Ralf Kellmereit

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HUFFINGTON POST RALF KELLMEREIT

Ausgabe Oktober 2016

Das Wesen der Schöpfung und unser verlorenes Herz

Unser wunderschöner Planet Erde. Beheimatet im Sonnensystem. Ein Sonnensystem von einhundert Milliarden! Alle in unserer Galaxie, der Milchstraße. Nur eine Galaxie von wiederum ein- bis zweihundert Milliarden Galaxien. Das ist unser Universum, die Schöpfung. In einer makroskopischen Größe, die unsere menschliche Vorstellungskraft sprengt. Ebenso im mikroskopischen Bereich der Atome und Quanten. Diese sind so klein, dass es die unvorstellbare Zahl von 10 hoch 80 Atomen braucht, um die oben genannten Galaxien zu bilden.

Unser Universum, die Schöpfung, die Natur mit ihrer materiellen, biologischen und geistigen Evolution …. diese sind „ein unendlich geteilter Gott“, so drückte es Friedrich Schiller aus! Jedes Atom ist ein Lichtfunke von Gottes Geist, der in uns wohnt. Deswegen, so sagt man, sind wir Gottes Kinder. In allem wohnen die Lichtfunken. Alle Schöpfung besteht aus Gottes Geist.

Das bedeutet nicht, dass aller Ausdruck dieser Schöpfung sie gleich erlebt, das tun ja nicht einmal die Menschen. Ein Stein erlebt sie anders als eine Pflanze, diese anders als ein Tier, dieses anders als ein Mensch. Und Menschen wiederum erleben die Schöpfung in einer Vielseitigkeit, die so riesengroß und komplex ist wie die Menschheit selbst, abhängig von den politischen, gesellschaftlichen und individuellen Kontexten.

Und doch bestehen wir alle aus den gleichen Lichtfunken (ich meine diese Vergleiche nicht wortwörtlich … im Vergleich zum Universum bin ich eine Ameise, die versucht, ihre Umgebung und die Natur ihres Seins zu erkennen … und die ihre ersten Ahnungen, wie ALLES sein könnte, unbeholfen in Bildern ausdrückt … der geneigte Leser möge mir verzeihen!).

Alle Schöpfung, so verschieden in ihrem Ausdruck, ist somit gleich würdig, gleich vor Gott. „Unser Problem“ ist nicht, dass diese natur- und gottgegebene Würdigkeit nicht existent ist ….,sondern unsere Probleme (politisch, gesellschaftlich, ökonomisch, soziologisch, psychologisch, seelisch) entstehen, wenn wir diese Würdigkeit nicht fühlen, nicht sehen können, sie vergessen haben, keine Beziehung zu ihr aufnehmen.

Vermutlich deshalb sind wir Menschen auch so von unserem Nachwuchs fasziniert. Wir lieben Babys. Diese lassen unsere Herzen weit aufgehen… Wir erkennen die Unschuld in ihnen. Wir fühlen und sehen die Würdigkeit. Wenn wir Glück haben und in einer liebevollen Familie aufwachsen, lässt man uns als Kinder noch ein Stück diese Würdigkeit spüren. Viele Kinder erleben das schon nicht mehr. Vernachlässigung , Verwahrlosung, seelischer und körperlicher Missbrauch, Gewalt sind gesellschaftliche Realität.

Das Gefühl von Würdigkeit wird Stück für Stück kaputtgemacht, aberzogen, demontiert …. wir lernen Schulwissen und zu „funktionieren“, wir lernen uns anzupassen. Wir werden oft so verbogen, dass wir lernen „selbst zu wollen, was wir sollen“, damit wir in gesellschaftlichen Zusammenhängen funktionieren.

Die Gier nach mehr, mehr, mehr – mehr an Geld, an materiellen Dingen, an Macht, an Image und Ruhm ….,ausgelöst durch Verblendung und Entfremdung im Kopf und mangelnder Liebe und Selbstliebe im Herzen, zerstört schließlich unseren Seelenfrieden. Verursacht durch den Verlust für das Gefühl unserer gottgegebenen Würdigkeit.

Und dann versuchen wir zu kompensieren, das in der Tiefe unserer Herzen nagende schlechte Gefühl, die Zweifel, die Ängste und Unsicherheiten, der Mangel an Liebe. Nach außen kaschieren wir das durch unsere Fassade, machen anderen und uns selbst etwas vor, kritisieren, werten, machen schlecht, lenken ab ….

