Hildegard Schäl

Autorenbild_Hildegard-Schael

Hildegard Schäl, Autorin und Entwicklerin der M A R S-Methode

Das 4-Stufen-Modell zur Prävention und Vermeidung von BurnOut 

Was ist die M A R S-Methode®?

Die M A R S-Methode® ist ein Modell, welches von Hildegard Schäl aus langjähriger Erfahrung in ihrer eigenen Praxis mit Patienten/Klienten sowie in Coachings zur Prävention und Vermeidung von BurnOut entwickelt wurde.  Sie bietet es in der therapeutischen Variante in der Praxis an und in Unternehmen im Sinne der Gesundheitsvorsorge. Es umfasst Bereiche aus der klientenzentrierten Gesprächsführung, dem Resilienztraining, Mentalen Training, Storytelling, der Psychokinesiologie, dem Entspannungsverfahren und dem NLP (Neurolinguistisches Programmieren). Aus diesem wertvollen Fundus wird das jeweilige Instrument gewählt, welches sich im Laufe des Prozesses für die individuelle, themenspezifische Durchführung des Coachings oder der Therapie herauskristallisiert.

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Ausgabe Oktober 2016

Herbstblatt

Spazierengehen in der Natur,

von Hektik keine Spur.

Im Wechsel der Gezeiten

sich auf den Winter vorbereiten.

 

Abschied nehmen von warmen Sommertagen

und dieses akzeptieren ohne zu fragen.

Der Herbst färbt sich im bunten Blätterkleid,

für mich ist es die schönste Jahreszeit.

 

Schau Dir nur die herrlichen Farben an,

eingetaucht im warmen Rot zieht es mich in seinen Bann.

Die Natur ist ein wahrer Künstler seiner Zeit,

ich staune und tiefe Ruhe macht sich in mir breit.

 

Wenn auch wir bereit sind für Veränderungen,

ist uns ein großer Schritt gelungen.

Folgen wir dem Fluss des Lebens,

ist unsere Zeit hier nicht vergebens.

 

Herbstliche Grüße

Ausgabe September 2016

Heute…

… war unser Sommerfest bei dem IBB (Institut für berufliche Bildung). Ich unterrichte dort freiberuflich im Bereich Medizin. Einmal im Jahr findet ein Fest statt, an dem ich erstmalig teilgenommen habe.

 

Dieses Sommerfest feierten wir in Hooksiel bei den „Wasserskianlagen“ – und was soll ich sagen, am Besten, ihr lest es selbst in diesem von mir geschriebenem Slam:

 

Heute ist ein besonderer Tag,

denn – Heute sind wir zusammen,

wir kennen uns sonst nur aus der virtuellen Welt.

Heute lassen wir die Korken knallen,

weil es uns heute so gefällt.

 

Wir haben viele tolle Dinge heute gemacht,

Krabben aus ihrer Schale befreit,

einen Spaziergang im Watt,

kein Weg war uns zu weit.

 

Wir kennen nun den Schiffbau,

die Werft und die Schleusen,

sind über die Rettung per Schiff ganz schlau,

wissen alles über Netze, Seile und Reusen.

 

Denn – Hey – Heute sind wir zusammen,

wir kennen uns sonst nur aus der virtuellen Welt.

Heute lassen wir die Korken knallen,

weil es uns heute so gefällt.

 

Wenn jetzt etwas über Bord geschmissen wird,

dann sind das unsere Zweifel über´s Boßeln,

oder weil jemand sein Paddel verliert

beim Ausprobieren der selbstgebauten Floße.

 

Und willst du mit der Mode gehen,

dann nimm dir ein Vorbild am Wasserski

und kleide deinen Körper in Neopren,

dann bist du schön wie nie.

 

Denn – Hey – Heute sind wir zusammen,

wir kennen uns sonst nur aus der virtuellen Welt.

Heute lassen wir die Korken knallen,

weil es uns heute so gefällt.

 

Beim StandUp Paddling bekommst du Standing Ovations.

Hast voll den Überblick auf´s Watt

und bist der Herr über alle situations,

kannst mitreden und dat up Platt.

 

Möchtest du lieber Ostfriesisches Beach-Feeling,

chillst du in der Anlage oder am Strand

und verreibst den Sand auf der Haut als Peeling

oder hast beim Tischkikker ´ne besondere Hand.

