Bettina Spies

Autorenbild_Bettina

Nach fast zehn Jahren erfolgreicher Tätigkeit in der PR- und Öffentlichkeitsarbeit für einen Arbeitgeber-/Wirtschaftsverband bin ich Ende 2013 als selbstständige Unternehmerin in den Bereich Coaching und Beratung gewechselt:

LICHTFLUTEN

Nun lebe ich meine Herzensaufgabe: Ich unterstütze Ratsuchende, ihre eigenen Herausforderungen/Veränderungen zu meistern und ihr Leben ebenfalls mit mehr Freude und Lebensqualität erfüllender zu gestalten.

Durch die „Schule des Lebens“ gegangen, ausgestattet mit gesunder Menschenkenntnis, habe ich für meine jetzige Tätigkeit meine Erfahrungen ergänzend mit weiteren Ausbildungen (u.a. in Hypnose, spiritueller Lebensberatung…) abgerundet. Ich bin Jahrgang 1957 und habe bereits mit 17 Jahren angefangen, zu publizieren. Meine Leidenschaft für das geschriebene Wort und die Kommunikation führte mich zunächst als gelernte Redakteurin in eine Tageszeitungsredaktion. Dort standen über einen langen Zeitraum lokale Nachrichten, Politik, Soziales, Kultur, Gesellschaftliches… im Mittelpunkt meines kreativen Schaffens. Eine persönliche Begegnung mit dem Dalai Lama gab mir als Journalistin den Impuls, tiefere Antworten auf meine eigenen Lebensfragen zu suchen – und zu finden.

Ich begleite Sie gern dabei, Schritt für Schritt Ihren persönlichen Lebensweg ebenfalls mehr nach Ihren eigenen Wünschen erfüllend zu gestalten. Sonnige Grüße, Bettina Spies

 

Ausgabe Oktober 2016

 

Seelenwind

 

Morgen wieder

Sinn-Blumen-Suche

 

War schon hier…

Liegt noch ein Zweig

vom Frühling

als der Tango duftete

 

Wolke sieben

zerrissen

Alltagsfetzen

 

Aus dem Schatten

züngeln Unterschiede

 

Auf dem Weg

trommeln Steine

 

Feuer frisst die Brücke

DU vertreibt das WIR

ICH greift um sich

 

Neue Zeit

tränkt Glutnester

 

Dem letzten Funken

wachsen Flügel

 

Seelenwind

füllt Atemtäler

 

Im Takt blinzelt

Morgenrot

 

SEIN keimt leise

Ausgabe März 2016

Getrennt – Geliebt

Regen füllt das Grau

seiner Tage zu Abgründen

voller Schmerz und Trauer.

Verwaschen und

verweint sein Blick.

Tod trennte das

Band ihrer Herzen.

Die Türe verschlossen.

Im Frühling die Tropfen

vom Himmel wärmer

auf seiner Haut.

Erinnern an gefühlvolle

Tage zu zweit.

 

Himmelsgrau

Gedanken

reisen im

Novemberland

Du bist schon

aufgestanden

und gegangen

Der Faden

verliert sich

im Himmelsgrau

Was wissen

wir schon

von morgen

 

Ungesprochen

Zeit knirscht atemlos

Sand zwischen den Zehen

Morgen stolpert über Heute

Unter den Fersen brennt Hetze

Gedanken überholen das Herz

Aufgewühlt die See

Spült alte Last an Land

Tang wächst Fesseln aus Gestern

Das Sein von Salztropfen verschleiert

Die Hand neben Dir

greift in die Leere

ungesprochener Worte

 

Ausgabe Dezember 2015

Gehäutet

Zerbrochen im Sturm des Lebens.

Die Macht zeigte sich stärker als Du.

Nichts ist mehr so, wie es mal war.

 

Dein Stamm geknickt wie ein Streichholz,

zersplittert Dein Wesenskern.

Nun leben die Kleinsten im Wald

von den Resten Deiner Substanz.

 

Gehäutet: Ein Stück Rinde auf dem Boden

zu Deinen Füßen erzählt Deine Geschichte.

 

Auf den Spuren Deiner großen Seele

spricht sie von dem Opfer,

das Du für uns auf Dich genommen hast.

 

Im Küchenschrank des Lebens

So oft nach dem Rezept für den

ewig aufgehenden Hefekuchen

wachsenden Glücks gesucht.

