Die Gastautoren-Seiten sind komplett

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Im Namen aller Gastautorinnen und -Autoren, die hier mit ihren Beiträgen aus fast vier Jahren vertreten sind, möchte ich Sie herzlich Willkommen heißen bei der EMOTIONAL BLUE; bei Themen, die emotional berühren.

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Die BLUE-Family

Haben Sie den Startseiten-Text gelesen? Wenn ja, wird Sie dieser Titel dieses kurzen Beitrags nicht wirklich in Erstaunen versetzen, nicht wahr?

Bitte erwarten Sie keine alphabetische Auflistung aller Autorennamen. Unsere BLUE war bunt gemischt und bunt gestaltet – Genau DAS spiegelt sich in der unsortierten Reihenfolge aller Beteiligten wieder.

Selbstverständlich waren alle Gastbeiträge von Bildern begleitet. Diese finden sich in den PDF-Dateien der einzelnen EMOTIONAL BLUE-Ausgaben.

Hier im Archiv geht es um den Textbeitrag der Autorinnen und Autoren. Nur Beiträge, deren Aussage Fotografien oder Zeichnungen waren, sind hier auch bebildert archiviert.

Wir alle wünschen Ihnen gute Unterhaltung mit unseren zeitlosen, vielfältigen, Emotionen auslösenden Texten, die – so hoffen wir – Impulsgeber sind für ein Berührt-sein, für eine innere Reflektion und im besten Fall für den Beginn eines neuen Weges im eigenen Leben.

„Alles beginnt in Dir“!

Herzlichst,

Ihre Petra Milkereit

 

Übrigens: Kommentare sind das Salz in der Suppe 🙂 Dankeschön!

Ralf Kellmereit

Autorenbild_Ralf-Kellmereit

RalfsBLOGSPOT

HUFFINGTON POST RALF KELLMEREIT

Die schönsten Geschichten – präsentiert von Ralf Kellmereit

 

Ausgabe Oktober 2016

Das Wesen der Schöpfung und unser verlorenes Herz

Unser wunderschöner Planet Erde. Beheimatet im Sonnensystem. Ein Sonnensystem von einhundert Milliarden! Alle in unserer Galaxie, der Milchstraße. Nur eine Galaxie von wiederum ein- bis zweihundert Milliarden Galaxien. Das ist unser Universum, die Schöpfung. In einer makroskopischen Größe, die unsere menschliche Vorstellungskraft sprengt. Ebenso im mikroskopischen Bereich der Atome und Quanten. Diese sind so klein, dass es die unvorstellbare Zahl von 10 hoch 80 Atomen braucht, um die oben genannten Galaxien zu bilden.

Unser Universum, die Schöpfung, die Natur mit ihrer materiellen, biologischen und geistigen Evolution …. diese sind „ein unendlich geteilter Gott“, so drückte es Friedrich Schiller aus! Jedes Atom ist ein Lichtfunke von Gottes Geist, der in uns wohnt. Deswegen, so sagt man, sind wir Gottes Kinder. In allem wohnen die Lichtfunken. Alle Schöpfung besteht aus Gottes Geist.

Das bedeutet nicht, dass aller Ausdruck dieser Schöpfung sie gleich erlebt, das tun ja nicht einmal die Menschen. Ein Stein erlebt sie anders als eine Pflanze, diese anders als ein Tier, dieses anders als ein Mensch. Und Menschen wiederum erleben die Schöpfung in einer Vielseitigkeit, die so riesengroß und komplex ist wie die Menschheit selbst, abhängig von den politischen, gesellschaftlichen und individuellen Kontexten.

Und doch bestehen wir alle aus den gleichen Lichtfunken (ich meine diese Vergleiche nicht wortwörtlich … im Vergleich zum Universum bin ich eine Ameise, die versucht, ihre Umgebung und die Natur ihres Seins zu erkennen … und die ihre ersten Ahnungen, wie ALLES sein könnte, unbeholfen in Bildern ausdrückt … der geneigte Leser möge mir verzeihen!).

Alle Schöpfung, so verschieden in ihrem Ausdruck, ist somit gleich würdig, gleich vor Gott. „Unser Problem“ ist nicht, dass diese natur- und gottgegebene Würdigkeit nicht existent ist ….,sondern unsere Probleme (politisch, gesellschaftlich, ökonomisch, soziologisch, psychologisch, seelisch) entstehen, wenn wir diese Würdigkeit nicht fühlen, nicht sehen können, sie vergessen haben, keine Beziehung zu ihr aufnehmen.

Vermutlich deshalb sind wir Menschen auch so von unserem Nachwuchs fasziniert. Wir lieben Babys. Diese lassen unsere Herzen weit aufgehen… Wir erkennen die Unschuld in ihnen. Wir fühlen und sehen die Würdigkeit. Wenn wir Glück haben und in einer liebevollen Familie aufwachsen, lässt man uns als Kinder noch ein Stück diese Würdigkeit spüren. Viele Kinder erleben das schon nicht mehr. Vernachlässigung , Verwahrlosung, seelischer und körperlicher Missbrauch, Gewalt sind gesellschaftliche Realität.

Das Gefühl von Würdigkeit wird Stück für Stück kaputtgemacht, aberzogen, demontiert …. wir lernen Schulwissen und zu „funktionieren“, wir lernen uns anzupassen. Wir werden oft so verbogen, dass wir lernen „selbst zu wollen, was wir sollen“, damit wir in gesellschaftlichen Zusammenhängen funktionieren.

Die Gier nach mehr, mehr, mehr – mehr an Geld, an materiellen Dingen, an Macht, an Image und Ruhm ….,ausgelöst durch Verblendung und Entfremdung im Kopf und mangelnder Liebe und Selbstliebe im Herzen, zerstört schließlich unseren Seelenfrieden. Verursacht durch den Verlust für das Gefühl unserer gottgegebenen Würdigkeit.

Und dann versuchen wir zu kompensieren, das in der Tiefe unserer Herzen nagende schlechte Gefühl, die Zweifel, die Ängste und Unsicherheiten, der Mangel an Liebe. Nach außen kaschieren wir das durch unsere Fassade, machen anderen und uns selbst etwas vor, kritisieren, werten, machen schlecht, lenken ab ….

Wir fangen an, im „Außen“ zu suchen, was wir nur im „Innen“ finden können. Geld, Güter und Macht sind nicht an sich schlecht – aber, wenn die Liebe fehlt, der Seelenfrieden kaputt ist, dann sind sie nur ein ganz billiger Ersatz; keine echte und wirkliche Nahrung für unser Herz und unsere Seele. Ähnlich wie Fastfood für unseren Körper.

Die gute Nachricht zum Schluss: Heilung ist möglich. Nicht durch „Erfolge im Außen“ (aber die dürfen Spaß machen!).

Sondern durch die Zuwendung nach „Innen“. Wieder Beziehung finden und aufnehmen zu der Tiefe unserer Herzen und Seelen.

Damit wir die verlorene Würdigkeit wieder entdecken. Diese Würdigkeit war nie verloren, wir haben sie nur vergessen, sie nicht mehr gesehen… Sie war und ist dennoch immer da.

Diese Aufgabe muss jeder Mensch selbst machen. Kein Politiker, kein Lehrer, Therapeut, Guru, Elternteil, Freund, Beziehungspartner oder sonst was kann uns diese Arbeit abnehmen. Das ist auch der Grund, warum wirkliche Kraft immer nur von innen kommen kann. Im Außen finden wir Freundschaft, Trost, Wissen, Inspiration …. seinen Seelenfrieden muss ein jeder selbst finden und erarbeiten. So unfair und ungerecht uns das Leben manchmal auch erscheint, aber da ist es doch fair. Was nützen Villa mit Swimmingpool und Chauffeur, wenn der Mensch emotional und seelisch verkümmert ist ?

Also – ran an die Arbeit. Ich verspreche nicht, dass es leicht wird ….

aber ich verspreche, dass es sich lohnt!

Viel Glück und Erfolg wünscht Dir Ralf Kellmereit

 

Ausgabe August 2016

Folgst Du Deinem Herzen? Mach den Test!

Gesundheit und Krankheit und die Quelle von Heilung

Im Zusammenhang von Gesundheit und Krankheit gibt es eine materielle Ebene, z.B. die Ernährung, Bewegung, Umweltgifte etc. und die Ebene der

Seele und des Herzens. Wenn man die tieferen Ursachen für Gesundheit und Krankheit verstehen und zur Quelle der Heilung vorstoßen möchte, muss

man sich beide Ebenen anschauen. Da in unserer Gesellschaft die materiellen Aspekte hinreichend untersucht und beschrieben werden, möchte ich

hier einige Punkte zur Herzensebene skizzieren, die uns den Weg zur Heilung aufzeigen können (alles was uns hier auf Dauer stresst, wird sich auch

körperlich manifestieren).

Der folgende Fragebogen soll helfen, in einer Selbstexploration zu erkunden, wo ich in meiner persönlichen Entwicklung aktuell stehe, wie es um die

Befindlichkeiten meines Herzens und meiner Seele aussieht (Du mußt nicht alle Punkte akribisch durcharbeiten, beschäftige Dich mit denen wo Deine

Aufmerksamkeit hängenbleibt. Und keine Angst vor dem „eingemachten“, freue Dich auf neue positive Erkenntnisse. Du bist der Gestalter Deines Lebens!).

Höre ich die Stimme meines Herzens ? Und richte mein Leben danach aus ? Oder verschließe ich mich intuitiven Eingebungen ?

Lebe ich mein Leben in Angst oder in Liebe ? Gewinnt die Liebe – scheitert die Angst !

Fühle ich Liebe in meinem Leben: Liebe ich mich selbst und andere ?

Fühle ich mich geliebt ? Empfinde ich Seelenfrieden ?

Wie sind meine Beziehungen (privat und beruflich)? Unterstützen sie mich oder belasten sie mich? Welche Menschen tun mir gut und wie?

Welche Möglichkeiten habe ich um Kraft aufzutanken, und welche Energieräuber kann ich abbauen ? Übernehme ich Selbstverantwortung für meinen

Energiehaushalt ?

Wo sind meine Grenzen ? Überschreite ich sie selbst oder lasse ich es zu, dass andere es tun ?

Wie ist meine Beziehung zur Schöpfung / zu Gott? Liebe, verachte oder ignoriere ich sie? Lebe ich im Kampf oder im Frieden mit ihr?

In was ist meine Lebensenergie allgemein gebunden? Was baut mich auf und was zieht mich runter ? Was sind meine Prioritäten? Setze ich sie um?

Lebe ich einseitig oder vielseitig? Wie gehe ich mit meiner Zeit um? Stimmt die Balance?

 

Ausgabe Mai 2016

Freiheit, Liebe und das Universum ! Von Ralf Kellmereit

Wusstest du, dass das Universum schon ein paar Stunden nach dem Urknall wieder in sich zusammengefallen wäre, wenn die Lichtgeschwindigkeit nur um ein Millionstel Millionstel (!!!) geringer ausfiele? Bei einer Lichtgeschwindigkeit von 300.000 Km pro Sekunde ist das ein Drittel Millimeter.

 
Wusstest du, dass es bei einer geringfügig niedrigeren Kochtemperatur von Wasser keine Eiweißmoleküle geben könnte? Die würden alle zerkochen.
Wusstest du, dass es bei einer geringfügig höheren elektromagnetischen Anziehungskraft im Atom keine Moleküle mit anderen Elementen geben könnte? Die Atome würden alle zusammenbacken.
 
Was wäre, wenn die elektromagnetische Anziehungskraft geringer ausfiele?
Es würde keine Atome geben, weil die Protonen, Elektronen und Neutronen lustig in der Gegend rumfliegen würden. Ohne Atome keine Moleküle, keine Zellen, keine Aminosäuren, keine Eiweiße, keine Bakterien, Pflanzen, Tiere, Menschen, Leben …
Diese Liste könnte jetzt bequem fortgeführt werden. Aber auf was will ich hinaus – der geneigte Leser ahnt es … das Universum, die Schöpfung ist so wundervoll ausbalanciert, die Naturkräfte und Konstanten so perfekt aufeinander abgestimmt – es fällt mir außerordentlich schwer, hier an einen Urknall zu glauben, der „zufällig“ passiert ist. Theoretisch sind unendlich viele mathematische Kombinationen der Konstanten denkbar – nur wenige würden ein Universum hervorbringen, das nach 15 Milliarden Jahren noch existiert, geschweige denn Leben hervorbringt. Für mich ist Gott die „erste“ Ursache hinter dem Urknall.
Diese Grundkräfte zu erfinden, diese Feinabstimmung und Balance untereinander zu entwickeln, damit ein lebendiges Universum entsteht – kann ein Physiker oder Mathematiker mal annäherungsweise schätzen wie viel IQ man braucht um das zu berechnen? Ich schätze den IQ des Schöpfergeistes mal auf ein paar Millionen.
Und dieses Universum entwickelt sich. Die ersten Milliarden Jahre auf einer materiellen Ebene, dann zusätzlich auf einer biologischen Ebene, jetzt auch noch auf einer sozialen, spirituellen und technischen Ebene. Wir Menschen sind immerhin schon soweit entwickelt, dass wir uns fragen, was ist das höchste in diesem Universum (nach Gott, dem Schöpergeist)?
 
Spontan geben wir die Antwort: „Die Liebe“!
Ja, die Liebe ist das höchste „Edelste“. Aber welches Konstruktionsprinzip der Schöpfung sorgt dafür, dass sich in unserem Kosmos überhaupt etwas wie Liebe entwickeln kann?
Das ist die Freiheit! Ohne sie würde das Universum in seiner Evolution wie ein seelenloser Film ablaufen. Wir hätten keine Wahl, alles wäre vorherbestimmt. Der Volksmund hat das richtig erkannt: „Die Liebe ist ein Kind der Freiheit“ heißt es da treffend und eben nicht umgekehrt.
Die Freiheit schafft also den Rahmen, den die Liebe dann erfüllt. Und so ist es doch auch wunderschön!
Freiheit und Liebe! Wie unendlich schade und traurig, wenn dann Teile von Kirchen, Religionen oder Gruppen und Einzelindividuen von Menschen, die vorgeben tief religiös zu sein, diese höchsten Werte so oft mit Füßen treten. Ausgerechnet sie, die doch vorgeben, der Schöpfung und Gott am nächsten zu sein.
Ich weiß nicht ob Gott traurig sein kann … wenn, dann ist er es bestimmt sehr !!!

 

 

Carmen Blau

Autorenbild_Carmen-Blau

Ausgabe Juni 2017

„Herr und Frau Maulwurf“ oder Die Mormonin und der Ex-Punk

 Sehnsucht…

Jahrelang, nein jahrzehntelang trieb mich die Sehnsucht nach erfüllter Liebe in meinem Herzen umher.

Diese großartige Liebe, die es in meiner Ehe leider nicht gab und nach der ich mich Zeit meines Lebens gesehnt hatte.

Auf diese Liebe hatte ich während meiner Ehezeit lange gehofft, und ab und zu gab es auch mal einen Funken Liebe und „Frau gibt ja auch nicht gleich auf“.

Aber nach vielen, vielen Jahren musste ich erkennen, dass diese große wundervolle Liebe in meiner Ehe mit diesem Partner nicht möglich war, denn dazu gehören immer ZWEI, die WOLLEN und TUN.

 

Fragen stellten sich mir, wie:

Gibt es diese großartige Liebe, von der Dichter und Poeten schreiben, überhaupt im realen Leben?

Oder ist es nur ein schöner Traum?

Ein Traum, den es bestenfalls in einem Liebesfilm zu sehen gibt und der mit dem normalen Alltag des Lebens nichts gemein hat.

Ein Traum, den man des Nachts träumt und der im Morgengrauen sich verflüchtigt.

Ein Traum, der in der Phase des Verliebtseins so greifbar nah ist, sich jedoch bei weiterem Kennenlernen als eine temporäre Seifenblase entpuppt und zerplatzt.