 

Beim IBB wir sind ein Team,

daran sollten wir immer denken,

an einen Strang zu ziehen,

um alles in sichere Bahnen zu lenken. ´

 

Denn – Hey  Heute ist ein besonderer Tag.

Heute sind wir zusammen,

wir kennen uns sonst nur aus der virtuellen Welt.

Heute lassen wir die Korken knallen,

weil es uns heute so gefällt.

 

Vielen Dank für den schönen Tag!

Herzliche Grüße

Hildegard Schäl, Dozentin beim IBB

 

Ausgabe Mai 2016

Stimmungsmacher

Hell strahlender Glanz in gelb,

leuchtet das riesig weite Feld,

beeindruckt von der Herrlichkeit,

vergessen ist die Frühjahrsmüdigkeit.

 

Wie schön ist doch die Natur,

auf der Blütenpollenstaubes Spur,

trete ich meinen Weg nun an

und fühle mich wie ein Wandersmann.

 

Setze meine Schritte in Gang

und höre der Vöglein Gesang.

Ich genieße diesen weiten Blick,

keine Angst sitzt mir im Genick.

 

Über mir der Himmel und die Sonne,

das ist Leben voller Wonne,

ein Geschenk der besonderen Art,

ein Höhenflug in voller Fahrt.

 

Und ob das nicht schon alles wär´,

rauscht neben mir das türkisblaue Meer.

Es funkeln und glitzern wie Diamanten die Wellen,

das sind der Lebenslust wahre Quellen.

 

Wer einmal hier gewesen ist,

der niemals mehr vergisst,

wie die Ostsee uns verzaubern kann,

immer wieder zieht sie mich in ihren Bann.

 

Herzlichst, Hildegard Schäl

 

Ausgabe März 2016

Die Welt dreht sich

Du fragst Dich warum,

die Welt dreht sich anders herum.

Menschen werden vertrieben,

wo ist sie geblieben,

die Heimat, das zuhause derer,

ihre Blicke werden immer leerer.

Grausam hat es sie zerrissen,

Familien werden auseinander gerissen.

Häuser liegen in Schutt und Asche,

ein mitgenommener Stein in ihrer Tasche

soll sie erinnern, an das, was mal war,

niemals wird es mehr so sein, wird ihnen klar.

Schüsse und Bomben jagen sie in die Flucht,

fallen auf sie herunter mit voller Wucht.

Jeder von uns kann es sehen,

wie sie fliehen und immer weiter gehen

in ein Land, wo niemand sie haben will

und in ihren Herzen wird es so still.

Dabei dreht die Welt sich immer weiter,

nur irgendwie anders, nicht mehr so heiter.

Auf unseren schönen blauen Planeten,

fallen zerstörerische Raketen.

Die Erde dreht sich anders herum,

Frieden gibt’s wahrscheinlich nur im Universum.

Was ist der Mensch für eine Kreatur,

lässt hinter sich eine blutige Spur

voller Habgier,  Hass und Gewalt,

macht weder vor Menschen noch vor Tieren halt.

Immer hat es das schon gegeben,

Menschen geben und nehmen Leben.

Hat der Schöpfer das so gewollt,

hat er uns nicht ewige Liebe gezollt?

Jeder kann sie spüren in seinem Herzen,

auch wenn Seele und Körper noch so schmerzen.

Erinnern wir uns, was wirklich wichtig ist,

an unsere Werte wie Zusammenhalt statt Hinterlist.

Wie wird es wohl weitergehen,

wird die Welt sich wieder vorwärts drehen?

Finden die Menschen jemals Frieden in ihrem Land,

aus dem sie lange Zeit wurden verbannt?

Ein Jeder  hat seinen Platz auf Erden,

wer ihn findet, kann glücklich werden.

Ausgabe Dezember 2015

Zwischen den Tagen

Was davor war, weiß ich, was danach kommt, mag ich nicht fragen,

soviel liegt in der Vergangenheit, muss den Schritt nach vorne wagen.

Der Kalender hat keine Blätter mehr, genau wie die Bäume,

die Tage sind aufgebraucht, die Nächte reserviert für Träume.

 

Zwischen den Tagen, was heißt das überhaupt,

sind wir auf Erden um die Zeit beraubt?