Wir fangen an, im „Außen“ zu suchen, was wir nur im „Innen“ finden können. Geld, Güter und Macht sind nicht an sich schlecht – aber, wenn die Liebe fehlt, der Seelenfrieden kaputt ist, dann sind sie nur ein ganz billiger Ersatz; keine echte und wirkliche Nahrung für unser Herz und unsere Seele. Ähnlich wie Fastfood für unseren Körper.

Die gute Nachricht zum Schluss: Heilung ist möglich. Nicht durch „Erfolge im Außen“ (aber die dürfen Spaß machen!).

Sondern durch die Zuwendung nach „Innen“. Wieder Beziehung finden und aufnehmen zu der Tiefe unserer Herzen und Seelen.

Damit wir die verlorene Würdigkeit wieder entdecken. Diese Würdigkeit war nie verloren, wir haben sie nur vergessen, sie nicht mehr gesehen… Sie war und ist dennoch immer da.

Diese Aufgabe muss jeder Mensch selbst machen. Kein Politiker, kein Lehrer, Therapeut, Guru, Elternteil, Freund, Beziehungspartner oder sonst was kann uns diese Arbeit abnehmen. Das ist auch der Grund, warum wirkliche Kraft immer nur von innen kommen kann. Im Außen finden wir Freundschaft, Trost, Wissen, Inspiration …. seinen Seelenfrieden muss ein jeder selbst finden und erarbeiten. So unfair und ungerecht uns das Leben manchmal auch erscheint, aber da ist es doch fair. Was nützen Villa mit Swimmingpool und Chauffeur, wenn der Mensch emotional und seelisch verkümmert ist ?

Also – ran an die Arbeit. Ich verspreche nicht, dass es leicht wird ….

aber ich verspreche, dass es sich lohnt!

Viel Glück und Erfolg wünscht Dir Ralf Kellmereit

Ausgabe August 2016

Folgst Du Deinem Herzen? Mach den Test!

Gesundheit und Krankheit und die Quelle von Heilung

 

Im Zusammenhang von Gesundheit und Krankheit gibt es eine materielle Ebene, z.B. die Ernährung, Bewegung, Umweltgifte etc. und die Ebene der

Seele und des Herzens. Wenn man die tieferen Ursachen für Gesundheit und Krankheit verstehen und zur Quelle der Heilung vorstoßen möchte, muss

man sich beide Ebenen anschauen. Da in unserer Gesellschaft die materiellen Aspekte hinreichend untersucht und beschrieben werden, möchte ich

hier einige Punkte zur Herzensebene skizzieren, die uns den Weg zur Heilung aufzeigen können (alles was uns hier auf Dauer stresst, wird sich auch

körperlich manifestieren).

 

Der folgende Fragebogen soll helfen, in einer Selbstexploration zu erkunden, wo ich in meiner persönlichen Entwicklung aktuell stehe, wie es um die

Befindlichkeiten meines Herzens und meiner Seele aussieht (Du mußt nicht alle Punkte akribisch durcharbeiten, beschäftige Dich mit denen wo Deine

Aufmerksamkeit hängenbleibt. Und keine Angst vor dem „eingemachten“, freue Dich auf neue positive Erkenntnisse. Du bist der Gestalter Deines

Lebens!).

Höre ich die Stimme meines Herzens ? Und richte mein Leben danach aus ? Oder verschließe ich mich intuitiven Eingebungen ?

Lebe ich mein Leben in Angst oder in Liebe ? Gewinnt die Liebe – scheitert die Angst !

Fühle ich Liebe in meinem Leben: Liebe ich mich selbst und andere ?

Fühle ich mich geliebt ? Empfinde ich Seelenfrieden ?

Wie sind meine Beziehungen (privat und beruflich)? Unterstützen sie mich oder belasten sie mich? Welche Menschen tun mir gut und wie?

Welche Möglichkeiten habe ich um Kraft aufzutanken, und welche Energieräuber kann ich abbauen ? Übernehme ich Selbstverantwortung für meinen

Energiehaushalt ?

Wo sind meine Grenzen ? Überschreite ich sie selbst oder lasse ich es zu, dass andere es tun ?

Wie ist meine Beziehung zur Schöpfung / zu Gott? Liebe, verachte oder ignoriere ich sie? Lebe ich im Kampf oder im Frieden mit ihr?

In was ist meine Lebensenergie allgemein gebunden? Was baut mich auf und was zieht mich runter ? Was sind meine Prioritäten? Setze ich sie um?

Lebe ich einseitig oder vielseitig? Wie gehe ich mit meiner Zeit um? Stimmt die Balance?

 

 

Liebe Leser, dieses Glücks-Alphabet ist nicht meiner Feder entsprungen….