 

Lieber Leser, liebe Leserin,

ich hatte diesen Traum und habe ihn trotz aller Widrigkeiten des (Ehe-)Lebens nicht aufgegeben.

Ich möchte mich kurz vorstellen:

Ich bin Carmen Blau, 52 Jahr alt – eigentlich jung, denn so fühle ich mich – also ich war fast 25 Jahre verheiratet in einer ganz „normalen Ehe“.

Normal im Sinne von, wie viele Ehen ablaufen: man heiratet…irgendwann bekommt die Frau Kinder…sie geht evtl. noch mit arbeiten plus natürlich der Haushalt und die Erziehung der Kinder, der Mann geht auch arbeiten, frönt hernach eher seinen Hobbys, gesellt sich ab und an zur Familie, wie es ihm passt – oder auch nicht.

 

Für diejenigen, die sich hier nicht angesprochen fühlen und die eine deutlich bessere, glücklichere Ehe haben, meinen HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Da ich also mit meinem Exmann eine weniger erfüllte „normale Ehe“ hatte, aber eine tolle Ehe wollte, ja, sogar mit ihm, gab ich nicht gleich auf. Nein, ich rüttelte von Zeit zu Zeit an ihm, dass wir gemeinsam etwas für unsere Beziehung tun sollten, nicht nur ich. Dass er sich positiv in die Kindererziehung einbringen sollte, dass ich mit ihm Geld sparen wollte, und, und, und,….

Ich bettelte, ich flehte, ich warf ihm den Ring vor die Füße, doch!

NICHTS half!

Fazit: ALLEIN in einer Ehe.

 

Und dann war da immer noch mein Traum vom Glück zu zweit. Dieser Traum war ganz tief in mir verwurzelt, und ich wollte diesen Traum mit meinem Exmann erreichen, aber!!!

Aus diesem Traum musste ich endlich aufwachen und krasser, wie es nicht hätte sein können, änderte ich meinen Lebenskurs von einer braven Ehefrau, ja sogar braven Mormonin, wo es keine Scheidung geben darf, in mein EIGENES NEUES LEBEN!

Und das war nicht alles, nein!

Es sollte noch verrückter kommen!

Denn gut 4 Monate später begann ich – die ehemals brave Ehefrau und Mutter ein Neues Leben mit einem verrückten liebevollen Ex-Punk!

 

Nun ein Kapitel aus meinem Buch:

Endlich bin ich glücklich und…

STOP!

 

Bevor ich weiterschreibe und Du als Leser/in ein romantisches Kapitel aus meinem Buch:

„Familie Maulwurf“ oder „Die Mormonin und der Ex-Punk“

genießen darfst, möchte ich erst mal kundtun, warum und für wen ich dieses Buch schreibe.

Ich schreibe dieses Buch

> für all die Frauen, die unglücklich und verzweifelt in einer

Beziehung/Ehe sind oder waren

> für Frauen, die sich einsam und allein trotz Partner – der ja der beste

Freund sein sollte –  fühlen

> für Frauen, die den Mut zum Nach vorne gehen brauchen und suchen,

die trotz Probleme in der Vergangenheit nicht aufgegeben und die

Hoffnung auf ein glücklicheres, sinnerfülltes Leben haben.

 

Ja, dieses Buch soll allen Frauen, ob Single, Alleinerziehend mit ein, zwei oder mehr Kindern, getrennt lebend, geschieden – wie auch immer –

es soll allen Frauen auf ihrem Weg MUT MACHEN, sich zu trauen, ein würdevolles Leben zu leben und auch ein würdevolles  und glückliches Leben an der Seite eines Mannes zu leben und zu erleben!

Denn, ES IST MÖGLICH und es ist nur eine Entscheidung von Deinem bisherigen Leben entfernt,dieses „NEUE LEBEN“.

 

Dann folgen Taten und wieder Entscheidungen und wieder Taten und wieder Entscheidungen und wieder Taten usw. und so lebst Du Dein „Neues Leben“!

Ich sage nicht, dass es einfach ist, aber ein unglückliches Leben  ist auch nicht einfach.

Und genau diesen Weg bin ich gegangen, ein Weg des Glücklichseins und ich gehe ihn immer noch.

Doch ein glückliches Leben ist alle Mühen und Kämpfe wert!

Und es lohnt sich sooooooo sehr! Ein erfülltes Leben, ein Leben, wo Du Liebe gibst und Liebe bekommst.

Ein Leben, wo Du Dich fallen lassen kannst und aufgefangen wirst.

Ein Leben, wo Du zur vollen Blüte aufblühen darfst und kannst.

Nicht ein Leben, das Du träumst, sondern ein Traum, den Du lebst.

Und hier nun die Kostprobe aus meinem Buch:

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„Herr und Frau Maulwurf“ oder „die Mormonin und der Ex-Punk“

Endlich bin ich glücklich und darf es auch sein.

Und das nicht nur die ersten 4 Wochen, 6 Monate, 2 Jahre, nein auch danach bin ich es immer noch!

 

Ich hatte vor knapp drei Jahren im Internet einen Mann kennengelernt, der damals in seinem Singlebörsenprofil behauptete, dass er gerne küsst und kuschelt, dass ihm Zusammengehörigkeitsgefühl und Empathie wichtig sei, der die Idee hat, im Alter mit seiner Traumpartnerin auf einer Parkbank zu sitzen – und immer noch händchenhaltend!

 

Diesen besonderen Mann wollte ich kennenlernen und habe mich getraut und – liebe/r Leser/in, stell Dir vor –  er ist wirklich so.

Wenn wir händchenhaltend spazieren gehen, spüre ich mit jeder Zelle meines Körpers seine liebevolle Gegenwart.
Wenn er mein Gesicht mit gefühlt Hunderten von Küssen übersät, fühle ich mich geliebt.

Wenn er mich mit seinem tollen Essen bekocht und verwöhnt, dann darf ich mich ausruhen, um anschließend das leckere Essen zu genießen.

Ich fühle mich nach vielen Jahren der Missachtung, endlich geachtet, geliebt, gesehen, geschätzt, als FRAU!

 

Jetzt kannst Du als Leser/in sagen:

„Ja, da hast Du Glück gehabt“

oder

„Das ist Zufall“

oder, oder, oder,…

 

Das ist absolut in Ordnung.

Ich denke, dass es kein Zufall ist.

Und ich habe auch vieles getan, um mein Leben in diese Bahnen des Glücklichseins zu lenken. Aber davon später mehr (in meinem Buch).

 

Auch ich ehre und achte ihn, meinen Engel in seiner Ganzheit.

Und baue ihn auf!

Wie Du eine wundervolle Partnerin bleibst oder wirst, auch davon später mehr (in meinem Buch).

 

Und nun noch ein letzter Punkt:
Eine glückliche Partnerschaft hat ganz viel mit glücklich machen  oder den Partner lieben, zu tun. Das ist eh dasselbe.

Es hat mit „Sich einfühlen“, mit „Arbeit an sich selbst“,

mit „sich selbst lieben“ und vieles mehr zu tun.

Aber es lohnt sich!
Welche Frau will sich nicht als Frau gesehen  und geliebt fühlen?

Welche Frau will nicht Zärtlichkeit täglich erfahren?

Welche Frau will nicht die drei Worte „Ich liebe Dich“ inniglich hören?

Das wollen wir doch alle!

Letztendlich einen Partner, der uns fühlen lässt, dass er uns versteht

und liebt und zu uns steht.

Und genau das lebe ich und erlebe ich, und das ist alle Mühen wert.

 

So, liebe Leserin, lieber Leser, für heute als Beitrag in dieser Blue war es das erst mal …

Mein Buch ist gerade am Wachsen und Werden. Für die nächste Blue-Ausgabe habe ich ein längeres Kapitel geplant – und dann kommt irgendwann auch das Buch.

Bis bald und ganz liebe Grüße von Eurer Carmen Blau

 

 

Susanne E. Füllgraf

Autorenbild_Suse_Maerz-2016

Ausgabe Oktober 2016

 

Mit Herz und Seele zum Glück!

Immer mehr liebe Menschen gehen, man dreht sich wie im Kreise und fragt sich dann oftmals nach dem Warum.

Allein, allein, möchte keiner sein, trotz allem gehen immer wieder Menschen und Du stehst wieder am Anfang.

Jedem wurde etwas mit auf dem Weg gegeben und die Erinnerung bleibt. Waren es gute Menschen, bleibt es positiv und mit Ihnen geht die Trauer dahin, auch wenn sie weiterhin unter uns im Gedanken verweilen.

Menschen können wie Wölfe sein, ein Jeder ist sein eigener Steppenwolf.

Seht nicht nur Euch selbst, es gibt noch Menschen um Euch herum, begegnet Euch und tauscht Euch aus. Es gibt immer Wege des Miteinander.

Wir gehen nur einen Weg ganz allein, da kommt niemand mit, daher lebt im Mit- und Füreinander. Lernt zu teilen und zu geben. Das Leben kann schön sein, es ist auch kurz und ohne Liebe und geliebte Menschen wird es einsam.

Bringt wieder Licht ins Dunkel und l(i)ebt, dann lacht auch Dein Gegenüber und man findet sich, wie die Seelen zueinander.

 

Prävention der Liebe zum Leben heißt Frieden!

In der heutigen Zeit machen es sich viele einfach mit ihren Vorurteilen, Klischee-Denken, Wut, Hass und schnellen Kritiken. Immer wieder sucht man nach Ausreden und Schuldigen, doch damit macht man nichts anderes als Rufmord betreiben!

Die Wahrheit werden wir alle irgendwann erfahren und uns selbst davon überzeugen, insofern es möglich ist. Werden wir wirklich alles erfahren, die Medien haben schon lange einen Maulkorb auferlegt bekommen und freier Journalismus wird immer schwieriger. Nachrichtensperren, oftmals zum Schutz vieler und auch aus anderen differenten Gründen. Werden wir es je erfahren?

Bedenken wir der vielen zu beklagenden Opfer und nicht den Hass Schreien nach politischen Gruppierungen, Nationalitäten, etc.. Die Enttäuschung und das Programm der Hass-Schürerei ist schnell eingefahren und verteilt sich fix durch die Netzwerke. Wir alle schaden uns damit nur selbst, auch jenen die das wirkliche Leid tragen.

Die Schreie gegen die Großen der Politik sind ganz groß. Daraus nun ein Politikum zu machen ist das Übelste was man tun kann! Alles aus der humanen und empathischen Warte betrachten!

Doch mal ganz ehrlich, warum immer einen Buhmann/-frau suchen wenn man diese Regierung doch gewählt hat? Und wie sich nun herausstellt, hat das alles in München nichts mit der Politik zu tun.

Schreit nicht immer lauthals! Sicher läuft in diesem Land vieles verkehrt, doch da sollten andere Maßnahmen der Terrorbekämpfung und Präventions Arbeit geleistet werden!

Auch ich bekenne offenkundig, hier mutgemaßt zu haben. Wie schnell lassen wir uns im Schrecken und Enttäuschung fangen. Einen Moment in sich gehen, kann Wunder bewirken! Niemand ist fehlerfrei, Ecken und Kanten trägt ein jeder und von daher die Bitte der Einkehr zu sich selbst, im eigenen Interesse, des Friedens wegen.

Wir alle sollten mehr die Augen offen halten und etwas Entscheidendes für den Frieden tun, doch solche nicht berechenbaren Taten konnte keiner vorhersehen. Schnell ist man man mit Beschimpfungen unterwegs.

Bitte denken Sie an die vielen Opfer und die Menschen die jetzt einen großen Verlust tragen! Wir sollten nicht verurteilen, sondern Prävention betreiben, damit solche Dinge niemals mehr geschehen.

Ich solidarisiere mich mit allen Angehörigen, Freunden und den Menschen die ihre Liebsten auf grausige Art und Weise verloren, Opfer und Verletzte zu beklagen haben.

Alle jenen Menschen die dieses Leid tragen wünsche ich viel Kraft und Energie und den Opfern die noch in den Krankenhäusern liegen ebensolches und dass sie wieder den Weg der baldigen Genesung finden. Auch jenen die dadurch traumatisiert wurden, kompetenten und größtmöglichen Support.

Wir alle sollten in Frieden und nicht im Hass leben lernen! Gewalt ist niemals die Antwort!

Zitat aus der Bibel “Jesus und die Ehebrecherin”:
Wer von Euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie!“
Meine aufrichtige Anteilnahme, niemand hat so etwas verdient. Mögen alle in Frieden ruhen, doch es gingen Viele leider zu früh. Bewahrt diese Welt vor weiterem Unheil!

Mitfühlende Grüße

Ausgabe September 2016

 

Steppenwölfe auf Ihrer Fährtensuche, es sind Pfade der Seele zum SEIN!

Menschen kommen und gehen, viele werden stille, ziehen sich zurück und was bleibt, sind Werte der Erinnerung.

Das Leben spielt uns allen ein Lied. Oft begleitet uns unbewusst ein gewisser Sound und dieser berührt jeden auf seine Weise. Er trägt sich durch ein ganzes Leben.

Wir alle sind sogenannte Steppenwölfe auf ihrer Fährtensuche. Irgendwann werden wir alle unser Ziel erreichen. Es ist oftmals eine sehr lange Reise. Hier trifft man sich und tauscht sich aus. Dann ist man wieder auf sich gestellt.

Allein, allein, nur Du findest Deinen Weg. Es öffnen sich viele Türen, einige davon schließen sich auch wieder und es wird weitere Zugänge geben. Der Lauf des Lebens, er hat seinen Sinn. Gehe ihn alleine, auch wenn es schmerzt und finde Dein Glück!

Seele weine nicht, lache und bestärke Dein Herz und bleibe stets aufmerksam und wache als Hüter Deines SEINS zum gänzlichen WERDEN!

Beschreite ihn bedacht, damit auch Dein Herz bald wieder lacht! Auch wenn Du glaubst, Du bist allein, so gibt es viele, die selbiges mit Dir teilen. Suche nicht, Du wirst gefunden, lerne Geduld und weine die Tränen der inneren Bereinigung.

L(i)ebe das SEIN und setze Zeichen zur inneren Einkehr. Seele wandere und finde Deine Bestimmung!

Carpe Diem ❤

 

Synaptischer Funkenflug der Matrix zum L(i)ebe(n) begegnen.

WERDEN und das SEIN finden!

ERWACHE! Lerne mit den Wellen Deines inneren Flusses Dich zu bewegen und frei zu finden! Fang Dich für Deiner selbst wegen! Du wirst Dich dafür lieben! ❤ Wege der Matrix durchleuchten Dein Sein, die Seele, Dein Herz, was Du eben bist. Denn Du durchläufst Dein Innerstes ohne es zunächst zu signalisieren. Da gibt es eine Welt zwischen Dir, in Dir, neben Dir und jeder Funke, ein jedes Signal, welches Du hinaus sendest, sei es nur ein Gedanke, den Du in Deinem tiefsten Innersten manifestierst und nicht klar nach außen verdeutlichst. Es ist das Tagträumen, die synaptischen Hirnströme steuern Dein Werden zum SEIN.

Spiritualität ist kein Nonsens und kein Hexenschabernack, es ist die Welt, der wir alle noch begegnen werden. Einige wenige von uns haben es bereits erfasst, fühlen und begehen diese mit klaren Gedanken und saugen das, was im SEIN werdend wird zu begegnen und zu verstehen. Eine Kommunikation mit dem Ich, Du, einem WIR kompensiert.

Wir alle wachsen und unserer Forscherdrang, weitaus mehr die Kreativität steuert einen Wachstums Impuls. Wir alle sind der Lichtquell der Matrix, scheut Euch nicht vor dem was Euer Innerstes bewegt, da steckt mehr Energie und Liebe drin, als ein jeder erwartet. Der Mensch als solcher ist geboren um zu leben und zu lieben und unser Herz zeigt uns dazu den Weg.