Ein Gefühl von Warten und Hoffen,

Stillstand folgt dem Getrieben-sein, Herzen werden offen.

 

Auf einmal merke ich, ich bin dazwischen und mittendrin,

frage wie die anderen Menschen nach dem Sinn

des Lebens, der Arbeit, dem Sein und dem Tod,

es war Jesus Christus‘ Anblick, der sich mir bot.

 

Geduldig starb er für unsere Sünden

und niemals werde ich ergründen,

warum er so anders war als all die Menschen seiner Zeit

und auch die nach ihm lebten, vereint in Ewigkeit.

 

Jetzt sind wir zwischen den Tagen,

ich hab‘ noch viele Fragen,

befinde mich in einem  Ausnahmezustand,

zwischen mir und der Welt steht eine unsichtbare Wand.

 

Das Kapitel des alten Jahres ist ausgelesen,

das Neue noch nicht da gewesen.

Vor mir liegt ein unbeschriebenes Blatt,

das neue Jahr füllt es mit dem, was es zu bieten hat.

 

Ich freu‘ mich auf alle Farben der Gezeiten,

auf’s Weitermachen und gehe zum Beschreiten

neuer Wege mit Menschen, die zwischen den Tagen

den Schritt wie ich in die Zukunft wagen.

Ausgabe Juli 2015

Manchmal

Manchmal bin ich voller Energie,

überlege und konstruiere wie ein Genie.

Bin überwältigt von so viel Elan,

von meinen Einfällen, meinem Plan.

 

Sitze halbe Nächte dann daran,

damit ich meine Gedanken umsetzen kann.

Merke gar nicht, wie die Zeit vergeht,

hier und da noch an den Feinheiten gedreht.

 

Begeistert vom Ergebnis steh´ ich dann davor,

höre schon den Beifall in meinem Ohr.

Doch manchmal kann´s auch anders sein,

der einzige Fan bin ich ganz allein.

 

Betrübt darüber zieh´  ich mich zurück,

weit weg von mir scheint das Glück

an mir vorüber gegangen zu sein.

Nehm´ mein Skript und packe ein.

 

Die Zeit dafür scheint noch nicht reif,

es dauert etwas, bis ich´s  begreif´.

Manchmal bin ich meiner Zeit voraus,

halte inne – ruh´ mich aus.

 

Doch auch das gibt mir neuen Schwung,

nehme meinen Könnergeist und habe Achtung

vor dem da draußen und vor mir.

Nun sitze ich wie manchmal vor´m Papier.

 

Werde wieder hinaustreten in die Welt,

ganz einfach, weil es mir gefällt.

Denn ich hab´ euch was zu sagen

und mutig werde ich es vortragen.

 

Ich wage einen weiten Sprung,

biete euch an meine Lösung

für ein Problem, das gar keins ist,

solange Du Du selber bist.

Ausgabe März 2015

 

Leuchtturm

Stolz und mächtig stehst du da,

hast alles stets im Blick.

Leuchtest den Schiffen in ihrem Fahrwasser,

auf dass sie sicher kehren zurück.

 

Des Nachts strahlst du aus der Ferne,

weit über´s Meer hinaus.

Die Menschen haben dich sehr gerne,

sie finden durch dich nach haus´.

 

Bewundernd schaue ich dich an,

stehe fasziniert vor dir,

ziehst mich in deinen Bann.

Deine Erscheinung ist eine Zier.

 

Trägst ein modisch gestreiftes Kleid,

mal rot- weiß und manchmal auch in grün,

bist immer für uns da – ganz gleich, zu welcher Zeit.

Siehst die Schiffe an dir vorüberzieh´n.

 

Als Leuchtturm hast du einen festen Stand,

bist immer gut zu finden.

Stehst wie ´ne Eins auf dem Riff oder am Strand,

trotzt allem Wetter mit den Winden.

 

Manchmal möcht´ auch ich ein Leuchtturm sein,

mit stetem Blick auf´s Meer hinaus.

Alle Ängste, ob groß oder klein,

schwimmen mit jeder Welle ganz weit raus.

 

Würde den Menschen mein Licht aussenden,

wenn die Dunkelheit ihr Herz erschwert.

Möchte Trost und Hoffnung spenden,

damit die Wärme der Liebe einkehrt.