 

An einem schönen Sommertag Anfang Juni lag ich auf einer lauschigen Wiese und döste ein wenig vor mich hin. Plötzlich tauchte in mir die Frage auf,

was mich alles glücklich macht. Beim Nachspüren dieser Gedanken kam mir die Idee, das alles in ein Alphabet zu sortieren und daraus einen Artikel

für die BLUE zu machen.

Und als es dann in meinem Kopf so richtig schön kreativ wurde …. erweiterte sich das auf die Frage, was eigentlich andere Menschen alles glücklich

macht. Neugierig geworden, beschloss ich meine eigenen Ambitionen diesbezüglich erstmal zurückzustellen und einen Artikel in dem

Berufsnetzwerk Xing zu veröffentlichen. Das tat ich dann auch und bat die geneigte Leserschaft um freundliche Rückmeldung. Eine Gruppe sehr

netter Menschen beteiligte sich (sie sind alle ganz unten in der Fußnote aufgeführt).

 

Das Ergebnis lesen sie hier. Natürlich kann das nur ein kleiner Ausblick sein …. “Glück” ist so komplex und vielschichtig, dass auch ein Alphabet dies

nur annähernd erfassen kann. Darum überlegten Petra Milkereit und ich, dass wir in dieser Ausgabe eine Umfrage anschließen, an der sich alle

Blue-Leser sehr gerne beteiligen dürfen.

 

Teilt mir an untenstehende Mail-Adresse Eure Gedanken, Gefühle, Ideen zum Thema Glück mit (und bitte dem Alphabet zugeordnet, wir planen für die nächste Ausgabe Teil 2).

Herzlichen Dank an das Autoren-Team dieses Beitrags und liebe Grüße an alle Blue-Leser von Ralf Kellmereit

(Kontakt unter: gewaltpraevention-hannover@t-online.de• )

 

 

Das Glücks-Alphabet Teil 1

A: wie Achtsamkeit, Achtung, Aufmerksamkeit, Avocadocreme,

Abnehmerfolg, Ananaseis, aufbrechen, ankommen, alle

zusammen, Ahornsirup, Ausflugswetter, Abendstimmung,

ankuscheln, Akupunktur, Ayurveda, Anstrengungsvermeidung,

Augenblick genießen, aufatmen, Arzt wegschicken, anlächeln,

Apfelduft, Adriaurlaub

B: Besuch: weil es die Menschen miteinander verbindet

Blumen: weil ich die Farbenvielfalt und den Duft so gern mag

Baiserkuchen: weil der so schön „kracht“ beim Essen 😉

Braunies: weil sie für mich der Inbegriff sind für Schokoladengeschmack 🙂

Bahnfahren: weil es mich mehr entspannt als Autofahren

 

Begeisterung: weil sie ein Lebenselixier ist

Bruder: weil es toll ist, Geschwister zu haben (auch wenn man nicht immer einer Meinung ist)

Botschaften: weil ich daraus lernen kann

Briefe: weil es so schön nostalgisch ist

Baden … herrlich entspannend – vor allem in der kälteren Jahreszeit

Ballett … habe ich selbst mal gemacht, jetzt schaue ich gern zu 🙂

Boot fahren … weil ich so gern auf dem Wasser bin

Beruf … wenn es der richtige ist 😉 (in meinem Falle schon)

Beziehungen: gehören zum Glück einfach dazu ….

Bewegung (in Bewegung kommen und bleiben), Sport treiben, aber auch den Geist bewegen, ein „bewegtes Leben“ führen 😉

C: Charakter: in der Krise beweist sich der Charakter (Helmut Schmidt)

Cognac, wenn man ihn braucht und einen hat, macht er glücklich

D:• Dankbarkeit! Da wird es hell in einem Menschenleben, wo man für das Kleinste loben und danken lernt (Friedrich v. Bodelschwingh)

Diamanten, die haben schon viele Frauen glücklich gemacht

E:• Ems-Jade-Kanal….schon als Kind habe ich ihn geliebt für Ausritte mit meinem Pferd (am Wasser, nicht im 😉 ), für lange Wanderungen mit oder ohne

Hund.

Essen (ja, wirklich 🙂 … ich finde essen einfach wunderbar, ob mit

Familie, Freunden, Kollegen oder auch allein. Der Genuss der verschiedenen Speisen, die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen … Gewürze…)

F: Freu(n)de …. schließt Freude mit ein.

Freiheit, Familie, feiern, Frisör :), Ferien, Freude teilen,

Fotos mit Erinnerungen, fliegen

G: Gedanken, denn Glückliche Menschen haben Glückliche Gedanken.