Jeder Kanal in uns trägt seine Form von Scheuklappen, es liegt an uns diese zu öffnen und freizumachen. Keine Verkalkung, sondern die stille innere Erstarrung, eine Offenbarung an uns selbst. Jeder Stein, der weggeschoben werden kann, sprengt diese Verkapslung in uns. Lerne zu lachen, werde kreativ und Du wirst wieder erwachen, ein Impuls und therapeutischer Signalsetzer für ein effektives und friedvolles Leben in und mit Liebe.

Wir alle blockieren uns selbst und sind die eigenen Torwächter unserer Schätze, dem Herzen und Seele geworden. Werft keinen Anker, gebt und lebt selbst Freiräume und nur so wird der Körper und Geist frei. Seht die Matrix als einen Wegbereiter zum ICH ohne das EGO erwachen zu lassen, denn dieses macht blind für die Sicht zur reinen Seele.

Wir alle brauchen die Kraft und Energie diese Pfade zu gehen um die Liebe als solche in ihrer Vollkommenheit zu begreifen! Du allein bist Dein Schöpfer!

 

LOVE – PEACE – FREEDOM ==> L(I)EBE(N) ❤

S.E.L.F./Y: “Ich red’MENSCH!” 😉

 

Ausgabe Mai 2016

Das Ehrenamt … Spender gesucht … 😉

Ich grüße Sie allerseits,

darüber habe ich ein interessantes Gespräch geführt. Richtig erkannt … „Erbarmen die Hesse komme“ … die Preußen machen sich leider immer noch breit. Dabei trägt man heute keine Spitze mehr auf seinem Schädel. Auch mit Arsen und einem Spitzen Häubchen lockt man heute keine Täubchen mehr hervor. Die fallen dann eher erschrocken vom Himmel und das mit Sicherheit nicht freiwillig. 😉

Das liebe Ehrenamt, nennen wir es doch beim Namen. Ehre gebührt dem der es verdient, doch welche Ehre verdient der sich ständig engagiert und dafür nicht einen Cent sieht?

Man nimmt gerne aus dem Vollen, möglichst günstig, besser noch umsonst und schon wären wir beim Ehrenamt.

Ein Ehrenamt ist unbezahlbar … könnte man behaupten, daher bezahlt es auch keiner! 😉

Die Möglichkeiten dieser nicht honorierten Arbeiten sind vielfältig und es gibt durchaus Engagierte die es von Herzen ausführen. Doch wo bleibt der Dank?

Unbezahlbar sein ist ein unschätzbarer Wert und genau das macht es aus. Doch warum nicht honorieren? Hier würde man wirklich eine Lücke füllen und auch andere hervorlocken mal etwas Gutes zu tun.

Freiwillig und ehrenamtlich ist etwas Wundervolles was jedoch nicht die Anerkennung erfährt die dem angemessen wäre.

Es würden sich noch mehr engagieren wenn man deren Arbeit wertschätzt.

Freiwillig etwas tun, etwas von sich für andere zu geben. Eine gute Tat vollbringen, Menschen helfen, glücklich machen …

Trotz allem sollten wir zwischen den Freiwilligkeiten differenzieren. Es kommt auf die Besonderheit an. Etwas geben im Sinne von spenden ist kein Ehrenamt, das ist allen hier klar. Trotz allem ist die freiwillige Arbeit für etwas auch wie eine Spende anzusehen. Doch auch hier hat das eine mit dem anderen nichts zu tun. Gebe ich etwas von mir im Sinne eines Engagements für eine gute Sache oder einem Verein, gebe ich etwas von mir. Spende ich Geld tue ich dieses zwar auch, doch es ist kein Ehrenamt … aber freiwillig wie auch immer. ;-))) Es ist aber wahrlich eine Ehre wenn einer etwas spendet und schon sind alle wieder verwirrt. ;-)))

Alles eine Frage des Stils und der Kommunikation, miteinander etwas bewegen kann freiwillig geschehen wenn wir alle wieder bereit sind etwas von uns abzugeben. Spenden freiwillig spenden, ist eine Ehre ohne Amt. 😉

Es war mir eine Ehre, ich schrieb es freiwillig. ;-))) Ja, es ist Zeit Freiwilligkeit zu kultivieren, jedoch so, das jeder etwas davon hat.

Sonnige Grüße
Ausgabe März 2016

Go for Gold, das Juwel bist Du selbst

All Ihr lieben Menschen,

ich grüße Sie recht herzlich.

Der erste Weg in Arbeit ist bekanntlich immer eine Hürde und Brücke im wahrsten Sinne zum anderen Ufer. Es heißt, den Pfad zu durchbrechen und neue Übergänge zu schaffen, denn ein Neueinstieg setzt für viele Signale, die mit Angst einhergehen. Leben Sie diese Momente des neuen Feldes, begegnen Sie sich selbst.

Betroffene durchlaufen quasi eine Achterbahn der Gefühle und da spielt das Alter keine Rolle. Das geht die ganze Bank durch.

Ein Fitzelchen Angst im Sinne von Lampenfieber ist sogar gut. Und etwas Selbstkritik schadet auch keinem. Nur wer sich so im Griff hat, braucht im eigentlichen Sinne keine Sorge zu haben. Man wurde schließlich aus einer Vielzahl an Bewerbern als Favorit/-in gewählt. Grund genug, stolz auf sich selbst zu sein. Und beides kompensiert den Erfolg.

Jeder ist gut und Fehler machen ist auch erlaubt. Aller Anfang ist bekanntlich schwer, doch die größte Hürde wurde bereits genommen und der Rest funktioniert auch.

Ich wünsche allen Berufseinsteigern und neuen Arbeitsstartern einen erfolgreichen Lauf. Im Sinne: „Go for Gold“ Der/Das Juwel ist man selbst, nur jeder sollte dieses für sich erkennen, denn der Arbeitgeber hat es bereits. 😉

Toi-toi-toi …

Menschliche Grüße

Ausgabe Dezember 2015

Die Liebe ist kein seltsames Spiel, sie ist L(i)eben!

Manche Menschen geben zu viel Liebe und was sie im Herzen tragen weiter, am Ende stehen sie selbst ohne alles da oder haben dann ein gebrochenes Herz und eine zerrissene Seele. Loslassen, um zu verstehen, es erinnert gleichsam an eine Todesnachricht und eine Schockphase tritt ein. Momente des Tieffalls, des nicht Festhaltens und Fallen-lassens. Nur noch eine verlorene Welt und den Verlust des Eigen- und Selbstwertes.

Stille, absolute Ruhe, Bewegungs- und Fassungslosigkeit, die Lähmung des gänzlichen Körpers. Du zitterst und alles scheint unaufhörlich äußerlich zu vibrieren. Die Energie und Kraft scheint verloren und Du fällst in eine Tiefe und kannst nicht einen Ton oder gar Worte zusammenfügen. Es fallen Dir plötzlich Dinge aus der Hand, die sie zuvor ganz fest umschloss. Irgendwie stolperst Du plötzlich nur noch wackelig durch das Leben und Du glaubst, alles Negative anzuziehen, die positiven Werte verlieren sich in Deiner Gedankenwelt. Fortan misslingt Dir augenscheinlich vieles, es beginnt ein Lauf der vielen Fettnäpfchen-Tretereien. Du nimmst selbst nichts Gutes mehr an, siehst in allem nur noch das Schlechte. Selbst liebe Worte überhörst Du oder sie nerven Dich. Du meidest Freunde, liebe Menschen und Verwandte, Du bist nur noch mit Dir und Deinem Kummer EINS. Auch nimmst Du keine Hilfe mehr an, weil Du selbst nicht erkennst, wie sehr die Blume allmählich welk wird. Du möchtest einfach nur noch ruhen, nichts essen und auch nicht mehr am Leben teilnehmen, Du nimmst Abschied von der L(i)ebenslust.

Du bist kraftlos, eine verlorene Liebe und das Suchen nach ihr, macht in solch einen Moment willenlos. Du bist nicht mehr Du selbst. Du liebst und klammerst Dich an das in Deiner Welt verlorene Glück und die Liebe. Die Signale und Schwingungen wirken nur noch einseitig und der Energiefaden scheint zerrissen zu sein. Du glaubst alle Liebe verloren zu haben und Menschen, die Du in aller Verbundenheit und Tiefe liebst. Du läufst einem Phantom hinterher, streckst die Arme weit aus und versuchst das Glück und die Liebe zu halten, doch alle dies ist für Dich in solch einer Phase von Dir „scheinbar“ entfernt.

Du fühlst Dich allein, nur mit Dir und Deiner Trauer, der Liebe nach gänzlicher Vollendung suchend. Du wiegst Dich in Deinem eigenen Körper und berührst Deine bloße Haut. Du fragst Dich, bist Du noch schön, zweifelst gänzlich an Dir. Du zerbrichst und fällst phasenweise in Selbstmitleid und Trauer. Wichtige Momente des eigenen Erwachens und wieder Werdens. Ein Prozess des Wachstums, den Du zunächst nicht wahrnimmst. Alles signifikante, spezifische Leidensmerkmale, diese Reflexion zeigt sich im Ganzen als Dein weiteres Potenzial. Du wirst wieder l(i)eben und diesen Spiegel aufgezeigt bekommen.

Es ist ein schleichender Prozess, Du zeigst es niemanden nach außen, Du kommunizierst nicht darüber und lässt keinen mehr an Dich heran. Entziehst Dich der Gesellschaft und allem, was Du sonst so mit Leidenschaft auslebtest. Du lebst die Depression und den Hass zu Dir selbst immer tiefer aus, nicht zum geliebten Menschen. Du strafst Dich immer intensiver und zerstörst Deinen eigenen Körper damit. Du schadest ihm fortlaufend in dieser qualvollen Zeit die Erkenntnis und Aufwachen lange erfordert.

Liebe hat viele Facetten, doch die empathische Seite ist die schmerzvollste, wenn man sich nicht mehr geliebt fühlt. Alles fließt in einem Würfel zusammen und man möchte diesen bösen Zauber wieder zurechtrücken. Liebe tut weh und ohne sie stirbt man, dort wo keine Liebe existiert, zerfällt der Mensch gänzlich. Er schreit und greift nach Liebe, ohne den erotischen Gedanken damit zu verknüpfen. Liebe geht darüber hinaus und hat auch die schmerzfreie Phase, nur wie sie greifen?

Verstoßen, vergessen, wie eine stillgelegte Energie die nicht mehr zündet. Es ist kein Licht mehr, die Sonne scheint nicht mehr zu scheinen, die Euphorie der Lust und Liebe zerfließt in viele Tränen Bäche.

Liebe, wo bist Du nur hin? Liebe, zeige Dich und erwecke die Menschen! Deine Wärme lässt sie innerlich wieder Kraft schöpfen und positive Gedanken machen sich breit. Entfacht das Feuer der Liebe wieder!

Liebe, was ist das, zerbricht sie mehr als sie zusammenfügt? Da ist etwas im System verkehrt!

L O V E – Liebe ohne Vertrauen endet!

L I E B E – Liebe ist eine bereichernde Energie

Ruhe, gänzliche Stille, Du wirst nicht gehört, gesehen, überhaupt nicht wahrgenommen, wer bist Du, wenn Du nicht (mehr) geliebt wirst?

Schrei es heraus, kämpfe für die Liebe und hole sie Dir wieder in Dein Herz zurück und bereichere Deine Seele mit Liebe, sonst stirbst Du! Lebe Liebe und das SEIN erwacht in Dir! Vertraue der Liebe, so findet sie auch Dich!

Halte Dein Herz ganz fest, bevor es gänzlich zerbricht, denn es ist kostbar. Mach Deine Seele wieder frei und werde Hüter der Liebe und Du erfährst Heilung!

Love ❤

Ausgabe Oktober 2015

Die Wurzel des Lebens

Pflegt und behütet sie, möge sie wachsen und gedeihen – „Die Liebe“

Da ist ein Licht und es wird immer heller und die Welt ist voller Glückseligkeit.

Dieses sich-fallen-lassen können und zu wissen, man ist geborgen, gibt Kraft und schenkt neue Energie. Da ist Leben und das ich WILL mit der Bejahung, die Welt umarmen zu können und Liebe zu erfahren.

Liebe in dir und mit dem Sein eines Menschen an der Seite. Ja, da ist er/sie, um das Besondere zu fühlen, zu berühren und gänzlich aufzunehmen. Liebe im so großen Ausmaß wie nie jemals zuvor. Je reifer ein Mensch wird, desto tiefer und inbrünstiger lernt er die Werte der Liebe und Schöpfung zu ermessen.

Liebe kennt keinen Tellerrand, auch keine Ecken und Kanten, sie ist vollends. Sie kommt, geht, findet dich oder man wird von ihr entdeckt<<. Das Wunder, eine wahre Kostbarkeit des Lebens und wenn es schwindet oder sich anders überträgt, es zerreißt einem das Herz in zahlreiche Stücke. Und wenn dieses Gefühl dann spürbar wird, dass die Energie, die Wohltat der Liebe sich zurückzieht, sitzt der Schmerz ganz tief. Was einst das sich-fallen-lassen war mit der Liebe, zerfließt in einem Meer der Tränen.

Halten kann man sie nicht, die Bejahung liegt bei jedem einzelnen Menschen selbst. Wir alle können nicht in die Herzen unseres geliebten Gegenübers blicken, jedoch es wahrnehmen und oft schon weit im Voraus fühlen.

Die Signale sind unterschiedlich, so wie jeder Mensch sich vom anderen unterscheidet. Liebe ist ganz und gar und nichts Halbes, man gibt sich ihr hin, voller Emotionen und Geborgenheit.

Sich fallen lassen zu können, in verschiedenen Sphären zu schwingen, als wenn einem Flügel wachsen. Liebe ist der Geist in uns und behaltet ihn möglichst lang und verliert ihn niemals. Der Schatz des Lebens ist die Liebe, ohne sie sterben wir.

Liebe ist Freud und Leid, die Tränen fließen jederzeit. Liebe ist nicht nur ein Wort…, lebt und bewahrt sie, denn sie ist das kostbarste Geschenk auf dieser Welt. Mit ihr und in ihr ist der Mensch EINS.

„Love is a battlefield“ … wie im gleichnamigen Song, doch kein Krieg, eher die Zerreißprobe, das Leben in alle seinen Facetten auszuleben. Schlachtfelder der Liebe begegnen sich auf der Ebene Herz und Schmerz.

Bleibt Menschen der Liebe. Behütet Eure Liebe wie einen wertvollen Schatz, so auch in Euren Gedanken und transportiert sie vom Herzen zur Seele und Ihr seid wieder rein und Eins mit Euch.

Liebe ist Frieden!

Ausgabe Juli 2015

Miss World hat viele schöne Gesichter 😉

Einer bildschönen Lady begegnen und mit ihr eins werden! 😉

„Natur“ heißt sie und diese ist bezaubernd, so wie der Mensch selbst eine Kostbarkeit ist. Die Natur und der Mensch sind ein Paar, welches sich gemeinsam ergänzt. Wenn der Mensch es der Lady nur wohlergehen ließe.

Wären diese Kollapse von Kriegen, Zerstörungen, Katastrophen und unmenschlichem Miteinander nicht, könnten wir uns voll auf die Dame „Natur“ konzentrieren. Die Natur ist eine Sie, denn sie kompensiert so viele differente und wertvolle Dinge, wie die Meere, Seen, Berge, Wälder, Blumen und die Tiere, alle Lebewesen auf dieser Welt. Miss World zeigt viele Facetten.

Der Wald, der Berg und der See, die maskulinen Werte der Natur, die Energien und Bereicherer dieser Erde. Flora und Fauna machen es uns vor, eine Harmonie im Zusammenspiel. Erleben wir die Ursprünge, vieles Unberührte und atmen Sie frei die Luft dieser Natur. Die Meere und Seen, die Wälder, Wiesen und Felder, deren Früchte nähren uns. Die Berge sind Haltezonen und Symbole von Kraft:

„Schau mich bitte an, ich bin groß und stark, hier geht es nicht mehr weiter!“

Sie symbolisieren die Stolpersteine des Lebens, die Wartezonen.