 

Egal, wohin der Wind mich weht

und ob ich den rechten Weg schlage ein,

welcher Sturm mein Herz bewegt,

Du wirst stets mein Vorbild sein.

Ausgabe Januar 2015

Amors Pfeile / Petra Milkereit & Hildegard Schäl

Petra Milkereit:

Erstarrt schaut sie in diese Augen,
die jede Faser aus ihr saugen.
Hypnotisiert wie ein Kaninchen,
zurückgedummt zum kleinen Bienchen,
das nur noch, angelockt vom Nektar,
süßlich summend hin und weg war.
Fasziniert und hirnentleert,
die Füße wie zementbeschwert.
Perfekt getarnt, von Amors Bogen,
kamen die Pfeile angeflogen.
Der Liebesgott jedoch, er traf
allein nur sie, dies brave Schaf.

Und das Objekt ihrer Begierde
steht unberührt und wie zur Zierde
dekorativ im Weg herum.
Zum Zielen scheint der Gott zu dumm → © Petra Jähnke, Mai 2014

Hildegard Schäl:

Schmachtend und mit Kribbeln im Bauch,
steht sie nun auf dem Schlauch.
Sind denn Amor die Pfeile ausgegangen?
Du fühlst Dich unsicher und befangen.
Wartest ab und träumst fortan,
von diesem ganz besondren Mann.

Ein Mann wie eine Sahneschnitte
berührt Dein Herz – trifft voll die Mitte.
Dein Innerstes ist aufgewühlt,
hast noch niemals so gefühlt.
Hoffst, Du wirst in wiedersehen,
sich einmal noch nach Dir umdrehen.
Der Zauber hält noch lange an,
wegen diesem ganz besondren Mann!

Deine Knie sind noch immer weich,
einem Naturereignis gleich,
ein Vulkan, der Feuer und Lava speit,
könnte heißer nicht sein als Dein Blut, das nach Liebe schreit.
Deine Gefühle halten Dich in Bann
und das alles nur wegen diesem ganz besondren Mann.

Du bist neugierig, fragst Dich, wer ER ist – wo kommt ER her?
Checkst ihn ab, vorsichtig, unbemerkt, möchtest mehr.
seine Art, sich zu bewegen,

lässt Deine Welt sich aus den Angeln heben.
Fasziniert siehst Du ihn an,
diesen ganz besondren Mann.

Petra Milkereit:

Doch dieser ganz besondre Mann,
den Amors Pfeil nicht rühren kann,
schaut überall – nur nicht nach dir,
er lacht, er spricht, hat im Visier
wen immer auch, doch du bist Luft!
Er ist ein ganz gemeiner Schuft!
Der Liebesgott, er kann mich mal…
demnächst verfehlen, diese Qual
ist überflüssig wie ein Kropf!
Und ich ein armer kleiner Tropf…:-( (c) P.J.

Hildegard Schäl:

In der Nacht nun drückst Du Dein Kissen,
träumst von wilder Umarmung und vom Küssen.
In Deiner Fantasie siehst Du noch mal seine Augen,
die Dir den Atem und Dich des Schlafes rauben.
Knipst aufgewühlt das Licht wieder an
und das ALLES wegen diesem ganz besondren Mann!

(Copyright MARS-Methode u. c P.J.)

Ausgabe November 2014

Glühende Leidenschaft 

Ihr blanker Körper liegt in seiner Hand,

noch nie zuvor hat sie für jemand´ so gebrannt.

Zärtlich gleiten seine Finger an ihr entlang,

ihr Körper ist so schön schlank und rank.

 

Erst vor kurzem hat er sie erblickt

und war von Anfang an verzückt.

Eine Statue wie aus Wachs gegossen,

sie hat seinen Anblick sehr genossen.

 

Lange stand sie so einsam da,

obwohl sie eine von vielen war,

träumte von heißen Nächten,

die ihr inneres Feuer brächten.

 

Dann kam ER und sie wurde rot,

ein Anblick, der sich ihm selten bot.

Nun blieb er vor ihr stehen,

wollte fast schon weitergehen.

 

Verlegen nestelnd in seiner Hosentasche,

rutscht ihm aus der andern Hand die Flasche,

deren Inhalt sich nun ergoss,

und alles auf den Boden floss.