Im Küchenschrank des Lebens

so viele Zutaten ausprobiert:

 

Mehl aus verstaubten Ansichten,

Zucker aus falschen Verlockungen,

Butter aus gesammelten Fettnäpfchen,

Trockenhefe aus traurigen Erlebnissen,

Milch aus Meinungen anderer Menschen,

Äpfel aus sauren Tagen,

Nüsse aus ungeknackten Herausforderungen.

 

Selbst die Backform verrostet

von gängigen Vorschriften:

Das darfst Du nicht.

Das solltest Du wissen.

Das musst Du tun…

 

Erst als etliche Kuchen samt Formen

verschmort, verkohlt und entsorgt waren,

zeigte sich im heißesten Herdfeuer

die zusammengeschmolzene Essenz:

Es braucht nichts als Liebe – daraus wächst das Glück!

 

Im Nachtland

Ausgeblendet die Tageswelt.

Geschlossen die Lider.

Das Dunkel wacht auf.

Nur das Herzklopfen markiert die Lebensspur.

 

Großvater Eule gleitet lautlos durch den Traum.

Gedanken verschwinden hinter dem Schleier.

Im Nachtland hat das Ego keine Macht.

Nur noch die Gefühle weisen den Weg.

 

Der Windhauch der Eulenflügel

öffnet das Buch der Seele.

Sein Streicheln auf der Wange

blättert leise die Seiten um.

 

Lesbar werden die Fäden vom Gestern

ins Jetzt und in die Ewigkeit des Seins.

Im Scheinwerferlicht aus der Quelle der Liebe

Leuchten sie wie ein Drahtseil.

 

Barfuß balanciert der Traumtänzer

vom ersten bis zum letzten Atemzug.

Mit geschlossenen Augen

erspürt er sein höchstes Ziel: ICH BIN.

Ausgabe Oktober 2015

Altkleidersammlung

Eine Mütze voller Selbstzweifel.

Ein Schal aus gestricktem Ärger.

Ein Pullover mit alten Verhaltensmustern.

Eine Hose voller falscher Hoffnungen.

Ein Paar Strümpfe eng wie Fesseln.

Dazu Schuhe schwer von

eigner Schuld und fremden Lasten.

 

Zeit für die Altkleider-Entsorgung:

Damit die Seele erleichtert

im Licht der Liebe strahlen kann.

 

Heimweg zu mir

Wort-Wacker rumpeln im Bauch,

vulkan-rot wie Wut,

schwarz wie Trauer.

 

Schwere Seelenlasten:

Stein gewordene Enttäuschungen,

Verletzungen, unerfüllte Hoffnungen…

 

Ballast aus Vergangenheit und Heute,

zu sperrig für den Heimweg zu mir.

 

Die Kehle verschnürt,

stecken sie in meinem Körper-Paket,

sollen draußen keinen Schaden anrichten.

 

Meine Seele, dieser Last-Esel,

will längst zusammenbrechen.

 

Mein EGO zeigt dem Grauen

immer wieder die Möhre…

 

Wacker weiter hinterher laufen?

 

Schlag auf Schlag pocht mein Herz

drängend auf Kurskorrektur.

 

Ruhig Blut: Auch dieser vermeintlich

letzte leidvolle Umweg

liegt auf dem Heimweg zu mir.

 

Hab nur schnell eine Möhre, bislang unbemerkt

an meinen eigenen Wurzeln wachsend,

zur Stärkung aufgegessen…

 

Mein EGO in die Wüste geschickt,

geduldig das Paket entschnürt,

meinen Seelen-Esel von Wackern entlastet…

 

Meine Worte und viel mehr sind jetzt

wohltuend befreit und

ICH bin wieder zuversichtlich

auf dem Heimweg zu mir.

 

Herbstleuchten

Rot wie der muntere Redefluss

Orange wie die Lebensfreude

Grün wie das genussvolle Miteinander

Braun wie der Duft von frischem Kaffee

Erdig wie ein wundervoller Sonntag

 

Allen Freunden ein

DANKE fürs DA-SEIN!

 

Sehnsuchtsorte…

Wo die Sehnsucht salzig auf der Haut liegt,

der Windhauch Wünsche in die Ferne trägt…

Wo der Blick von Strandkorb Nummer 96

in den Wellen auf Tieftauchgang geht…

 

Da pulsiert der Sand wie

Sternenstaub unter den Füßen.