Die Meere und Seen:

Lerne schwimmen, bewege Dich, trinke, nähre Dich von seinen Früchten und allem um Dich herum. Die Felder sind voller Erntegut und die Bäume tragen süße Früchte. Das Obst und Gemüse gibt Dir Kraft und hält Dich fit und gesund!

„Lieber Mensch, halte inne, entfalte Dich und ordne Deine Sinne, nehme auf, was Du wahrnimmst!“

Da sind die Berge, Meere und Seen, die wir alle fokussieren sollten. Und der Himmel braucht nicht zu warten, wir starten in die Welt, die uns ein koloriertes Bild zeichnet. Die Natur ist bunt und erleben Sie diese in ihrer Schönheit und Vielfalt.

„Komm mal bitte wieder runter auf dem Boden der Tatsachen, wir machen jetzt eine Reise! Es ist Zeit, die Uhr, sie tickt. Leg sie zur Seite und bestaune die wahrhaftigen Werte dieser Natur!“

Lebe und genieße … die Reise geht zum Bodensee!

Komm einfach an und öffne Deine Sinne! Höre, sehe und begreife, mach Dir selbst ein Bild davon und lasse Dich beflügeln. Fliege mit Deinen Gedanken einen Flug mit den Vögeln über den Bodensee. Begrüße die Schwäne, die Möwen und lausche den Klängen der Natur!

Seht und hört, die Welt ist die Immobilie mit vielen Zimmern, wir öffnen zum START nun das „Tor zum Bodensee“!

Sich von der Natur berauschen lassen, ist ausnahmslos die legale Droge zum Genießen!

Ausgabe März 2015

„Selfy`s way und versteh‘ …“

Neue Wege finden!

Schicksal, die Qual der Wahl oder andersherum … 😉 … der BESTIMMTE Weg!

Es gibt Dinge im Leben, die klingen so unglaublich, doch sie sind wirklich so geschehen. Mitten aus dem Leben gegriffen, die Lehre ist mit inbegriffen. 😉 Ein Leben kann so mannigfaltig sein und trotz allem verfolgt Selfy der Teufel schon seit ihrer Geburt.

Selfy ist ein Mädchen der wilden 60er. Aus Zeiten von Peace, Blumen-Kindern, Flower Power die neue Friedensbewegung, so auch eine Revolution einer kreativen, mit-und selbstdenkenden Generation.

Es war der 7. oder 8. Schwangerschaftsmonat und die Medizin war in den Sechzigern noch nicht so weit entwickelt wie sie es heute ist. Frühgeburten hatten einen schwierigen Stand und die Gefahr für das Kind, nicht zu überleben war leider sehr groß.

So kämpfte man auch um Selfy ihres, durch 2 gleiche Blutgruppen ihrer Eltern musste eine Bluttransfusion her. Man fand eine(n) Spender(in), trotz allem war es ein Wettrennen mit der Zeit. Ein katholisches Haus und auch die Absicherung für den kleinen Wurm, es musste die Krankensalbung her. Eine Art Todes-Messe für ein Neugeborenes welches lebte, welch ein Zwiespalt.

Alles um des lieben Friedens Willen oder darum, dass sich die Kindseltern in Sicherheit wiegen konnten, ihr Kind unter einem Glaubenssiegel abzusegnen. Ist ein Kind nur unter Gottes Segen sicher und darf seinen Heimgang finden? Ich wage es, zu bezweifeln. Es war die Flucht der Eltern mit der Hoffnung, die eng verbunden ist mit der Liebe, denn hier findet man seine Kraft und neue Energie. Oft wird Glauben mit einer Religionszugehörigkeit gesehen, häufig auch verwechselt. Dabei ist es doch etwas Wundervolles, etwas Empathisches und Humanistisches, ein Gefühl von Hoffnung und gänzlich der Liebe. Glauben kann ein Segen der Liebe sein, ohne mit einer Religion zu messen. Und das Wunder geschah, es war wunderbar.

Das Wunder der Geburt und der Kampf einer Mutter und das eines neuen Erdenbürgers.

Dann gab es Menschen, die Selfy niemals zur Gesicht bekam, weder ihren Namen erfuhr, noch lange keinen Gedanken dran verloren hatte. Das sind die wahren und echten Helden, die Spender, die Helfer und Operateure, die vielen Freiwilligen und Ehrenamtlichen auf dieser Welt. Und wo ist und war da Gott, da war ein Engel und das große Glück. Wunder besagt man doch, gibt es immer wieder!

Leben und Tod, liegen nah beieinander und der Glaube gibt sich hier sein Stelldichein. Dabei entsteht durch die Geburt allein so viel unermessliche Kraft, ausgelöst durch die Leistung der Gebärenden und einem Kind, was hinaus in die Welt getragen werden möchte. Der Wille, die Kraft, eine Energie, die so eine phänomenale Tragkraft haben, sind allein die Auszeichnung dieses Wunders MENSCH.

Es wurde ein Engel geboren, um zu leben und die Welt zu entdecken, zu erforschen, vielleicht auch um sie zu erobern. Dieser begegnet(e) sie Gut und Böse, stets vom Schicksal oder dem Teufel verfolgt. Es ist der Beginn eines Lebensspieles, „ready to run“ … und es gibt kein Ziel, außer denTod. Der Tod begrenzt und setzt Zeichen in jedem Leben, doch der Engel streift stets haarscharf in seiner Endlos-Schleife daran vorbei. Alles Haltepunkte im Leben, die prägen warum auch immer, wir alle werden es erleben.

Die einen können es Glück nennen, wieder andere nehmen es als Schicksal oder Zufall wahr. Doch es gibt keine Zufälle, Schicksale kann man erleiden oder erfahren, so im Guten als auch Bösen. Ist es ein Spiel und alles eine Art Schachzug oder wer bewegt die Dinge so, wie sie sich entwickeln? Sind wir es allein die den Steuerungsprozess vorantreiben oder die Dinge blockieren, stoppen und stets beeinflussen? Leben, dieses eben ohne „L“ wäre es Freud, ist es so vielleicht das Leid?!? Das „L“ macht es zum Leben mit dem Hauch von Leid. Es hält sich die Waage, nur so ist und bleibt es eine besondere Herausforderung.

Wortdefinitionen sind ebenso Illusionen, so wie Wahrheit oder die Lüge. Ist das Leben nicht nur ein Spiegelbild unser selbst und was passiert, wenn man den Spiegel zerbricht, diesen zerstört, welches BILD wird dann FO(C)KUSssiert? 😉

Wir brauchen keinen MONITOR und die mediale Aufzeichnung, wir alle benötigen unsere Sinne, eine Einkehr zu uns selbst, den inneren Frieden finden und das Bewusstsein für das Wahre, dem reellen Leben zu begegnen und unsere eigenen Wege zu gehen. Die Wahrnehmung hat überall ihre markanten Punkte, doch genau diese machen unsere Welt so schön bunt. Es lebe die Kreativität!

Alles eine Sache des Herzens, da hierüber die Signale zum Hirn gesendet werden. Synaptische Effekte lassen wahrlich den Funken überspringen. Wir alle möchten ein neues Leben beginnen, das Wunder MENSCH findet hier seine Entfaltung.

Phase 1 des Lebens wurde beschritten, der kleine Wurm, ein Bündel an Energie und Lebenswillen. Klein Selfy startet ihren Weg, versteht wie sie diesen Weg erlebt und besteht. Stolpersteine sollte man besteigen oder überspringen, so wird auch das Leben gelingen. Selfy`s erster Schrei wird nicht ihr letzter sein! 😉

Stets mit dem Teufel im Nacken, ein Ritt wie auf einem Feuerstuhl, doch einem Engel kann man nicht so leicht die Flügel verbrennen, er wandelt es in Liebe und menschliche Wärme um! 😉

Selfy … alles eine Frage des AKTIV WERDENS, gebt niemals auf!

Menschliche Grüße

Susanne Elisabeth Füllgraf (S.E.F./Suse)

(Autorin/Text/Idee/Kreation/Fotos/Urheberin: S.E.F./Suse)

Ausgabe Januar 2015

Hast Du noch Töne, …

 dann brauchst Du auch nicht zu stöhne(n) … 😉

Ein Sprichwort lautet und ist allseits bekannt: „Stille Wasser sind tief“, doch das bezeichne ich als Hintertucks, ja wohl als Messerstich in den Rücken. Liebe Menschen, seid geradeaus, kurzum kommuniziert offen und habt keine Scheu Eure Gefühle und Emotionen zu zeigen, vor allem zeigt wieder Gesicht! Masken trägt man zum Ball oder Karneval, doch nicht im wahren Leben, das ist völlig daneben!

Emotionale Intelligenz zeigt Präsenz, Empathie heißt das Genie. 😉 Weise Klugheit setzt es voraus, kommuniziert wieder miteinander! Achtet das Gegenüber, egal wo man es auch antrifft. Toleranz und Respekt geben sich ein Stelldichein in der Kommunikation.

Wo Stille und Schweigen vorherrscht, ist nur noch der Tod. Wir möchten hier und jetzt leben, also bitte meine liebe Damen und Herren, kommunizieren Sie wieder miteinander. Wieder etwas bewegen ist der Weg zu einer besseren und empathischeren Welt!

Stille und Schweigen sind ein Paar, doch wo nichts ist, kann auch kein Leben sein.

Monotonie macht sich breit, stets das Gleiche, … und täglich grüßt das Murmeltier. Ich finde, wir alle sollten lustiger, kreativer sein und nicht immer diese Todesstille! Diese finden wir irgendwann alle mal. Doch hier und jetzt ist das Leben und nicht die Welt des Schweigens.

Bitte werden Sie wieder aktiv, setzen Sie alle Hebel in Bewegung, es gibt so viele Menschen, die sich freuen von Ihnen zu hören. Lernen Sie wieder zu verzeihen und machen Sie nicht aus einer Ameise gleich einen Elefanten! Wozu, nur so verbaut man sich selbst sein Leben und es wird ruhig, dann immer stiller … und  am Ende ist man gänzlich allein. Einsamkeit bedeutet Stille, ist das wirklich Ihr letzter Wille?

Das Leben kann so schön sein und es ist etwas ganz BESONDERES, dann machen Sie es auch zu Ihrem. Bitte lernen Sie wieder kommunizieren,

… raus mit der Sprache, schenkt der Erde wieder Töne!

Belebt die Erde, Ihr lieben Menschen, macht Sie bitte nicht zur Schlaftablette!

Lernt wieder MENSCH zu sein und dieser wurde geschaffen um zu kommunizieren!
Menschliche Grüße

Susanne Elisabeth Füllgraf (S.E.F./Suse)

Ausgabe November 2014

Menschen sind so berechenbar …

Gefährlich quer gedacht, der Weihnachtsgeist ist aufgewacht. Die Sinne sind geschärft, der Geist sieht klar, die Sterne leuchten und man kann es sehen und fühlen und weiß, die Wahrnehmung eines jeden ist wahr. 😉

Alle Jahre wieder …

… sind die stillen Feiertage da, wünschen sich viele von uns die Ruhe, die sie nicht haben sonst im Jahr. Doch warum haben sie diese nicht?

Ein Jahr hat seine Struktur, die Wochen- und Feiertage, für viele die Urlaubszeit und die Freiräume für Rast und Ruhe. Menschen brauchen etwas, an dem sie festhalten können, Dinge, an die sie glauben und etwas. was ihnen Hoffnung gibt.

Was geschieht wenn man den Menschen ihre Feiertage, die Wochenenden und Urlaub nimmt?

Es war einmal und der Mensch kreierte sich selbst in seinem Leben. Feiertage haben alle, egal in welchem Land man sich auch befindet, Tage der Erholung auch, so sind es bei uns die Sams-, Sonn- und Feiertage.

Nach der biblischen Geschichte sind die Wochentage bestimmt und so auch der Sonntag als der Tag des Herrn. Des Herrn im Namen Gottes, nicht dass sich nunmehr wieder eine Revolution der Emanzen erzürnt. 😉

Tage gibt es viele im Jahr und wie wir alle wissen auch welche um auszuruhen und Zeit zum Schlafen, trotz allem hat sich der Mensch an diese Strukturen gewöhnt, daraus Regeln und Gesetze entwickelt und alle richten sich danach. Für eine runde Funktionalität ist dies auch unumgänglich, sonst würde ein heilloses Chaos vorherrschen.

Und hier ist der Mensch berechenbar. Ist es gut, dass der Mensch berechenbar ist?

In meinen Augen nicht, wenn man um seiner Vorlieben und Zeiten weiß und alles ist kontrollierbar. Es gibt so schöne Dinge wie unsere Feiertage, doch in Ländern, wo Menschenrechte getreten werden und wo leider Kriege vorherrschen, dort missbraucht man diese Strukturen. Das Unberechenbare beherrscht die Berechenbaren.

Menschen werden verletzbar, weil sie berechenbar wurden. Gerne nutzte man in bösen Kriegen die Schlafzeiten für Überraschungs-Angriffe und wenn hier oder dort gefeiert wurde, planten dunkle Mächte ihre bösen Schachzüge. Keiner erahnte es, denn es wurde doch so schön gefeiert. Operationen, sowohl strategisch und medizinisch, geschehen und sind/waren in einer gewissen Routine, doch selbst diese sind nicht immer berechenbar.

Das Unberechenbare denkt nämlich und das heißt nicht, dass es immer das Böse ist. Würden wir ein gesundes Mischungs-Verhältnis aus beiden schaffen, kreierten wir eine neue Unendliche Geschichte.

Liebe Menschen, lernt wieder zu denken. Gönnen Sie sich Ihre Zeiten der Freiraume und der Ruhe und schärfen Sie wieder Ihre Sinne und lassen Sie sich nicht berechnen, denn mathematisch wäre es unlösbar. Menschen sind ein Unikat und eine besondere Spezies ihrer selbst, wenn sie wieder lernen, Mensch zu sein, ohne ein Opfer von Berechnung zu werden. 😉

Denkt, seid kreativ und wissensdurstig, forscht und entwickelt und überzeugt Euch vom dem, was man Euch erzählt, redet niemandem nach oder gar falsches Zeug, macht selbst etwas, niemand unter uns ist ein Nichts, denn jeder Mensch ist etwas Besonderes und das Individuelle macht ihn unberechenbar.

Carpe Diem!

Menschliche Grüße

Ausgabe August 2014

Was wäre eine Welt ohne Musik? …

Könnten wir ohne Musik und Klänge überhaupt leben? …

Hallo …, ich grüße Sie allerseits!

Jemand, der ständig mit Musik zu tun hatte, dem es schlichtweg schon in die Wiege gelegt und dem ein gutes Gehör geschenkt wurde, genau diese Menschen sind in eine Welt gefüllt voller Töne hineingewachsen.

Selbst der erste Schrei eines Säuglings vollzieht mehrere Tonstufen, sicherlich nicht für alle angenehm, aber die es kennen und ständig damit zu tun haben, wissen alle diese Tonfolgen zu werten und damit umzugehen.

Man spricht nicht umsonst davon, dass Musik eine Welt der Gefühle und aller Emotionen ist. Auch wenn der Schrei eines Kindes zu Beginn noch nicht den Wohlklang für alle Ohren vollziehen kann und für sicherlich viele absolut nichts mit Musik zu tun hat, kann ich nur verneinen. 

Es sind die Emotionen, die der Ruf, eben das Schreien eines Kindes auslösen. Die Liebe, die bereits in den 9 Monaten zum Kind aufgebaut wurde, erreicht zur Geburt mit dem ersten Schrei seinen Höhepunkt. Diese ersten Töne sind in diesem Sinne Wohlklang und bereichern uns. Es ist der Zauber und das Wunder Mensch mit diesem Schrei ausgelöst: „Hurra … ich bin da!“ … eben diese erste Emotion, die große positive Gefühle auslöst.