 

So kann es einem gehen,

wenn man sowas Schönes hat gesehen.

Der Romantiker in ihm entfacht,

möchte ihre Wärme spüren in der Nacht.

 

Aufgeregt fragend nach ihrem Preis,

bezahlt er sie und sagt dann leis´:

„Wie schön, dass ich Dich im Schaufenster hab´ gesehen.

Wir beide werden jetzt nach Hause gehen.“

 

Die Dunkelheit bricht jetzt herein

und mit ihr leuchtet nun im Kerzenschein

diese wunderbare schlanke Statue in rot,

deren Anblick sich im Geschäft ihm schon bot.

 

Nun ist er in der Adventszeit nicht mehr allein,

denn SIE leuchtet ihm und wärmt sein Heim.

Feuer und Flamme – so kann man sagen,

hat er sie doch stolz nach Haus getragen.

Schöne Weihnachtszeit

Ausgabe September 2014

Worte als Waffe 

Was, wenn Worte zur Waffe werden?

Wenn Wut und Verzweiflung so groß sind, dass sie in der Hilflosigkeit als  Sch(wert) eingesetzt werden? Zuerst wurde der Dialog gesucht – sachlich und wohl überlegt. Es erfolgte keine Reaktion, nur Schweigen. Nächster Versuch, nun schon etwas mehr dosiert mit mehr Würze und Geschmacksverstärker.

Die Herdplatte glüht

Immer noch keine Reaktion – nur Schweigen vom Gegenüber. Innerlich fängt es in Dir an zu brodeln, ach was, es brodelt ja schon, Du fängst an zu kochen. Die Herdplatte des Zerwürfnisses ist mittlerweile von Stufe I auf Stufe II gestellt. Nochmals folgt der Versuch, dieses Gespräch auf den Punkt zu bringen. Die Gefühle bekommen durch das Schweigen noch eine Prise Salz und Pfeffer extra. Für Deinen Geschmack sind sie schon verwürzt.

Ja, hat er denn Bohnen in den Ohren?

Es fängt stark zu dampfen an. Du merkst, dass Deinen Worten, die Deine Emotionen transportieren sollen, nicht die nötige Aufmerksamkeit zuteil  wird und die Wichtigkeit der Botschaft beim Empfänger nicht ankommt. Du denkst: “Ist es der falsche Kanal, auf dem ich sende?” Dein Gegenüber bleibt unbeeindruckt. So langsam kocht es in der “Giftküche” über. Noch überlegst Du, ob Du vielleicht eine Fremdsprache sprichst oder Dein “Gesprächspartner” taub ist oder sich nur so gibt.

 Nun wird der Pitbull in Dir wach

So, nun reicht’s. Du hast Dich festgebissen. Deine Emotionen erleiden Kurzschlüsse und die überkochende Suppe bekommt noch eine doppelte Prise Chili dazu. Längst ist die Kochplatte des Zerwürfnisses von Stufe II auf Stufe III in Angriff übergegangen. Du greifst in den Buchstabenbeutel, der in der untersten Schublade des Waffenschrankes liegt und selten zum Einsatz kommt und setzt aus dem Alphabet Wörter zusammen, die unter die Linie eines zugeschnürten Gürtels gehen. Irgendwie muss man den Gürtel doch aufbekommen, oder?

Das Schwert wird gezückt

Ah, jetzt scheint es zu funktionieren. Das Objekt Deines Angriffs hat den Hieb unter seinem Gürtel schmerzvoll gespürt und beschwert sich darüber, dass Du ihm seine Schnalle abgerissen hast. Du bist jetzt hochgekocht und voll in Deinem Element.

Tiere haben ein gutes Gedächtnis

Schon längst geht es Dir nicht mehr um das eigentliche Problem – nein, es kommen so ungefähr die letzten fünf Jahre mit Frust und Bekümmernissen dazu. Doch auch die hat Dein “Sprachgenie” erfolgreich totgeschwiegen, und zwar immer schön nach unten auf die Tischplatte guckend und die Hände wie zu einem Gebet aneinander gelegt. Etwa nach dem Motto:  ”Friede sei mit Dir! Und nun sei endlich still!”