Das Himmelsblau ruft:

Heimat ist überall!

 

Lass die Weite Dein Land sein,

die Wolken Deine Sorgen davon tragen.

Lass die Muscheln Dir

neue Schalen Deines Seins öffnen.

 

Hab Mut, steh auf und geh Deinen Weg!

Er führt am Horizont Deiner Seele entlang,

mitten hinein in Deinen Wesenskern…

dorthin, wo Du einfach weißt: Ich bin!

 

Wie Du Deinen Weg ganz sicher erkennst:

Er duftet zart nach Frieden,

berührt sanft Dein Herz mit Engelsflügeln

und schmeckt wundervoll nach Liebe!

 

 

Ausgabe März 2015

Nach Hause telefonieren …

So klein, kaum mehr als zwei Erwachsenen-Hände voll. Die Augen geschlossen. Die winzigen, dünnen, langen Fingerchen greifen bedeutungsvoll in die Luft. Die Lippen des schmalen Mundes suchen schmatzend nach Nähe, warmer Mutterbrust und Nahrung.

Stattdessen nur Schläuche, Infusionen, Pieptöne der zahlreichen medizinischen Geräte auf der Intensivstation. Abgedunkeltes Licht. Kein richtig freudiger Empfang. Sorgenfalten auf allen Gesichtern.

Ricardos Welt – unmittelbar nach seiner Ankunft: Ein Brutkasten. Kaum abgenabelt und schon gefühlte Meilen weit entfernt von seiner Mama.

Erst als es ihr besser ging, durfte sie ihn besuchen… Nicht in die Arme nehmen, nur vorsichtig in den Brutkasten hineinreichen. Ihre ganze Liebe in das zarte Streicheln des kleinen Körpers legen. Worte flüstern. Das wundervolle Wesen begrüßen. Die bunte Spieluhr klingen lassen. So gerne hätte sie den Kleinen doch an ihre Brust genommen, in ihre Arme voller Liebe eingehüllt.

Wenig später der nächste Schrecken: Ein Loch im Herzen – die OP unumgänglich. Ein Alptraum. Was muss so ein viel zu früh geborener Winzling alles durchmachen… Und die große Frage: Darf das Baby wenigstens danach endlich im Leben ankommen?

Wieder Stunden des Bangens, weitere zwei Tage und zwei Nächte des Hoffens, der Tränen und des Wartens. Über den Berg? Wie lang können lange Wege sein?

Mittendrin in meinem Schlaf: Mit seinem winzigen Zeigefinger deutet Ricardo auf seinen Stern am nächtlichen Himmel. Nur drei Worte: „Nach Hause telefonieren…“

Hab ich das richtig gehört? Nein, das war doch E.T. – ein Film – ein Traum – etwa doch Wirklichkeit?

Durch die Nebelschwaden meiner Aufwachphase dringt unmissverständlich nervend der Klingelton zu mir – wieder und wieder.

Böses Erwachen. Ein Traum zwar – doch der so außerirdisch anmutende Film entpuppt sich im Licht der Wirklichkeit als tief erschütternd echt. Ohne Radiergummi, die Botschaft gnadenlos in den Raum geschrieben.

Vom Himmel gestürzt, das Hoffen und Wünschen der Eltern. In die andere Welt geholt, das kleine Leben…

Wie ein Komet vorüber gezogen, eine kurze Lichtbahn lang gestrahlt – und in den unendlichen Weiten unser aller Fragen verglüht.

Nur neun Tage auf der Erde unter uns. Dabei sollte es doch eine fröhliche kleine Familie werden… Und nun Verzweiflung – schwankender Boden – keine Hoffnung – kein Weg mehr.

Nicht mal einen Meter lang, so weiß wie die Unschuld und die hellsten Sterne am Nachthimmel: Der kleine Sarg wird begleitet von Tränen der ratlosen Trauergemeinde. Windböen zerreißen Worte des Trostes, noch bevor sie gehört werden.