Jeder Ton und jede Tonfolge, alles zusammengefügt, ergibt Musik und ob sie gefällt, das sei dahingestellt. Für dieses Gefühl Musik zu machen, benötigt man nicht immer eine Ausbildung. Das ist nicht unbedingt erforderlich, denn selbst Talent und einfach nur das Fingerspitzengefühl für die Materie, lässt Musik harmonisch klingen. Genau deswegen darf und soll es keine Welt ohne die verschiedenen Klänge geben.

Wir wachsen mit so vielen Geräuschen auf, diese aneinandergereiht, kann man auch in einer bestimmten Tonfolge zum vollendeten Musikwerk ausbauen. Nun, sicher ist das nicht jedermanns Geschmack, doch das bleibt jedem selbst überlassen. 😉

Die Klänge aus Haushaltsbereichen oder eben die unserer aller Umwelt. Es gibt so vieles, uns umgeben überall Töne und genau diese lassen, wenn man genau hinhört, ein Musikstück entstehen, … letztendlich spielen.

Ein Handwerker bohrt in unterschiedlichen Abständen in sein Material, selbst das Surren der Maschine klingt nach einer Weile auch wie ein Rhythmus. Man könnte dazu summen und wer ein wenig Gefühl für die Musik hat, kann selbst mit diesem monotonen Geräusch, vermutlich nicht jedermanns Verzückung, eine Melodie zaubern.

Doch jetzt mal ganz von allen diesen natürlichen Tönen ab, die uns tagtäglich begleiten. Es ist einfach eine Welt voller Klänge und Musik, alles Sounds ohne Ende und hemmungslos … 😉

Auch ich habe es mir auf die Mütze geschrieben: „Mein erster Schrei wird nicht mein letzter sein!“ Keine Drohung, aber die Tatsache, dass ich nie aufhören werde, Musik zu machen. Und wie heißt es doch so schön, der Ton macht die Musik, sehen Sie es wie Sie es möchten, die Ironie darin ist beabsichtigt. 😉

Eine Welt ohne Musik wäre keine Welt, denn gerade diese Verschönerung in unserem Leben gibt uns Freude und Energie. Auch so lassen sich damit Erlebnisse verknüpfen, denn Musik kann viele Menschen zusammenbringen. 

Dort, wo die Musik verstummt, hören wir auf Mensch zu sein. So lange uns Hörenden das Glück geschenkt wurde den Wohlklängen der vielfältigen Musik zu lauschen, nur so lange ist es auf der Welt lebenswert. Hören und Fühlen sind ein Paar, die gänzlich das Herz berühren.

Trauer, Freude, Leid, Hoffnung, Gefühle und Emotionen, so viele Dinge verbindet die Musik in unserem Leben. Wäre alles diese nicht, darüber wage ich nicht weiter zu spekulieren.

Die Musik ist ein großer Bestandteil in unserem Leben und selbst wenn wir gehen, spielt man das Lied vom Tod.

Musik ist und bleibt ein Lebens-Elixier, selbst für unmusikalische Menschen bedarf es des Klangs der Musik. Und zwar von denen, die das Talent haben, mit ihrer Musik die Menschen zu verzaubern!

Jeder von uns kann es, selbst ein Summen, Pfeifen oder einfach nur so daher Trällern setzt Zeichen, da es Menschen beschwingt, sie stimuliert und positive Stimmung verleiht. Ohne Musik und Klänge würde dieser Welt die Liebe, die vielen Gefühle und Emotionen genommen.

Musik ist wertvoll und von daher sollte auch jeder versuchen, in dieser Richtung etwas zu machen. Und wenn er einfach nur vorm Spiegel steht oder in der Badewanne sitzt und ein Lied singt. Es braucht nicht gleich der Meister Caruso zu sein! 😉 Wer voller Inbrunst singt, befreit auch damit sein Herz.

Musik ist, wie das Lachen des Menschen, eine wertvolle Medizin! 🙂

Musik darf niemals aufhören eine Quelle des Dialoges zu sein! Ein Dank geht hiermit an alle Schöpfer von wundervoller Musik und eine Bitte: hört niemals auf, sie zu machen!

Ein besonders musikalischer Gruß von der Suse 😉

Ausgabe Juli 2014

Fehlende Empathie wird ein neuer Zweig der Herausforderung

Ich grüße Sie allerseits!

Humor- und Gefühllosigkeit führen in der Gesellschaft zu Missverständnissen und machen die Kommunikation schwierig. Ist Empathie im Business und generell falsch platziert?

Ich für meinen Teil sage hier klar: „Nein“

Rationales Denken macht den Weg sicher frei, aber man hat kein Auge mehr für die Dinge, die das Leben wirklich liebenswert machen.

Aus aktuellem Anlass möchte ich diese Diskussion in den Raum stellen. Die Gesellschaft, vielmehr das Business, hat klare Strukturen und wo bleibt da noch der Mensch? Wenn man das, was human ist, in den Vordergrund stellt, wird man gleich schief und als zu emotional gesehen.

Darf man Gefühle nicht mehr äußern? Sollen wir alle zu Robotern der hiesigen Gesellschaft werden? Hilfe, was für eine uniformierte Gruppierung soll das denn werden? Das ist eine Zwangsjacke und wo bleibt denn das gänzliche Freiheitsdenken, ist das seit dem Mauerfall hinter einer neuen Wand in Gefangenschaft?

Meine Güte, lacht doch alle mal wieder und seht die Dinge etwas lockerer und nicht immer so, wie es geschrieben oder gesprochen wird! Macht auch mal aus einer Sache mehr und schon zeigt sich die Welt in ihrer vielseitigen, vor allem auch mal aus der positiven Warte. Jawohl, nicht alles auf dieser Welt ist zum Lachen, das ist jedem hier klar, nichts soll veralbert werden, doch bitte verlernt das Menschsein nicht mehr und verachtet nicht etwas, was einfach nur fröhlich, glücklich, euphorisch oder auch positiv denkt oder wer Gefühle und Emotionen offen zeigt!

Auch wenn es jetzt emotional ist, es gibt durchaus die andere Seite, ich für meinen Teil kann davon ein heftiges Liedchen singen und gerade deswegen ist dieses positive Denken der Weg, der einfach besser für das Herz ist. Wenn wir alle immer zurückblicken würden, ist die Zukunft, vielmehr keine Perspektive möglich. Wir leben heute und nicht gestern und wir haben gerade in dieser Zeit vielmehr die Möglichkeit ein längeres Leben genießen zu dürfen. Also sollte man sich auch danach verhalten. Rationale Denkweise und Ausführung lässt in meinen Augen das Herz versteinern und das ist sicher nicht gut für das menschliche Wohl. Ein Herz braucht Glück, Liebe, viel Positives und die Medizin des Lebens, einfach das Lachen, genau das lässt den Menschen wieder Erwachen und sein Antlitz erstrahlen.

Bitte lasst die Empathie nicht aussterben, das werde ich nicht zulassen und rein aus meiner Sicht weiter bekämpfen, wie auch immer andere denken werden. Die Angreifer wird es immer geben, doch wer lächelt, ist ganz klar im Vorteil. Man gehe lieber 3 Schritte vor als 3 zurück und diese Anpasserei lässt eine Gesellschaft verkrampfen.

„Mensch, lerne das zu sein, was Du bist und es lässt uns alle zu etwas wachsen, was großartig ist.“

Mein Leitspruch:

„Verliert niemals das Lachen,
denn jedes Lächeln
ist auch Musik für das Herz!“

In diesem Sinne sende ich beste Grüße!
Susanne Elisabeth Füllgraf 

Ausgabe Mai 2014

Lebe … nehme es selbst in die Hand, nicht dass das Leben Dich in die Hand nimmt 

Das Leben stellt einen vor viele Aufgaben, der Weg ist angereichert mit Stolpersteinen, doch alle diese wird man früher oder später beiseite räumen oder einfach über den Jordan werfen. Auch kann man mit diesen Steinen neue Wege begehbar machen, gewusst wie. 

Die Empathie des Lebens, die Lust frei seine Seele zu öffnen, das ist die gefühlte Sprache, in der wir kommunizieren und es ist für sehr viele nicht immer klar verständlich in dieser ach so rationalen und gefühllosen Welt. Lachen, weinen, liegen nah beieinander, genau wie das Leben selbst und der Tod. Doch bei allem sollten wir die Tränen der Freude nicht vergessen, die Liebe und das Glück ausstrahlen.

Das Leben darf uns nicht einfangen, wir sollten es selbst in die Hand nehmen, doch so mancher Wandel der Zeit setzt gewissen Zielen, die man sich setzte, einen Stempel auf. Es heißt Eindruck zu machen und „The Mission Impossible“ möglich zu machen und auch wenn es im ersten Moment fragwürdig erscheint.

Vieles fällt einem leichter wenn Druck abfällt, ich weiß selber dass das nicht immer einfach ist und leichter gesagt als es umgesetzt wird.

Worte sind so einfach ausgesprochen oder geschrieben, das Handeln ist der Akt Brücken zu bauen und neue Ufer zu gewinnen. Brücken verbinden viele Seiten und schaffen neue Elemente des Wachstums und das bedeutet Stärke.

Diese Wege der Besinnung, der Verinnerlichung und zu dem sich selbst verwirklichen, sind Pfade der Versuchung und wir alle sollten ihnen begegnen. Versuchungen machen die Menschen zu Forschern, Entdeckern und genau damit sollten sie niemals aufhören.

Lebt und strebt nach der Versuchung des Lebens und schaut nach vorn, das Fenster der Zukunft erwartet Euch am anderen Ufer und lernt Brücken dahin zu bauen.

Stein für Stein, r(R)ammt den Stein in das Wertgefühl des Lebens hinein und seht sie nicht als Blockade sondern als Wegbereiter.

…. noch eine wundervolle Zeit voller Menschlichkeit und behaltet das Lachen und das Kinde in Euch für alle Zeit. Es lässt uns weiter Mensch sein für eine Ewigkeit.

Menschliche Grüße

Susanne Elisabeth Füllgraf (S.E.F./Suse)

 

 

Theresia Werner

Autorenbild_Theresia-Werner

Theresias Yoga

 

Theresia Werner, Yoga-Lehrerin, Autorin

Ausgabe 16 – Mai 2017

Glück

Jeder sucht Glück. Jeder auf seine Weise.  Aber was ist das eigentlich?

Viele denken, es macht glücklich, wenn sie ein teures Auto fahren. Es stellt einen Status dar und macht was aus ihnen.  Aber nach dem ersten Moment ist das Glück schon wieder verflogen. Viele denken, es macht glücklich, wenn sie teuere Designerklamotten tragen. Das sieht nach was aus und andere haben mehr Respekt. Ein freudiger Moment, aber das Glück verfliegt. Viele denken, wenn ich mir mal eine teure Reise leiste, das macht mich glücklich. Aber das Glück verfliegt. Viele denken, dass Geldanlagen z.B. in Schmuck oder Immobilien einen Wert darstellen und glücklich machen. Nach einer Zeit verfliegt das Glücksgefühl. Der Schmuck wird gerne getragen, aber er macht nicht glücklich.  Das schöne Haus oder die Wohnung werden bewohnt, aber wohnt darin Glück? Viele denken, ein verantwortungsvoller, angesehener Job macht glücklich. Verbunden mit höherem Ansehen und mehr Verdienst macht es glücklicher. Nach einer Weile stellt sich heraus, diese Vorteile sind da, aber es macht nicht wirklich glücklich. Wenn das alles nur vorübergehende Glücks-Momente sind, was ist denn dann das Glück? Wo finde ich Glück? Gibt es einen Ort, an dem ich es finden kann? Muss ich es suchen oder kommt es zu mir?

Für jeden kann Glück etwas anderes bedeuten. Jeder geht seinen Weg. Nur in äußeren Faktoren werden wir Glück nicht finden. Das Glück beginnt immer in uns selbst zuerst. So gestalten wir das Glück in unserem Leben und um uns herum.

Wir gestalten uns unsere Glücksmomente selbst. In unserem Alltag können wir Glück erleben und glücklich sein, wenn wir jeden Moment des Tages mit Bewusstsein und Liebe zu den Dingen füllen. Wenn wir gerne machen, was wir tun, erfüllt es uns mit Freude und wir sind glücklich.  Das Schöne in jedem Moment erkennen, macht glücklich. Haben wir keine Ansprüche, nehmen dankbar an und gestalten daraus etwas, macht uns das glücklich. Sind wir mit unserem inneren Glück verbunden, sind wir mit unserem inneren Kind verbunden. Wir spüren immer dieses Gefühl und folgen ihm. So machen wir auch Dinge, die andere glücklich machen. Es macht uns Freude anderen Freude zu bereiten. Es macht uns glücklich.

Wer mehr über das Glück wissen möchte, wird weiter suchen. Auf der Suche wird ihm vielem begegnen und er wird viel erfahren. Er wird das Glück als Bewusstsein und ganz normalen Zustand in sich selbst finden. Denn von Natur aus sind wir eigentlich glücklich. Wir erfahren es nur nicht mehr, weil wir von uns Selbst getrennt sind. Je mehr wir uns von unserem Selbst entfernen, umso „unglücklicher“ werden wir. Je mehr der Mensch sich entfernt, umso mehr sucht er das Glück im Außen. Je mehr ein Mensch wieder zu sich selbst findet, je mehr er in die Seelenverbindung geht, je mehr fühlt und erlebt er Glück und Liebe. Das ist auch ein Erkennen mit allem in Liebe verbunden zu sein und grenzenloses Glück zu fühlen. So wird Dir die Schönheit Deiner Seele bewusst und Deine göttliche Verbindung.

Unsere Ausstrahlung verändert sich und so können auch andere teilhaben. Sie nehmen automatisch etwas auf, wenn sie in unserer Nähe sind. Sie fühlen sich wohl. Glück liegt in jedem selbst und im Alltag oft in kleinen Dingen, mit denen wir uns den Alltag zum Fest machen. Mancher ist vielleicht ein Glücksbringer. Also habt einen schönen Tag und lasst uns feiern.

Vielleicht begegnen wir uns auf unserer Seelenreise.

 

Ausgabe 11 – März 2016

Yoga für Dein Herz

Yoga ist Herzenssache, denn die Seele wohnt im Herzen.

Oft sagt uns unser Herz, dass etwas so nicht in Ordnung ist. Da ist ein komisches Gefühl. Irgendwie fühlen wir uns so nicht wohl. Aber im Moment wissen wir noch nicht wie wir es ändern können. Vielleicht ist die Lösung noch nicht klar. Vielleicht ist die Zeit für die Lösung noch nicht da. Du möchtest aber etwas verändern, etwas verbessern. Du beginnst erst einmal damit etwas für dich zu machen. Beginne mit Yoga. Beginne Dein Herz zu stärken. Beginne im Buch Deiner Seele zu lesen.

Dafür muss es Dir möglich sein zur Ruhe zu kommen. Zur Ruhe kommen ist wichtig, aber heute für viele sehr schwierig. Wer aktiv ist braucht auch Ruhe. Aber oft kreisen selbst zuhause noch die Gedanken. Im Yoga erreichst Du über achtsame und konzentrierte Bewegung eine Innere Ruhe. Alles um dich herum wird unwichtig. Nur Du bist wichtig in diesem Moment. Einfach nur bei Dir sein und den Moment genießen. Sich selbst wieder spüren, Energie auftanken und besser durch den Alltag gehen.