Jekyll and Hyde

Und während Dein “AngeBetener” Stoßgebete zum Himmel schickt und den Herrn darum bittet, Gnade über Dich walten zu lassen, mutierst  Du zu einem Ungeheuer, dass im nächsten Film bei “Herr der Ringe” zu einem der gefürchtetsten fünfköpfigen Drachen locker das meiste Aufsehen erregen würde und Du dafür bestimmt für einen Oskar nominiert wirst. Am Ende weißt Du dann selbst nicht mehr, ob Du ein Monster oder die gute Fee bist.

Wie steht`s mit der Diplomatie?

Diese ganzen Anstrengungen wären überhaupt nicht nötig gewesen, wenn….

….ja wenn die Schöne und das Biest sich einvernehmlich in einem Dialog hätten einigen können oder….

….der in sich Gekehrte folgendes sagen würde:

“Schatz, Du hast Recht. Lass es uns ab heute anders machen!”

Dieser sehr Erfolg versprechende Satz kann durch einen wunderschönen Blumenstrauß und eine Einladung zum Essen noch nachhaltig verstärkt werden.

So einfach ist das!

 Alles Gute,

Ausgabe August 2014

„Darf ich bitten?“

„Um was denn, mein Herr?

Um ein Wort, ein Gespräch oder meinen Schleier?

Bitten Sie um einen Blick hinter leicht verlegenen Augen,

die zu Ihnen scheu empor schauen?“

 

„Oder ganz dreist um meinen Arm,

gar kräftig packend wie ein Gendarm ?

Ihren Schutz anbietend und führend durch dunkle Gassen?“

Ich schwanke zwischen Mut und hassen.

 

„Wer gab Ihnen die Erlaubnis es zu wagen,

mich um meinen Arm zu fragen?

War es ein guter Freund, Baron oder anderer Edelmann?

Vielleicht ein Graf oder ein Handelsmann?“

 

„Hat es Ihre Kinderstube Sie gelehrt:

Sprich Frauen an – das ist nie verkehrt!

Nein, ich weiß nicht recht, damit umzugehen.

Soll ich nun bleiben oder weitergehen?

 

So forsch und so direkt,

gleichzeitig auch höflich und korrekt.

„Mein Herr, Sie verwirren mich!“

Dieses Gefühl ist fürchterlich.

 

Bin ich zart, schwach oder begehrlich?

„Wird es ohne Sie für mich gefährlich?

Mein Anstand verwehrt mir Ihren Arm,

ich kenne nicht einmal Ihren Namen?“

 

Keusch bin ich – immer gewesen.

Kann Vieles vom Gesicht ablesen.

„Sehe ich in Ihren Augen die Begier?“

Mir wird heiß, wo ich sonst eher frier.

 

Ich kann nicht mehr klar denken.

Soll ich ihm meine Aufmerksamkeit schenken?

Was wird die Familie sagen?

Was, hoch im Himmel, meine Ahnen?

 

Zugeknöpft und völlig starr, höre ich ein zartes „Ja“,

was aus meinem Mund entfleucht.

Ich denk´ an jene, die ich sonst immer hab´ verscheucht.

Solche, die mit Glubschaugen

schon beim Anblick einer Frau Kinder zeugen.

 

„Ist Ihr Bitten der  Versuch um meine Gunst?“

Ich seh´ alles wie in einem Dunst.

Doch dieses Mal will ich nicht verzagen

und bin bereit, auch ihn zu fragen.

 

„Darf ich bitten um Ihr Geleit?

Ich glaub, ich bin dazu bereit.

Mein Herr, ich sehe, Sie sind verzückt!“

Reiche meinen Arm und bin beglückt.

Ausgabe Juli 2014

Schönheit

Siehst Du die Schönheit um Dich herum?
Wir sind umgeben von vielen schönen und anmutigen Dingen in unserem Umfeld.

Dazu brauchen wir nicht weit zu reisen, denn alles ist in unserer Umgebung vorhanden. Wir brauchen nur die Augen aufzumachen und unseren Blick zu öffnen für den blühenden Baum oder Strauch, eine Blume, einen Tautropfen auf einem Blatt oder ein verträumtes Haus in einer Gasse.

Wann hast Du dieses zuletzt wahrgenommen?

War es gestern oder heute sogar, als Du vor die Haustür getreten bist? Vielleicht hast Du ja auch den Duft der vielen Blüten wahrgenommen und stehst mit Deinen Empfindungen in gutem Kontakt.

