenne es… wie die liebende Kraft in mir aufsteigt,

immer mehr aufsteigt…

Ganz sanft und zart zugleich schwingt es empor.
Kenne die innere Stimme, die mich darin motiviert –
mit sanftem Mut meine Lebensmelodie vorspielt,
damit ich meine Art erspüre, um mit meiner Liebe
immer weiter zu gehen – immer weiter und weiter…

..wir Menschen stehen uns aus Unwissenheit oft selbst im Wege. Werdet euch bewusst eurer Freiheit… dies geht nur mit einem liebevollen Umgang mit sich selbst und mit den anderen, und ganz wichtig mit der Schöpfung, und mit diesem liebevollen, sanftmütigen Umgang entwickelt sich die Erkenntnis, dass ich die Schöpfung selbst bin…

 

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