In dem Moment, indem Du den Yoga-Raum betrittst lässt Du alles andere draußen und bist nur bei Dir. Richte Dir Deinen Yoga-Platz so ein, wie Du es für dich brauchst. Dann geht’s los. Den Körper achtsam bewegen, mit der Bewegung dem Atem folgen, die Bewegung mit der Atmung  verbinden. Bewegung, Atmung und Konzentration bilden eine positive Energie im Körper und sie klären Deinen Kopf. So wird jede Bewegung und jeder Atemzug zu einer Bereinigung und man fühlt sich besser. Klarheit finden. Wer einmal mit Yoga beginnt macht es regelmäßig weiter, denn so entstehen Heil-Prozesse. Es ist eine Entwicklung, die mit der Zeit beginnt. Man muss die Disziplin aufbringen einmal die Woche regelmäßig Yoga zu machen. Dann bewegen die Übungen etwas in Dir. Nach einer Weile bemerkst Du, dass Du entspannter bist, vielleicht kannst Du wieder besser schlafen, Symptome verbessern sich oder verschwinden. Du bist etwas flexibler, Du fühlst dich einfach besser. Deine Gedanken beruhigen sich. Es reift die Erkenntnis des Positiv Denkens. Mit Positiv Denken beeinflußt Du dich selbst positiv. Du gehst mit Dir und anderen anders um. Es gibt Dir ein gutes Gefühl. Du achtest mehr auf dich und achtest dich selbst mehr. Achtsamkeit. Selbst-Achtung. Selbst-Wertgefühl. Wertschätzung. Die Energie Deines Herzens führt dich zu Menschen, die auch Herz-Menschen sind und anders mit Dingen umgehen. Die Werte haben und sich mit Dir freuen können. Wieder Selbst-Vertrauen entwickeln, sich selbst vertrauen. Die Kraft Deines Herzens wird klarer und stärker und führt dich. Im Buch Deiner Seele findest Du alles was Dir gut tut. Alle Antworten stehen dort, Du musst dich nur auf die Suche machen. Yoga begleitet dich auf diesem Weg. Du bestimmst was Du machst und Du bestimmt das Tempo. Yoga ist ganzheitlich wie Du.

 

Deine Seele freut sich, wenn Du Yoga machst, denn es ist Gesundheit für Körper, Seele und Geist. Das Wort Medizin (lat. in mediam ducere) bedeutet „wieder in die Mitte führen“. Wir finden also Gesundheit, wenn wir wieder in die Mitte gehen. Wenn wir unser wahres Wesen finden, dass sich nicht durch Äußerlichkeiten definiert. Das unabhängig ist. Unser wahres Wesen ist rein und kraftvoll. Dort finden wir Heilung. Selbstheilungskräfte liegen in jedem von uns. Wenn wir sie freischaufeln, kann der Körper alles ausgleichen, was nicht der natürlichen Gesundheit entspricht. Jeder Körper hat diese Selbstheilungskräfte. Eigentlich ist die Natur des Lebens Gesundheit.

Wenn Du nach der Yoga-Stunde in der Entspannung liegst können alle Übungen ihre heilsame Wirkung entfalten. Es geschieht alles in Dir und in Deinem Körper. Es geschieht alles für dich. Lass Deine Seele fliegen und lasse einfach alles für dich geschehen.

Wenn Dein Herz sich freut lächelt Deine Seele. Die Kraft des Herzens ist Liebe und in Liebe liegt Frieden. Frieden ist was wir uns alle wünschen.

 

Wenn Yoga Dein Herz berührt

dich zu Schönem verführt

 

wenn Deine Seele wächst

und Du es geschehen läßt

 

wenn Du Dein Strahlen verströmst

und jeden mit Liebe verwöhnst

 

wenn Frieden in Dir entsteht

wird Liebe und Frieden gelebt.

 

Vielen Dank liebe Frau Milkereit, dass Sie mir diese Möglichkeit geben und ich hier etwas über meine Arbeit schreiben darf. Es ist mir eine Ehre.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

http://www.theresiasyoga.net/

 

Lietta Schröder

Autorenbild_Lietta-Schroeder

RUHE-RAUM

Wenn ich will…

 

dann find ich den Weg, denn er IST das Ziel.

Und so find ich das Glück, das ist ein Kinderspiel.

Ich finde die Liebe, sie steckt in jedem Detail,

und der Sinn steckt im Frieden, er macht mich frei.

Ich hab nur gewonnen seit ich geboren bin.

Denn zu leben, das ist schon der Hauptgewinn.

Ich erfinde mir meine eigene Zeit,

und finde mich selbst im Frieden befreit.

Die quälenden Fragen, sie dürfen jetzt heilen,

die Antworten stehen zwischen den Zeilen.

Ich erfinde die Worte, die es noch nicht gibt,

und so treff ich das Herz, welches mich liebt.

Der Wind weht immer in Harmonie,

und ich nutze seine Energie.

Meine Seele leuchtet in vollem Glanz

und der Klang meiner Seele geht in Resonanz

mit deiner Seele und sie singen ein Lied.

Sie drehn sich im Tanz und das Leben geschieht.

 

Auf der Suche…

 

Ich suche den Weg. Ich suche das Ziel.

Ich suche das Glück. Ich suche so viel.

Ich suche die Liebe. Ich such den Sinn.

Ich suche den Frieden. Ich such den Gewinn.

Ich suche das Leben. Ich suche die Zeit.

Ich suche den Menschen, der mich befreit.

Ich suche die Antwort auf all meine Fragen.

Ich suche die Worte, die alles sagen.

Ich suche das Herz, das mich versteht.

Ich suche den Wind, der in meine Richtung weht.

Ich suche die Seele, die mit mir schwingt.

Ich suche die Stimme, die mit mir singt.

Und während ich suche bemerke ich…

Ich dreh mich im Kreis, und mein Leben sucht mich…

 

Von der Sehnsucht, dem Suchen und dem Finden

Sehnsucht: Sucht? Sehnen? Der Begriff „Sehnsucht“ hinterlässt für mich Spuren von Trauer und Mangel, was allerdings wiederum ein großes Potenzial zu einer positiven Entwicklung beinhaltet. Erkennen wir nämlich unsere Sehnsucht und nehmen sie bewusst wahr, öffnet uns diese Erkenntnis eine Tür zur Handlung!

Viele Menschen handeln dann, indem sie sich nun auf die Suche nach ihrem Glück begeben (so erging es mir auch immer…). Beim Suchen entfernen wir uns jedoch von uns selbst, egal, was wir suchen. Im „Suchmodus“ sind wir irgendwo da draußen…weit weg vom Wesentlichen, weit weg von unserem inneren Kompass.

Suchst du beispielsweise deine Autoschlüssel, indem du sämtliche Schubladen und Taschen durchwühlst, dann kostet dich das eine enorme Energie. Du suchst wahrscheinlich vorerst zu hundert Prozent an den falschen Stellen.

Alternativ hast du die Möglichkeit, in dich zu gehen – im Vertrauen, dass der Schlüssel dich wiederfindet!

Genauso verhält es sich meiner Meinung nach mit dem Glück. Gehst du in dich (ohne zu suchen), ist die Chance sehr groß, dass das Glück dich findet. Vielleicht in Form eines kleinen Puzzleteils. Aus vielen kleinen Puzzleteilen entwickelt sich dann mit Ruhe und Geduld ein großes Ganzes. Du musst nur einen Schritt zurücktreten und aus einer gewissen Entfernung darauf schauen. Dann wirst du es erkennen!

Andreas Bourani singt in seinem Song „Was tut dir gut“

„…wenn du nicht mehr suchst, bekommst du, was du brauchst…“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Links zu den Büchern weiter unten!

 

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Patrizia Brand

Autorenbild_Patrizia

PATRIZIA BRAND SCHWEIZ

Ausgabe Oktober 2016

 

Jonglierte Würde

Mit zarten 19 Jahren sass Samantha Boll in ihrer winzigen Ein-Zimmer-Wohnung,  als sie zu ersten Mal in ihrer unglaublichen Traurigkeit mit Worten zu  jonglieren begann.

Wort für Wort brach aus ihr heraus, um sich eins an das andere zu reihen, bis ein vielleicht etwas unbeholfenes, erstes Gedicht entstand…

 

Stärke

1980

Du willst mich zu Boden schlage?

Du willst mich auch noch treten?

Du willst tatsächlich sehen, wie ich krieche?

Doch ich bleib stark!

Du kannst mich nie ganz vernichten.

Du kannst sehen, wie ich über dir stehe.

Du kannst meine Kraft genau spüren.

Denn ich bleib stark!

Du wolltest sehen, wie schmerzend du bist.

Du wolltest etwas sehr wertvolles zerstören.

Du wirst daran irgendwann selber zu Grunde gehen.

Doch ich bleib stark und sehe dich zu Boden gehen!

In dieser Nacht begann Sam unaufhörlich zu schreiben und tippte auf ihrer alten Schreibmaschine herum,  bis Gedicht um  Gedicht entstand.

Dann suchte Samantha ihren ganzen Mut zusammen und obwohl ihr bereits in der Schulzeit eine Legasthenie diagnostiziert wurde,  ging sie mit ihren, an die etwa 200 Seiten zum Copyshop, wo sie mit ihrem letzten Geld 12 Kopien davon machte.

Gespannt packte sie 12 grosse Kuverts, tippte die Begleitschreiben an 12 unterschiedliche Verlage und brachte sie aufgeregt zur Post.

Wie von Sinnen träumte Sam in den folgenden Tagen von ihrem eigenen Gedichtband – eines wie von ihrem Vorbild „Kristiane Allert-Wybranitz“, deren Bücher in Reih und Glied in ihrem Regal standen.

Die ersten beiden Antworten der Verlage waren höflich formuliert und liessen Sam wissen, dass sie keine Kapazitäten mehr hätten für weitere Autoren. Jedoch die dritte und letzte Antwort auf die 12 eingereichten Manuskripte, hatte es wirklich in sich.

Zum X-ten Mal las Sam sich in ihrem kleinen Zimmer laut vor…

Sehr geehrte Frau Boll

Unter Berücksichtigung ihrer unglaublich vielen grammatikalischen Fehler würden wir ihnen eher einen Deutsch-Kurs empfehlen, als eine Veröffentlichung ihrer eingereichten Zeilen in Erwägung zu ziehen…

Mutlos und in ihrem Leben bestätigt, wie Mutter zu sagen pflegte „Mädchen du bist nur ein Haufen Dreck und du kannst absolut nix“, zog Sam die Konsequenzen und schrieb von da an kein weiteres Wort – bis…

Gute 35 Jahre später traf Sam virtuell auf den Lyrika Verlag und fing erneut an zu träumen, vielleicht – ja vielleicht einmal wieder schreiben zu dürfen – ja können.

Während einem weiteren Jahr stellte sich Sam täglich vor wie es denn sein könnte wenn Menschen sich an ihren Worten erfreuen würden.

Und dann kam der bewusste Nachmittag – der eine  Augenblick im Leben, wo man alles auf eine Karte setzt, seinen ganzen Mut zusammen nimmt und einfach diesen einen, entscheidenden Schritt wagt.

Sam – Balkon – Laptop – Tisch und Stuhl und die Zeilen explodierten auf dem leere Word File wie von selbst und Samantha jonglierte gefühlvoll Wort für Wort zur Kurzgeschichte. Dann, mit dieser Euphorie im Herzen, fügte Sam diese Geschichte, wie ferngesteuert in den Mail Anhang ein – und – – –  Klick – Senden…

Im selben Augenblick suchte Sam nach der Löschfunktion in ihrem Mail Account und stellte mit Schrecken fest, dass es sowas gar nicht gibt – herrje, sie hatte die Geschichte tatsächlich an den Lyrika Verlag versendet.

Minuten wurden zu Stunden. Nägel beissend starte Samantha gebannt auf ihren E-Mail Posteingang…

Bing!

E-Mail für dich

Ungläubig starrend auf die Eins im Posteingang und den Absender „Lyrika Verlag“ steckte sich Sam erst eine Zigarette an und fragte sich wie sie wohl mit dieser, einen weiteren Absage umgehen könnte – würde.

Als Samantha, nach einer gefüllten viertel Stunde die E-Mail las, traf sie der Blitz –  als wäre sie von Amors Pfeil getroffen worden.

Sie schrie mit aller Kraft „JA JA JA“ warf die Hände in die Luft, tanzte durch das Zimmer und ließ die Schmetterlinge im Körper fliegen. Wow – was für ein Gefühl.

Sam’s Geschichte wird tatsächlich veröffentlicht, die jonglierten Worte genügen  effektiv, um gelesen zu werden, dachte Sam.

Jedoch als der Link „www.emotionalblue.de“ zur online gestellten Kurzgeschichte kam, brach die unscheinbare Samantha Boll in Tränen aus und war restlos überwältigt von dieser einen Chance des Lyrika Verlages. Nach so unendlich langer Zeit kam Sam ihrem Kindheitstraum, eines Tages Menschen mit Worten berühren zu können, so nahe wie nie zu vor. Unvorstellbar, jedoch schwarz auf weiss sichtbar, sogar mit Ton zu hören.

Yes – mein Gott die dumme Nichts-Könnerin Samantha hat ihre erste Kurzgeschichte veröffentlicht im online Magazin EMOTIONALBLUE und Sam schrie es in die Welt hinaus. Jedem, der es nicht hören und jedem der es lesen wollte.

Endlich hatte Sam ein Stück Würde zurück  und endlich durfte Sam trotz Handikap  ein ganz grosses Stück Selbstwertgefühl gewinnen durch eine unglaublich herzliche Geste des Lyrika Verlages.

Wie unglaublich die Wege des Lebens auch sein können, so hat Sam in diesem Moment erfahren, wie enorm gross Menschlichkeit sein kann und wie extrem wichtig für das Gegenüber es ist, vielleicht auch mal hinter die Fassade, sprich hinter die offensichtlichen Fehler zu schauen.

Ausgabe August 2016

 Gekritzel auf Bohnenstroh?

Traurigkeit verdunkelte meinen Geist, meine Güte vor lauter Tränen fehlte mir auch noch die Sicht und meine Nase triefte vor lauter Geheule.

Kauernd, zusammengerollt in der Ecke meiner ein Zimmer Wohnung durchtränkte ich den neuen Berberteppich mit meinem Geflenne und schimpfe lauthals vor mich hin: „Warum ich, Gott! Warum bloss immer nur ich“?

Und weiter geht es mit der Selbstkasteiung.

„Du dumme Kuh, dass hättest du doch kommen sehen müssen. Du blöder

                    Esel lässt dich aber auch zu leicht bescheissen. Hat er doch gesagt, er liebt mich!

                   Du einfältiges Huhn du, hast du nicht gesehen, wie er lügt?

                   Warum Gott, warum nur immer ich?

                   Kannst du‘s denn nicht einmal richtig machen! Musst du Trottel denn immer alles in den Sand setzen? Eine so verdammt blöde Kuh.

                   Hat nicht Mutter schon immer gesagt DU BEKOMMST DAS SOWIESO NICHT

                   GEBACKEN? Nichts kannst du! Nichts bekommst du auf die Reihe, ein ewiger

                   Verlierer bist du und wirst du immer bleiben!

                   Mädel, du bist ja dumm wie Bohnenstroh!

Wie Mutter stets zu pflegen sagte: Mädchen, du bist echt dumm wie Bohnenstroh. Noch lange hallt dieser Satz im winzigen Zimmer nach und frisst sich noch tiefer in meine Gedanken.

„Ja, meine Gute, du bist nun mal echt so dumm wie Bohnenstroh!“

ich hörte mich laut sprechen und immer und immer wieder, wiederholen….

„Kapier es endlich – DU BIST DÜMMER AlS BOHNENSTROH!“

Allmählich schlich sich ganz heimlich eine Wut in mir hoch. Erst leise pochend schob sie sich langsam nach oben, beinahe unmerklich jedoch leise klopfend immer weiter hinauf. Meine Gefühle schienen Achterbahn zu fahren! Obwohl ich noch immer Flugzeuge im Bauch hatte, dachte ich, dass ich gleich zerplatzen müsste.

Hastig grabschte ich unter dem Bett nach dem kleinen, hübschen Büchlein, das ich unlängst beim Chinesen erworben hatte und das mit wundervollen, exotischen Pflanzen bestickt war, in denen sich drei asiatische Frauen aufhielten.