Die Hektik des Alltags lenkt Dich ab?

Das ist leider viel zu oft der Fall. Verpflichtungen müssen nachgegangen werden, der Job lässt keine Zeit für einen Blick nach draußen zu und wenn Mittagspause ist, wird telefoniert, Mails beantwortet oder im Netz gesurft. Ein kleiner Snack ist schnell verschlungen und ein kurzer Schnack mit einem netten Menschen schnell verklungen. Die Uhr sagt: „Nun aber schnell! Sonst kommst Du zu spät!“ Da sind sie, die Termine, Termine, Termine.

Halt! Stopp!

Wie lange soll das noch so weitergehen? Ein Jahr, zwei Jahre oder noch Jahrzehnte, in denen Du fremdgesteuert und gehetzt bist?

Überlege, ob Du Dein Leben weiter so gestalten willst. Ob es das ist, was Du wolltest.

Wenn nicht, dann treffe eine Entscheidung in Richtung Veränderung.

Wut oder Mut

Was nützt es Dir, Dich ständig über andere zu ärgern. Bündel Deine Wut und verändere sie in Mut!

In Dir steckt so viel Potenzial, mehr als Du ahnst. Hab´ Vertrauen in Deine Fähigkeiten und lass´ Dich nicht länger von Ängsten leiten. Befreie Dich von Deinen Ketten, die Du Dir selber angelegt hast.

Deine Grenzen sind in Deinem Kopf. Wenn Du Deine Grenzen Stück um Stück erweiterst und Deine Sicherheitszone, auch Komfortzone genannt, verlässt, kannst Du Neues wagen.

Nur so kannst Du gewinnen. Du wirst stolz sein auf Dich und dann bist Du frei!

Du bist Du

Wenn Du es dann geschafft hast, Du selbst zu sein, kommt Dein Leben in Fluss.

Das Gute erhält Einzug und Du bist im Flow. Innere Anspannungen fallen von Dir ab, Sabotageprogramme verlieren an Haltbarkeit und neue unterstützende Glaubenssätze justieren Deinen Kompass auf Erfolg.

Und dann?

Dann kannst Du die Schönheit sehen.

Jetzt bist Du befreit von allem, was Dir den Blick für das Schöne um Dich herum getrübt hat.

Von nun an sieht die Welt bunter aus, der Gang ist beschwingter und Du ziehst Menschen an, die Dir gut tun. Solche, die Du magst und die Dich mögen.

Ist DAS schön!

© Hildegard Schäl

Ausgabe Mai 2014

Ausflug zum MARS

In meinen Träumen bin ich gewandert heute Nacht

und habe dabei nur an dich gedacht.

Bin mit dir gelaufen über Wiesen,

wir haben den Mond angepriesen.

 

Haben von den Dächern aus die Sterne gezählt

und dabei die Milchstraße nur knapp verfehlt,

wurden mitgenommen von einer Rakete in die Umlaufbahn,

sind mit dem Mondauto zu den Kraterseen gefahr’n.

 

Wir badeten dort und haben gelacht,

uns hat der Übermut gepackt.

Von der Schwerkraft entrückt,

waren wir total verzückt.

 

Wir blieben nicht lange unentdeckt,

ein (T)Raumschiff hat uns angecheckt.

Kleine grüne Männchen sind hinausgestiegen

und wollten uns zum MARS hinbeamen.

 

Wir wussten nicht, wie uns geschah,

auf einmal waren wir schon da.

Der „Rote Planet“, wer hätte das gedacht,

dass ich einmal würde zu ihm gebracht!

Und wenn ihr durch das Fernglas seht,

könnt ihr ein Schild sehen, auf dem mein Name steht.

Damit die Menschheit auch was davon hat,

hab‘ ich die MARS-Methode mitgebracht.

 

Hiermit biete ich euch Hilfe an,

mit der man sich selber wiederfinden kann.

Mit Motivation, Ressourcen und Strategien,

rechtzeitig die Notbremse zu ziehen.

 

Mit meinem Namen, der dafür steht,

dass ihr direkt auf die Zielgerade zugeht.

Aus meinem Namen mach‘ ich keinen Hehl,

er lautet:  Hildegard Schäl.

 

© by Hildegard Schäl

 

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