Warum? Die meistgestellte Frage – bis heute ohne Antworten…

Noch bevor der Tod sein Siegel unter die Wirklichkeit setzte, nahm Ricardo mich, die ich doch seine Patentante werden sollte, wohl ein paar Sekunden in meinem Traum mit in seine Zukunft und gab mir zu verstehen, dass er kurz darauf heimgehen musste – eben: „Nach Hause telefonieren…“

Ausgabe Januar 2015

Zwischenmenschliche Beziehungen, Begegnungen und Kontakte, Gespräche und Freundschaften spielen im Leben jedes Menschen eine wichtige Rolle.

So werfe ich gern ein Schlaglicht auf die Liebe zwischen Adam und Eva, mit all ihren Höhen und Tiefen. Mein Blick auf das „Beziehungs-Los“ einer Verbindung zwischen Mann und Frau ist mitten aus dem Leben gegriffen. Auf dem journalistischen Weg bin ich als Autorin schriftstellerisch

Fremdgegangen

Zwischen Sachertorten und Kaffeehaus-G’schichten

lauschige Atmosphäre zum Dichten

Zwei Liebende werfen sich schmachtende Blicke zu.

Der Ober schmeichelt:

„Küss’ die Hand, gnä’ Frau!

Was macht der Herr Wauwau?“

Mit dem Hund an der Leine

geht’s dann Arm in Arm durch den Prater…

Und am Montag hat die Beziehung

einen ausgewachsenen Kater.

Ausgabe November 2914

WIE ANGEWURZELT…

Sturm hat meinen Wald leergefegt.

Blätter fielen unsanft zu Boden.

Nebel hat sich ins Tal gelegt.

Von den Bergen kriecht die Kälte herunter.

 

Wintertage werfen ihre Einsamkeit voraus.

Wie lange Schatten wächst die Melancholie.

Am Ende des dunklen Pfades

stehe noch immer ich – wie angewurzelt.

 

Tiefe Stille verschluckt meine Fragen.

Die Nacht bringt kein Echo zurück.

Das Warten macht müde und

birgt soviel traurige Ahnung in sich.

 

Schleier des Schweigens wachsen

wie Moos auf den Steinen.

Der Weg in die Zukunft zu zweit

verliert sich im Dickicht

einsam geträumter Träume…

Ausgabe September 2014

Wenn wir Frieden ernten wollen…

Die Einschläge waren heftigst. Sie trafen die Weltöffentlichkeit und Mutter Erde „mitten ins Herz“. Binnen kürzester Zeit löschten sie tausende Leben aus. Schmerzensschreie, Schreie des Entsetzens, der Hilflosigkeit und der nackten Angst. Überall Trümmer, Rauch- und Staubwolken und ein Bild der bodenlosen Zerstörung…

Und das an einem gewöhnlichen Herbsttag, den ich nach der Arbeit in der Redaktion daheim fröhlich mit Familie und Freunden ausklingen lassen wollte. Denn es war mein Geburtstag. Doch „911“ veränderte nicht nur diesen einen Tag, nicht nur meinen Tag, ganz gewaltig.

Seit den schrecklichen Terroranschlägen von 2001 in den USA sind nun 13 Jahre verstrichen. Keiner meiner nachfolgenden Geburtstage war je wieder so unbeschwert wie vor „911“ – die Erinnerung ist immer noch wie „eingebrannt“. Diese „Festplatte“ lässt sich nicht löschen – eine dauernde Mahnung!

Und an fast jedem der nachfolgenden, ganz gewöhnlichen Tage flimmern seitdem immer neue Bilder der bodenlosen Zerstörung, der Gewalt, der Massaker und des Krieges aus immer mehr Regionen in der ganzen Welt über die TV-Bildschirme in die heimischen Wohnzimmer. Wollen wir uns daran etwa aus lauter vermeintlicher Hilflosigkeit gewöhnen?

Wann endlich fangen wir alle an, Frieden zu säen?

Wie lange wird es dauern, bis die ersten Friedenspflänzchen wachsen können?

Werden genügend Menschen sie weiter hegen und pflegen?

Haben sie überhaupt eine realistische Chance, zu gedeihen?

Werden wir noch zu unseren eigenen Lebzeiten „Welt-Frieden ernten“ können?

Wir schreiben erneut einen Herbst. Gerade erst hat Deepak Chopra mit seiner weltweiten Friedensmeditation „I AM PEACE“ ein starkes Zeichen gesetzt. Doch der Frieden in der Welt ist immer noch eine „offene Großbaustelle“, an der wir alle weiter arbeiten müssen. Dennoch freue ich mich sehr über meine persönliche „Friedens-Ernte“ in diesem Jahr!