„Ach mannoooo, wo ist das blöde Ding denn nur?“

Ich begann die ganzen Schachteln und Säcke vorzukramen, die unter meinem Bett den Kleiderschrank ersetzten, den ich ja nicht besaß. Meine Wohnung bot gerade mal drei auf vier Meter, worin ein Schlaf- Wohn- und Essbereich auch seinen Platz haben musste, wie ich das eben gelernt hatte.

Jei – da war`s, das kleine, schöne Büchlein und siehe da, sogar mein alter Füllfederhalter war ja auch dabei und welch Wunder mit Tintenpatronen gefüllt.

Also – dachte ich – bevor ich jetzt platze, kritzle ich meine Gefühle in dieses hübsche Booklet und lass einfach meinen ganzen Frust raus.

Mein erstes Werk begann ungewollt zu entstehen; denn, anstatt wie gewohnt einfach Tagebuch zu schreiben, wurden Gedanken und Hand völlig selbstständig. Erstaunlicherweise  schienen nur Bruchstücke  zu entstehen, als ob meine Gefühle plötzlich auf  Kurzform hinunter gebrochen worden wären.

Seltsam dachte ich, wie eigenartig es aussieht, was so unerwartet entstand.

Mittlerweile waren meine Tränen versiegt, das Geschluchzte entschwunden und die Wut hatte sich in der Zwischenzeit mit der enttäuschten Traurigkeit vermischt.

So begann ich, erst ganz leise und dann lauter, vorzulesen, was ich selbst in jenes zauberhafte Büchlein  gekritzelt hatte.

 

Traum

Ich dachte du wärst gekommen,

und hättest mich leise geküsst,

und wärst dann leise gegangen,

wie du gekommen bist.

Ich schlief und träumte weiter,

dein Kuss im Angesicht.

Doch du, du bleibst verschwunden,

du küssender Bösewicht.

Und wie mich der Morgen weckte,

war auch kein Kuss mehr da.

Nur eine Spur von Tränen,

weiß Gott, was mir geschah.

 

Mit einem leichten Anflug eines klitzekleinen, eines Stolzes ähnlichem Gefühl verzog sich mein Mund zu einem süffisanten Lächeln und ich dachte an die Worte meiner Mutter, die längs meinen Zimmerwänden entschwunden waren.

DU BIST EINFACH NUR DUMM WIE BOHNENSTROH!

HAHAHA, lachte ich laut und sah zur Zimmerdecke hoch, „Hahaha mein Mameli“ brüllte ich der Decke zu, „ja, da staunst du was, Mamilein – hab ich doch glatt ein Gedicht geschrieben“.

„Von wegen dümmer als Bohnenstroh“ schrie ich wütend ins Zimmer hinaus und fügte mit einem heroischen Lachen hinzu „jetzt werde ich Schriftsteller und das gleich zum Trotz. Hörst du Mameli, ein Schriftsteller bin ich!“ polterte ich, so laut ich konnte und erfüllte damit ungewollt das ganze Haus.

Was mir jedoch erst bewusst wurde, als meine bildhübsche, sexy Nachbarin an meiner Haustüre Sturm klingelte. Als ich meine Wohnungstüre öffnete, schnaubte sie mir wütend ein „Geht’s noch?“ entgegen und als ich die wundervoll geformte Frau hinein bat, zischte sie „kannst du deinen verdammten Liebeskummer auch leise ausleben?“

Etwas eingeschüchtert schob ich ihr das Büchlein in die Hand und forderte sie mit Handzeichen auf, zu lesen, da mir tatsächlich der Mut fehlte zu sprechen.

Abwertend fragte sie „was soll das“ und ich gab, schrumpfend in meiner Persönlichkeit, wieder ein Zeichen, sie solle lesen. Zur selben Zeit, verließ mich das winzige Quäntchen Stolz und ich hätte ihr am liebsten das blöde Booklet aus den Fingern gerissen, als sie bereits laut vorzulesen begann.

Mein Blick hilfesuchend umher schweifend, suchte ich nach einem Loch, in das ich verschwinden könnte. Mein Gott, was hab ich mir dabei nur gedacht? Bitte mach mich unsichtbar, flehte ich stumm in den Himmel, Bitte unsichtbar.

Die unglaublich attraktive Nachbarin, zwischenzeitlich sitzend auf meiner Bettkante, hörte einfach nicht auf zu lesen. Jedes Wort, das sie sprach, beschämte mich mehr und ein gigantischer Knoten begann sich in meinem Hals zu bilden und mir das Wasser in die Augen zu treiben, als sie weiter las…

 

Geklemmt

Ich möchte weinen,

doch meine Tränen sind versiegt.

Ich möchte schreien,

doch meine Stimme ist erstarrt.

Ich möchte lieben,

doch mein Herz ist zersprungen.

Ich möchte glauben,

doch wurde zu oft enttäuscht.

Ich möchte dich sehen,

doch zu dunkel ist die Nacht,

in der du eben verschwunden bist.

Plötzlich verstummte ihre Stimme und meine Nachbarin Bella hob bedächtig ihren Kopf. Mit ihrem mittlerweile sanftmütig gewordenen Ausdruck suchte sie meine Augen, die sich zwischenzeitlich mit Waser füllten! So, dass ich nur stotternd heraus brachte „u u un und?“ mit fragendem Blick zu Bella.

Liebevoll hörte ich sie sagen: „Dieses Gekritzel ist mal gar nicht so übel“, und bewundernd fügte sie hinzu „ganz gut, wie du aus Gefühlen Worte zauberst“.

Ich hörte, wie ich etwas zu laut stammelte „wa wa was?“

Ehe mich ihre Worte erreichten eilte ich bereits zur Kochnische, riss die Kühlschranktüre auf, schnappte eine Flasche Wein mit zwei Gläsern und plumpste neben sie auf meinen Bettrand.

Bis tief in die Nacht sprachen wir über Gefühle – Worte – Schreiben. Als die Nacht bereits heller wurde, verließ sie meine kleine Ein-Zimmer-Wohnung und ließ mich auf dem Bettrand sitzend zurück.

Nach dieser unglaublichen Achterbahn-Fahrt der Gefühle erinnerte ich mich an mein Klein-Mädchen-Versprechen, das ich mit zarten 13 Jahren noch voller Selbstvertrauen mal von mir gab: „Eines Tages schreibe ich ein Buch“.

So fing ich an zu kritzeln und immer weiter zu kritzeln, trotz Bohnenstroh im Kopf und dachte dabei ziemlich trotzig: „Na Mameli, ich kann eben doch was“, und hatte dabei ein breites Lächeln im Gesicht.

 

Ausgabe März 2016

Die Roten Schuhe

Hastig, ausser Atem erklimmt Vera die vielen Stufen zu den Bahngleisen und denkt sich dabei: „So ein Mist, warum bin ich nicht eher losgegangen?“ Da, ein Absatz, auch noch gelb markiert, doch Vera gerät ins Stolpern, rudert wild mit den Armen und kann knapp den Sturz auf den Asphalt verhindern. Die letzten Stufen überwindet Vera mit Verstand und erreicht auch schon den Ticket-Automaten. Nervös kramt sie in ihren Jackentaschen, da sie ohnehin nie eine Brieftasche, geschweige denn eine Handtasche benutzen würde, nach kleinen Münzen oder einem Geldschein, als Vera bereits den Zug in den Bahnhof einfahren hört.

Puh, gerade noch rechtzeitig spuckt der Automat das Bahnticket aus und Vera sinkt nass geschwitzt in einen freien Sessel am Fenster. Sie legt Ihre weiße Pirelli-Jacke zur Hälfte auf ihren rechten Oberschenkel, wobei die andere Hälfte den freien Sitz, neben ihr als besetzt kennzeichnet. Vera graut vor den vielen Menschen, den unangenehmen Düften, dem viel zu lautem Schwatzen an den Handys und vor allem – um Gottes Willen! –  bloss kein Kindergeschrei.

Gedankenverloren blickt Vera durch das Bahnfenster über den vorbeiziehenden See, in den der stahlblaue Himmel  einzutauchen scheint und die Sonne darin glitzert, als wäre er mit tausenden von Diamanten gefüllt worden.

Als der Zug wieder an einer Station stehen bleibt, füllt sich der Waggon rasant mit Unmengen von Menschen, immer mehr drängen sich um Vera, so dass sie ihre blütenweise Pirelli zur Seite räumen muss. Ein sehr grosser, älterer Herr mit einem viel zu üppigen Hinterteil, pflanzt sich gleich neben Vera hin, da wo zuvor noch die Pirelli weilte und Vera quetscht sich etwas verloren, Hilfe suchend, immer näher ans Fenster.

Auch das noch – zu Veras Entsetzen steuert auch noch ein Mann mit Kind vor die Brust geschnallt und noch einem schreienden Etwas an der Hand, auf sie zu und setzen sich genau vor Vera hin.

„Wann kann ich endlich aus diesem verdammten Zug“, denkt sich Vera und puhlt nervös an ihren Fingernägeln rum. Und schon erklingt die erlösende Stimme aus dem Lautsprecher: „Nächster Halt Stadelhofen!“ Die Erleichterung steht ihr ins Gesicht geschrieben, ist doch dies ihr Zielort.

Vera springt aus ihrem Sessel hoch und bahnt sich, mit schlagenden Ellenbogen, einen Weg durch die Menschenmasse, bis hin zur Waggontüre. Der Zug hält an, die Wagontüre öffnet sich nur langsam und mit jedem Zentimeter weiter werden Veras Augäpfel grösser und das blanke Entsetzen legt sich wie ein grauer Schleier über Veras Gesicht. Noch mehr Menschen, extrem viel mehr, tanzen auf dem Bahnsteig und lassen sich von der Menge in Richtung der viel zu lauten Musik schieben.

Mit Blick auf die vielen Schuhe verlässt Vera eilig den Zug, suchend nach einem winzigen Stück Pflaster ohne Schuhe, das sie an ihr Ziel bringen würde.

Welch eine Tortur.

Vera muss sich mitten durch den Menschenschwarm drängen, der sich zum Glück in Richtung ihres Arbeitseinsatzes bewegt und dies nur für ein paar  lumpige Taler, die ohnehin morgen wieder für die nächste Rechnung drauf gehen werden.

Streetparade in Zürich, wo sich Millionen von Menschen schüttelnd um die Techno-Trucks drängen, mit verklärten Gesichtern schauspielern und in Alcopops zu baden scheinen. Ein Spektakel, das man sicherlich gesehen haben muss. Eine Szene, die tatsächlich Omas mit ihren Enkeln auf die Strassen zieht und die Kinder aus aller Welt in die einmalige Stadt Zürich lockt – nur eben für Vera ist es die grösste Strafe…

Die Dunkelheit  hat sich in dieser Samstagnacht  über die Staffage gehüllt, hat die Nachtschwärmer mittlerweile in die Techno-Clubs gelockt und Vera endlich den ersehnten Nachhauseweg geebnet.

So stampft Vera, mittlerweile bereits Sonntagmorgen um 03:30, eigentlich erleichtert darüber, die Menschenmenge hinter sich gebracht zu haben, durch eine total verdreckte Stadt, zwischen Bierflaschenscherben, Pisslachen und Kotzteichen, in Richtung Bahnhof – wobei sie sich noch über Alkoholleichen rappeln muss und mit polizeilicher Unterstützung die benebelten Spuckgestalten umgeht.

Weder in der linken noch in der rechten Pirelli-Jackentasche eine Münze, noch ein Geldschein zu finden, steht Vera verzweifelt vor dem Bahnticketautomat, als ihr Blick plötzlich auf die heran nahenden roten Schuhe  auf dem nassen Gehsteig fallen. Ruck-Zuck, stolpert über die gelbe Markierung, Sturz – und ehe sich Vera versieht, liegen die Roten Schuhe in ihren Armen…

Im selben Moment, als die entnervte Vera die blinkenden roten Schuhe wieder auf den Asphalt stellt, fährt die S-Bahn Nummer 6 in den Bahnsteig ein und lässt die Erste Klasse-Türe genau vor den roten Schuhen anhalten. Da sieht Vera zum ersten Mal die hässlichen gelben Hosen von einem grünen Sweater getoppt, mit einem orangen Schal geziert, von grauen Strähnen umrandet und einen violetten Lederrucksack tragend. Und schon fängt das Unikum an, fröhlich zu schnattern, worauf Vera natürlich erst mal abwehrend reagiert.

Vera und die roten Schuhe finden in der ersten Klasse, wofür beide gar nicht bezahlt hatten, einen ganzen, völlig menschenleeren Waggon,  worin sich beide erleichtert auf jeweils gegenüberliegende Sitze fallen lassen.

Aus Höflichkeit fragt Vera die roten Schuhe entnervt und sehr müde: „Wie war Ihr Samstag und wie weit fahren Sie mit diesem Zug?“

Tja, liebe Leser, „hätte Vera nur nie gefragt“   oder   „zum Glück hatte Vera gefragt.“

Die roten Schuhe begannen zu erzählen;

„Na hör mal zu, ich erzähl dir einen Traum. Montag vor zwei Wochen eilte ich hektisch die Stufen zum Bahnsteig hoch, wobei ich am Ticketschalter über meine eigenen Füsse stolperte und geradewegs in den Armen eines fremden Mannes landete – lach nicht, genau wie bei dir eben.

Beide hatten wir eine Bahnkarte nach Locarno in der Tasche, in den wundervollen Süden der Schweiz mit italienischem Flair. Als wir es uns im Abteil bequem machten, hatte ich die Eingebung, das Gefühl, nein sogar die Überzeugung „dieser Mann ist mein Seelenpartner“.

Ja, was soll ich sagen, liebe Vera, ich hatte gerade die besten Wochen meines Lebens.

Wir, dieser unglaubliche Typ und ich, waren in Locarno einkaufen, logierten in Ascona im rosa farbenen Hotel Paradiso das im Innenhof von einen einmaligem Koi -Teich ausgezeichnet war.

Hey, wir ließen uns in Porto Ronco kulinarisch verführen, natürlich im verzauberten Hotel Eden.

Zusammen erlebten wir den Panoramaweg von Ascona nach Brissago, wovon er mich mit seiner privaten Jacht über den Lago Maggiore fuhr und tatsächlich im teuersten Hotel Eden Roc Ascona wieder absetzte.

Jedoch als er mir seinen geheimen Platz an der Contrada Maggiore in Ascona zeigte, war mein Herz so mit „Haut und Haar“ verloren.

Eine Wohnung im ersten Haus, das ca. 1300 in Ascona erbaut wurde.

Ich trat in einen Raum ein, der wie ein Rittersaal erschien aus der Zeit von King Artus. Mit einer weit gewölbten Decke, von der von Hand gemalte, in königsblau und golden Ornamente und Engel herunter leuchteten.

Als er durch den Raum, über das grossflächige alte Parkett ging, hin Richtung des bodenerdigen Kamins, bemerkte ich seine eleganten, doch sehr reizvollen Bewegungen des Körpers. Welch eine Erscheinung, wie er so auf dem Holzboden kniete und mit wenigen Handgriffen ein Feuer im Kamin entfachte.

Derweil betrat ich den zweiten Raum, der mich in die Zeit der Renaissance versetzte. Der Raum wurde belegt mit einem purpurroten Prokatteppich, darauf ein Bett so ca. aus dem 16. Jahrhundert der französischen Renaissance, bis hin zum späten italienischen Barock, mit wiederum der handbemalten, königsblauen Deckenwölbung.

Eingetaucht in eine andere Welt, legten sich sanft die Arme dieses smarten Herrn um meine Hüfte, er begann mich berauschend zu küssen und alles Weitere kennst du sicherlich, liebe Vera, selbst nur zu genau, denke ich.

Eine Explosion der Liebe, ein Höhepunkt der Leidenschaft mit einem weit entrückten Gefühl, endlich angekommen zu sein.

Ich werde am Sonntag 87 Jahre und bin gerade so glücklich, wie noch nie in meinem Leben denn, liebe Vera, ich hab mich verliebt.“

Mittlerweile ist es 04:00 Uhr morgens, als Vera bewusst wird, dass die roten Schuhe bereits 87 Jahre geworden sind und diese Begegnung „eigentlich“ ein komplett anderes Bild in die kleinliche Sichtweise von Vera einblendeten.

