Holger Holthaus

Webmaster und „Chef der Technik“ beim Lyrika Verlag seit der Stunde Null. Fotografie und Bildbearbeitung, Buchlayout bis zur Druckreife.

Ausgabe November 2014

Desiderata

 

Geh‘ Deinen Weg ohne Eile und Hast

und suche den Frieden in Dir selbst zu finden

und wenn es Dir möglich ist,

versuche den Anderen zu verstehen.

 

Sag‘ ihm die Wahrheit ruhig und besonnen und höre ihm zu.

Auch wenn er gleichgültig und unwissend ist, denn auch er hat seine Sorgen,

egal ob er noch jung und aggressiv oder schon alt und müde ist.

 

Wenn Du Dich mit all den Anderen vergleichst, wirst Du feststellen,

Du lebst unter Menschen, die entweder größer oder kleiner,

besser oder schlechter sind als Du selbst!

 

Sei stolz auf Deinen Erfolg und denke auch an Deine Karriere.

Aber bleibe bescheiden, denn das Schicksal kann sich jederzeit wenden.

 

Sei vorsichtig in Deinen Geschäften, denn die Welt ist voller List und Tücke.

Aber lass‘ Dich trotz allem nicht von Deinem Weg ablenken.

 

Viele Leute reden von hohen Idealen und überall wird Heldenmut angepriesen.

Bleibe Du selber und heuchle nicht mit Gefühl; steh‘ der Liebe nicht zynisch gegenüber,

denn sie ist das Einzige, was wahr und unvergänglich ist.

 

Sei dankbar über jedes Jahr, das Du erleben darfst.

Auch wenn mit jedem Tag ein Stück Deiner Jugend entschwindet,

bereite Dich auf den Augenblick vor, in dem etwas unvorhergesehenes in Dein Leben tritt.

Aber zerstöre Dich selbst nicht aus Angst vor der Einsamkeit.

Sei immer so, dass Du vor Dir selbst bestehen kannst.

 

Du hast ein Recht auf der Welt zu sein, genau wie die Blume,

die blüht und wie ein Stern in der Nacht.

Doch auf dieser Welt lebst Du nicht allein.

Hast Du schon irgendwann mal darüber nachgedacht?

Darum schließe Friede mit Gott, wo immer er Dir auch begegnet.

Ganz gleich, was das Leben Dir auch an Schwierigkeiten auferlegt.

Lass‘ nicht durch Lug und Trug Deine Ideale zerbrechen.

Versuche auf ihr zu leben und glücklich zu werden!

 

von Max Ehrmann 1927 geschrieben. aus der Old St. Paul’s Kirche, Baltimore.

Ausgabe Mai 2014

Als die Buchstaben laufen lernten

Ein Wort ist eine selbstständige sprachliche Einheit. In der Sprache hat es, im Gegensatz zu einem Laut oder einer Silbe, eine eigenständige Bedeutung.

Ein Buchstabe ist ein Schriftzeichen, welches in einer menschlichen, alphabetischen Schriftsprache allgemein verwendet wird. Die Gesamtheit der Buchstaben einer phonem-basierten Schriftsprache ergibt ein Alphabet, wobei die Laute (Phoneme) in Gestalt von Zeichen (Graphemen) fixiert werden.

Die Mönche brachten damals die Worte auf Papier und Johannes Gensfleisch zu Gutenberg (geboren um 1400 in Mainz und gestorben am 3. Februar 1468 in Mainz) gilt als Erfinder des modernen Buchdrucks mit beweglichen Metalllettern (Mobilettendruck) und der Druckerpresse.

Die  Verwendung der beweglichen Lettern ab 1450 revolutionierte die herkömmlichen Methoden der Buchproduktion und löste in Europa eine Medienrevolution aus. Gutenbergs Buchdruck breitete sich schnell in Europa und später in der ganzen Welt aus und wird als ein Schlüsselelement der Renaissance betrachtet. Insbesondere sein Hauptwerk, die Gutenberg-Bibel zwischen 1452 und 1454 entstanden, wird allgemein für ihre hohe ästhetische und technische Qualität gerühmt.

Zu Gutenbergs zahlreichen Beiträgen der Buchdruckerkunst gehören neben der Verwendung von beweglichen Lettern auch die Entwicklung einer besonders praktikablen Legierung aus Zinn, Blei und Anemon, einer ölhaltigen Tinte und eines Handgießinstruments. Zudem erfand er die Druckerpresse. Der besondere Verdienst Gutenbergs liegt darin, alle Komponenten zu einem effizienten Produktionsprozess zusammengeführt zu haben, der erstmals die maschinelle Massenproduktion von Büchern ermöglichte. 1997 wurde Gutenbergs Buchdruck vom US-Magazin Time-Life zur bedeutendsten  Erfindung des zweiten Jahrtausends gewählt und 1999 kürte das amerikanische A&E Network den Mainzer zum Mann des Jahrtausend.

Wir leben jedoch in einer schnelllebigen Zeit. In einer Zeit, in der sich die Technik mit immer kürzeren Schritten rasant verändert.

Das Internet gehört neben Gutenbergs Erfindung meiner Meinung nach zu den bedeutendsten Entwicklungen unserer Zeit. Das Internet (von englisch internetwork), umgangssprachlich das Netz, ist ein Netzwerk, bestehend aus vielen Rechnernetzwerken, durch die Daten ausgetauscht werden. Es ermöglicht die Nutzung von Internetdiensten wie E-Mail, Telnet, Usenet, Datenübertragung, WWW und in letzter Zeit zunehmend auch Telefonie, Radio und Fernsehen. Im Prinzip kann sich dabei jeder Rechner weltweit mit jedem anderen Rechner verbinden.

Das Internet hat durch seine neuartige Technik und Verwendung eine eigene Sprachlichkeit entwickelt. Dadurch wurden aber viele Arbeitsplätze im Druckgewerbe vernichtet und wieder neue Arbeitsplätze entstanden.

Ein digital veröffentliches Werk erspart dem Kunden hohe Produktionskosten und schont die Umwelt. Wasser wird für die Herstellung von Papier gebraucht, bei der Entwicklung von Offsetdruckplatten z.B. Die Umwelt wird durch Chemie und durch die Transportmittel belastet.

Gedruckt wird vielleicht noch in den nächsten  7 bis 10 Jahren, dann wird auch dieses Medium von der Bildfläche verschwinden, Arbeitsplätze werden vernichtet und neue geschaffen.

Wir gehen schon heute mit der Zeit. Dank der Erfindung von PDFs (Portable Document Format) ist ein Standard erschaffen worden, der uns ermöglicht, Pageflipping-Dokumente einer besonderen Art zu präsentieren. Auch ein Austausch ganzer Pageflipping-Webseiten ist möglich. Über das Internet.

Wir gehen mit der Zeit – kommen Sie mit? Nun wünsche ich Ihnen viel Freude beim Anschauen und pageflippen. Es ist ein neuer Weg der Kommunikation | the new way of communication.

Herzlichst Ihr Holger Holthaus

Quelle: zum Teil aus wikipedia

 

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