Ich danke der Urschöpferquelle von ganzem Herzen: Für meinen inneren Frieden. Für das Erleben von immer mehr Frieden in meinem Umfeld. Für meine Kraft, weiter Frieden in meiner Umgebung zu stiften. Für immer mehr Menschen, die mit mir gemeinsam den Frieden ausdehnen. Für das wachsende Netzwerk lichtvoller, liebevoller, friedvoller Menschen, die mein Leben und das Leben der Menschen in meinem Umfeld mit soviel Frieden und positiver Fülle bereichern!

Ich danke für mein Verbunden-Sein mit allen anderen Friedensstiftern. Ich danke für mein SEIN, für mein EINS-SEIN mit der Urschöpferquelle, deren allumfassende LIEBE alles heilt…

Licht, Liebe und Frieden für Euch!

Ausgabe August 2014

Und das Licht öffnet die Herzen

Für viele ein lausiger, noch dazu regnerischer Samstag. Nach einer stressigen Arbeitswoche noch schnell die üblichen Einkäufe erledigen. Hetze hier und Hetze da. Und immer noch keine freie Zeit zum Entspannen und Auftanken in Sicht. So ging es wohl auch den jungen Eltern, die mit ihrem „Dreikäsehoch“ den wöchentlichen Slalom zwischen den Supermarktregalen absolvierten.

 

Als ich ihnen begegnete, trottete der Kleine mit ganz unglücklicher Miene verloren hinter seinem Papa-und-Mama-Gespann und dem Einkaufswagen hinterher. Seine Eltern waren mit sich selbst beschäftigt und stritten – kurzum: dicke Luft! Sie bemerkten gar nicht, wie ihrem Nachwuchs förmlich die Frage auf der Stirn stand, ob er sich nicht schnell „vom Acker machen“ und lieber die große weite Welt des Einkaufsparadieses erkunden sollte.

Als der Kleine so da stand und wir uns begegneten, sah ich ihm einfach nur in die Augen. Ich schickte ihm lächelnd – ohne etwas zu sagen – das „goldene Licht“. Aus meinem Herzen ließ ich diese sonnige Energie wie in einem großen Bogen zu seinem kleinen Herzen fließen…Einen Moment lang atmete der Junge auf.

Jetzt hatten seine Erwachsenen auch endlich die Frage geklärt: „Welche Nudeln nehmen wir?“ Er sah mich an. Gleich darauf trennten sich unsere Einkaufswege – und er ging mit ihnen weiter. Dabei hätte ich doch zu gern gewusst, wie der junge Mann den Familienausflug mit seinen genervten Eltern überstanden hat.

Nun gut. Meine Runde durch die verschiedenen Abteilungen des Marktes hatte ich beendet und lud an der Kasse meine Einkäufe aufs Band. Da hörte ich plötzlich hinter mir eine glockenhelle Stimme „Hallo!“ rufen. Ich drehte mich um, und der Kleine schob sich blitzefix vor den vollen Einkaufswagen seiner Erwachsenen, hob seine Hand wie zum Winken und strahlte mich an!

Überrascht unterbrachen die immer noch sichtlich gestressten Eltern ihren Disput, schauten erst ihren Sohn, dann – mit vielen Fragezeichen in den Augen – mich an und hatten auf einmal ein Lächeln im Gesicht! Der Schalter war umgelegt, die Stimmung wie ausgewechselt und der „Sonnenschein“ im Laden ließ sogar noch die umstehenden Kunden aufmerken. Alle wünschten einander: „Schönes Wochenende!“

 

Was war passiert?

Wie alle noch ganz jungen Erdenbürger hatte der Kleine in dem stillen „Augenblick“ zwischen uns das „goldene Licht“ erkannt und gespürt. Jeder von uns trägt es in sich. Auch wenn es spätestens im Erwachsenenalter viel zu oft von leidvollen Erlebnissen und Erfahrungen überschattet wird, können wir es wieder entzünden. Denn unsere Seelen kennen es aus der Urschöpferquelle, in der Alle und Alles im wohltuenden goldenen Licht der Liebe und des Friedens vereint sind. Nur Mut: Hier auf Mutter Erde kann jeder lichtvoll „wirken“ und zu einem wertschätzenden Miteinander beitragen!

 

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