H: Hund, ohne den viele Menschen nicht glücklich sind

I:• wie INNERE STIMME. Ich glaube, es gibt nichts Erfüllenderes, als zur richtigen Zeit am richtigen Ort das Richtige zu tun. Je mehr ich MEIN LEBEN

lebe und umso mehr ich auf meine INNERE STIMME höre, umso glücklicher bin ich, und dieses Glücklichsein wirkt auch ansteckend auf andere!

Image, wer möchte nicht gerne ein gutes Image haben

J: n.n.

K:• Kinder.• Jedes neugeborene Kind bringt die Botschaft, dass Gott sein Vertrauen in die Menschheit noch nicht verloren hat (Tagore) Kinder bringen

Freude, Lebendigkeit in unser Leben. Ihre

 

 

Ausgabe Mai 2016

Freiheit, Liebe und das Universum ! Von Ralf Kellmereit

 

 

Wusstest Du, dass das Universum schon ein paar Stunden nach dem Urknall wieder in sich zusammengefallen wäre, wenn die Lichtgeschwindigkeit nur um ein Millionstel Millionstel (!!!) geringer gewesen wäre? Bei einer Lichtgeschwindigkeit von 300.000 Km pro Sekunde wäre das ein Drittel Millimeter …

Wusstest Du, dass es bei einer um ein Milliardstel Prozent höheren Kochtemperatur von Wasser keine Eiweißmoleküle geben könnte ? Die würden alle zerkochen …

Wusstest Du, dass es bei einer geringfügig höheren elektromagnetischen Anziehungskraft im Atom keine Moleküle mit anderen Elementen geben könnte? Die Atome würden alle zusammenbacken …

Was wäre, wenn die elektromagnetische Anziehungskraft geringerwäre? Es würde keine Atome geben, weil die Protonen, Elektronen und Neutronen lustig in der Gegend rumfliegen würden. Ohne Atome keine Moleküle, keine Zellen, keine Aminosäuren, keine Eiweiße, keine Bakterien, Pflanzen, Tiere, Menschen, Leben …

 

Diese Liste könnte jetzt bequem fortgeführt werden. Aber auf was will ich hinaus … der geneigte Leser ahnt es …

Das Universum, die Schöpfung ist so wundervoll ausbalanciert, die Naturkräfte und Konstanten so perfekt aufeinander abgestimmt – es fällt mir außerordentlich schwer, hier an einen Urknall zu glauben, der „zufällig“ passiert ist. Theoretisch sind unendlich viele mathematische Kombinationen der Konstanten denkbar – nur wenige würden ein Universum hervorbringen, das nach 15 Milliarden Jahren noch existiert, geschweige denn Leben hervorbringt. Für mich ist Gott die „erste“ Ursache hinter dem Urknall.

 

Diese Grundkräfte zu erfinden, diese Feinabstimmung und Balance untereinander zu entwickeln, damit ein lebendiges Universum entsteht – kann ein Physiker oder Mathematiker mal annäherungsweise schätzen wie viel IQ man braucht, um das zu berechnen? Ich schätze den IQ des Schöpfergeistes mal auf ein paar Millionen …

 

Und dieses Universum entwickelt sich. Die ersten Milliarden Jahre auf einer materiellen Ebene, dann zusätzlich auf einer biologischen Ebene, jetzt auch noch auf einer sozialen, spirituellen und technischen Ebene. Wir Menschen sind immerhin schon so weit entwickelt, dass wir uns fragen:

Was ist das höchste in diesem Universum (nach Gott, dem Schöpfergeist)?

Spontan geben wir die Antwort: „Die Liebe“!

 

Ja, die Liebe ist das höchste „edelste“. Aber welches Konstruktionsprinzip der Schöpfung sorgt dafür, dass sich in unserem Kosmos überhaupt etwas wie Liebe entwickeln kann?

Das ist die Freiheit! Ohne sie würde das Universum in seiner Evolution wie ein seelenloser Film ablaufen. Wir hätten keine Wahl, alles wäre vorherbestimmt. Der Volksmund hat das richtig erkannt: „Die Liebe ist ein Kind der Freiheit“ heißt es da treffend und eben nicht umgekehrt.

Die Freiheit schafft also den Rahmen, den die Liebe dann erfüllt. Und so ist es doch auch wunderschön!

 

Freiheit und Liebe! Wie unendlich schade und traurig, wenn dann Teile von Kirchen, Religionen oder Gruppen und Einzelindividuen von Menschen, die vorgeben tief religiös zu sein, diese höchsten Werte so oft mit Füßen treten. Ausgerechnet sie, die doch vorgeben, der Schöpfung und Gott am nächsten zu sein.

Ich weiß nicht ob Gott traurig sein kann … wenn, dann ist er es bestimmt sehr!!!

 

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