Zusammengezogene Schultern von Vera öffnen sich, der angstverzerrte Gesichtsausdruck beginnt sich zu lösen und ein Glanz von Hoffnung lässt die Aura von Vera in goldenem Licht erstrahlen. Beinahe wie die verzauberte Deckenmalerei von Ascona.

Der Zug bremst, als die roten Schuhe vom Sitz aufspringen, Vera einen leisen Dank zuwerfen, während sie hastig das Abteil verlassen und einen glücklichen Menschen zurücklassen. Vera fährt ihre drei Stationen weiter, denkt an das Leben der roten Schuhe und da dröhnt bereits die Stimme durch das Abteil: „Nächste Station Herrliberg“, worauf sich Vera ihre Pirelli-Jacke schnappt, um sich an der S-Bahn-Türe zu platzieren. Station Herrliberg  und um eine wunderbare Geschichte reicher, erzählt von zwei roten Schuhen die Vera im Leben nie wieder vergessen oder gar sehen wird. Nur „in Gottes Namen“ wer war das, fragt sich Vera auch noch 10 Jahre später.

Trotzdem bleiben die roten Schuhe als ein Zeichen von Partner, Liebe oder einfach nur Menschlichkeit mit einer grossen Portion an Hoffnung für einen jeden von uns, denn hinter jedem Grashalm, in jedem Supermarkt  oder an jedem Ticketautomat am Bahnhof könnte ein Partner, eine Liebe oder einfach nur ein Stückchen Glück stehen.

Liebe Leser wie denkt ihr über diese wahre Begebenheit?

Nur Mut – deine Meinung ist sehr wichtig!

Freue mich auf viele „Geschichten“

Ausgabe Dezember 2015

Liebste Freundin

Als du letzten Montag mit deinen Eltern in Urlaub nach Italien gefahren bist weinte ich bittere Tränen und hatte keinen Plan, wohin ich mit all meinen Gedanken sollte. Wiedermal versteckte ich mich im Keller, ganz hinten im letzten Raum und kauerte mich wie immer hinter dem grasgrünen Fahrrad ganz klein zusammen, wodurch ich ja absolut unsichtbar war. In dieser Ecke konnte mich keiner piesacken oder blau und grün schlagen. Auch konnte mich keine Stimme so laut anschreien, dass ich mich wieder Mal so klein wie eine Feldmaus fühlte. Denn das grüne Fahrrad war Pegasus – meine Pegasus, den ich von meinem Opa bekommen hatte, an dem Tag, als du nach Gomo abgereist warst.

Ja liebste Freundin du hast richtig gelesen – mein Opa!

Naja ich wusste auch nicht, dass ich einen Opa habe, als er wie vom Himmel herab in unserem Wohnzimmer stand, ganz in weiss gekleidet, Die silbernen, etwas längeren Haare wurden mit einem ebenso weissen, breitkrempigen Hut geschmückt und seine dunklen, liebevollen Augen nahmen mich zärtlich in die Arme, als wären es die Flügel eines Engels. Ich kann dir sagen, der stand doch tatsächlich, wie hell erleuchtet in unserem Wohnzimmer und ich konnte meine kleinen Kinderaugen nicht mehr von ihm loseisen. Einfach nur ein Wunder, das tatsächlich passiert.

Mein Opa nahm mich am nächsten Tag mit nach Zürich und an der Anlegestelle der grossen Rundfahrtschiffe durfte ich in meinem neuen Kleidchen posieren, wie eine kleine Prinzessin. Und stell dir vor, er schoss ein Foto nach dem andern. Ich fühlte mich so unglaublich WICHTIG, so unübersehbar sichtbar und zum ersten Mal so unendlich lebendig, wie die Sonne am weiten Himmel und ich schrie ganz laut: Seht her, hier bin ich, das bin ich!

Ich sehe dich jetzt schmunzeln und ja, ich sehe deinen enormen, ungläubigen Gesichtsausdruck. Ja, ich hab laut geschrien „seht her, das bin ich“ und hab meine Posen eingenommen.

Mein Opa – ein Wunder vom Himmel gefallen und wie ich dachte, nur für mich…

Wie eine Sternschnuppe durch das schwarze Firmament flitzt, war auch die leuchtende Erscheinung „Opa“ nach einem lautstarken Streit mit meiner Mutter so blitzeschnell wieder weg, wie er erschienen war, dass ich so schnell gar nicht gucken konnte.

Nach der wundervollen Schifffahrt über den Zürichsee fuhren wir wieder zurück nach Hause und betraten die Wohnung, wo wir bereits von meiner äusserst wütenden Mutter empfangen wurden.

Natürlich wurde ich aus dem Zimmer gejagt, um nicht zu hören, was Mutter ihrem Vater gellend laut mitteilen wollte. So blieb ich mitten im Vorraum stehen und meine Ohren durchdrangen all die vorwurfsvollen Worte die Mutter dem armen Opa dröhnend, förmlich ins Gesicht schlug…..

Sie schrie „Du warst nie für mich da“ und Tränen strömten über ihre Wangen, sie schrie weiter „du verlogener Mistkerl hast niemals deine Versprechen gehalten“ und trommelte wie ferngesteuert auf seinen  Brustkorb ein, was ich durchs Schlüsselloch sehen konnte. Ja liebste Freundin – weder lauschen noch spionieren darf man – jedoch konnte ich nicht anders.

Ich hörte, wie Mutter mir wütend schluchzend erzählte, wie „Opa“ ihr, als sie etwa 11 Jahre, war ein Fahrrad versprochen hatte welches sie bis heute, wo sie nun 30 Jahre alt wäre, nicht bekommen hätte – wie oft er versprach wieder zu kommen  und sie ihn erst jetzt wieder sehen durfte.

Irgendwann bin ich dann auf dem Fussboden eingeschlafen…

Am nächsten Morgen eilte ich in die Küche voller Freude und blieb, wie ein Stock, der am Türrahmen angeklebt wurde, stehen.

Er war weg – mein Opa, der Engel vom Himmel, der mich sehen konnte, war einfach weg – einfach weg.

Einen Augenblick später klingelte ein Bote an der Tür und drückte Mutter ein Packet in die Hand, das jedoch für mich bestimmt war – ja richtig – für mich! Oh weh, wie wütend Mutter war, klatsch – klatsch und meine Wangen brannten wie Feuer, da nochmal klatsch – bäng – klatsch und mein Rücken färbte sich langsam von rot nach blau bis grün und dann sah ich, was in dem Packet war…

…ein grasgrünes Fahrrad – für mich! Viel zu gross, doch es war für mich.

Als Mutter zum Schrank ging wusste ich, dass jetzt der Klopfer zur Tat eingesetzt werden sollte,  was mir die Sekunde zur Flucht ermöglichte…

So sitze ich nun, liebste Freundin, im letzten Eck unseres Kellers hinter dem grasgrünen Fahrrad  namens Pegasus, geschützt von Engelsflügeln und unsichtbar für die Welt. Ich bin sicher, träume und weiss „es ist alles gut und es wird alles gut…..

Wie ich mit Pegasus fliegen lernte, erzähle ich dir im nächsten Brief.

Herzlichst deine Mary

Ausgabe Oktober 2015

 Liebste Freundin

Kannst du dich noch erinnern an den Donnerstag, 11.11.1999, als ich mich zum ersten Mal im Leben so richtig tolle und mit Haut und Haar verliebte? Ach du meine Güte, was alles musstest du, liebste Freundin, durchleben mit mir und meinen unglaublichen Achterbahn- Fahrten der Gefühle, deren halsbrecherischen Loopings, dem unglaublichen Taschentüchermeer und den vielen löchernden Fragen?

Kannst du dich noch erinnern wie ich bei deiner heiß geliebten Hündin Mortisha, alias Mörtel, am untersten Eck deren eigens für sie angefertigten Couch einziehen musste?

Kannst du dich noch erinnern wie wütend du auf mich warst, als der Zipfel des Plastiksackes auf deinem Ceranherd anbrannte, weil ich dir ein Abendessen kochen wollte unter Einfluss zu viel degoutierten Weissweins?

Ich kann mich sehr wohl erinnern wie du, liebste Freundin, mittgelitten und auch unter meinen Eskapaden gelitten hast. Ich kann mich sehr gut an dich, meine einst beste Freundin erinnern, die mir ein Zuhause ermöglichte, wenn‘s auch nur die unterste Spitze von Mörtels Couch war – so hatte ich doch immerhin ein Dach übern Kopf.

Es sind nun beinahe 16 Jahre vergangen und noch immer kann ich die Schmetterlinge im Bauch tanzen fühlen und du gehörst nun mal einfach in diese Erinnerung, was mich dazu bewegt, liebste Freundin, diese Zeilen an dich zu schreiben.

Es war ein kalter regnerischer Donnerstag spätnachmittag als ich die Hotelhalle um genau 17:05 Uhr betrat, natürlich wie immer mit fünf Minuten Verspätung und mit schlackernden Knien versuchte, einen Fuß vor den andern zu setzen, um auf den Tisch meiner Verabredung zuzugehen. Nein, weit gefehlt, es war leider kein Date, sondern ein Vorstellungsgespräch für eine mögliche Neuanstellung.

Jedoch was dann geschah ist eigentlich einen Rosamunde Pilcher Roman wert – so unglaublich.

Es war einmal…

Als ich an diesem Donnerstag, 11.11.1999, um 17:05 Uhr das Foyer des Hotel Eichwatt betrat, schlug mein Herz bis zu den Schläfen, meine Knie waren Kaugummi und mein Kopf schien vor lauter Glühen gleich zu explodieren. Unsicher und zögerlich schob ich einen Zeh vor den anderen und bemühte mich, so sicher wie möglich zu erscheinen, als ich auf den roten Schal zu schritt, den meine Verabredung irritierenderweise über seinem anthrazitfarbenen Rollkragen – Pullover trug. Er nippte lässig an seinem Espresso, als sein gelangweilter Blick eine Runde durch Cafe zog und ich höflich mit belegter Stimme ein knappes „Guten Abend“ vor mich hin stotterte.

Kaum hatte ich mich ihm gegenüber hingesetzt, palaverte er „Gott sei Dank“ wie ein Maschinengewehr los und ehe ich mich versah, saßen wir auch schon in seinem Wagen auf dem Weg zum Abendessen, wobei er mir plötzlich einen goldenen Engel in die Hand legte….

Ich glaube, genau da entglitt mir der ganze Abend und natürlich auch der „Chef“-Mann. Ich weiß noch genau, wo das Auto in der Kolonne stand, als ich ungläubig den goldenen Engel in meiner Hand anstarrte und mit glasigen Augen dachte, ich wäre wieder Mal in einer meiner Fantasien verloren gegangen. Da war es zum allerersten Mal, das Gefühl besonders zu sein. Ein goldener Engel in den Händen, eine Einladung in die Panorama-Bar Jules Verne hoch über Zürich, dann in demselben Restaurant dinieren mit Austern auf Champagner und weiter und weiter – alles, was sich eine Frau nur wünscht von essen-tanzen-reden etc. So, dass ich wirklich dachte, in einem Märchen zu sein.

Wie enorm imposant, charmant war doch dieser rote Schal namens DK, was ich mit meinen „zarten“ 39 Jahren noch nie zuvor erlebt hatte. Das Vorstellungsgespräch dauerte sage und schreibe 9 Stunden, wobei ich mich heute noch frage, wo war eigentlich das Gespräch zur Vorstellung der angebotenen Arbeitsstelle?

Ausgabe 8, Juli 2015

Liebste Freundin

Wie unglaublich ist das denn – bei mir fängt irgendwie das Leben neu an 🙂

Vor einiger Zeit bin ich tief ins Dunkel gerutscht, wodurch sich Problemchen um Problemchen zu mir gesellten wie Motten um das Licht, die sich an mir festklammerten und mir die Luft zum Atmen stahlen. Ich verlor mein Herz, meine Gefühle und meine finanzielle Grundlage, meine Gedanken waren nur noch in schwarz, abgründig getauchte Traurigkeit, mein Körper wurde schwächlich und von immer weiter hinzu kommenden Wehwehchen aufgefressen.

Kurz um – ich war erledigt, fertig mit mir und dem Leben. Sozusagen beinahe Tod, sicher kurz davor.

Silvester 2014 beschloss ich kurzerhand, all dies hinter mir zu lassen, denn ich wusste genau, was ich nicht mehr wollte. Jedoch – was ich eigentlich wollte, war mir bis dahin völlig unklar, da meine Gedanken ja gerade im Dartmoor spazieren gingen.

Ich las Bücher, ließ Kopf und Körper behandeln, ins Gleichgewicht bringen – doch die gewünschte Veränderung für mein Leben trat einfach nie ein. Ich war so verzweifelt, dass ich sogar Gott und das Universum um Hilfe bat. Wie erbärmlich, dachte ich damals und überlegte, wie egozentrisch der Mensch doch ist. Im Angesicht des Endes eines kläglichen Lebens greift er als letztes auf Gott, die universelle Hilfe zurück. In diesem Augenblick wurde mir bewusst, wie undankbar ich mit dem Geschenk „mein Leben“ umgegangen bin.

Dann, vor ein paar Wochen, stolperte ich über einen Film mit Robin Williams, der die Lebensgeschichte des amerikanischen Arztes und Aktivisten Patch Adams erzählte, als sich mir ein Satz ins Gedächtnis schlichDoch erst als ich diesen Satz in Farbe auf ein weißes Blatt Papier von Hand aufschrieb mit einem Wort in rot, verstand ich die Aussage dieser Worte:

„jeder Mensch sollte die Freude zur Grundlage seines Lebens machen.“

 

Während des Films schrieb ich mir folgende weitere Worte auf:

„Unglücklich zu sein ist zu tiefst ungesund. Glücklich-sein ist keine ethische oder moralische Angelegenheit. Es ist eine verdammt alte Entscheidung. Es ist Ihr gutes Recht, und niemand kann es Ihnen nehmen.“

In den folgenden Tagen las ich mir selbst diese Sätze immer und immer und immer wieder laut vor und plötzlich traf mich der eine Geistesblitz.

Mit einem Schlag wurde mir klar, wie einfach doch alles ist.

Alle Gedanken, die ein Mensch den lieben langen Tag hat, können ihn ins Dunkel des Dartmoor stürzen oder ihn einfach nur glücklich machen.

Also dachte ich mir, was wäre wenn – was wäre, wenn ich jeden Morgen beim Erwachen zu mir selbst laut sage: „Ich bin glücklich und will glücklich bleiben“?

Ich musste schallend lachen über eine solch irre Idee. Das geht nie, wäre ja auch viel zu einfach.

Was soll ich sagen – mal ehrlich, ich hab diese irre Idee tatsächlich in die Tat umgesetzt und mache es noch immer jeden Morgen von Neuem und kann dir versichern – ES FUNKTIONIERT – so was von!

 

Echt wahr, so einfach ist Glücklich-sein für jeden Menschen. Denke jeden Morgen und mehrmals am Tag „ich bin glücklich“, mische etwas Disziplin dazu mit einer Prise Durchhaltevermögen und jeder einzelne findet sein eigenes Glück.

Tja, und nun bin ich mit jedem ersten Augenaufschlag am Morgen einfach nur glücklich, lächle mich im Spiegel an, habe Freude mit jedem Atemzug und bin gespannt, welche Geschenke auch dieser Tag für mich bereithält.

Wie unglaublich ist das denn – Mein Leben hat einfach so neu angefangen!

 

Meine Liebste Freundin, hab ganz großen Dank fürs „Zuhören“ und deine Geduld, bis hier hin zu lesen.

Es war gerade so wundervoll zum ersten Mal darüber zu „reden“, beziehungsweise zu schreiben und mit einem so lieben Menschen wie dir, mein Glücklich-sein teilen zu dürfen. Was wäre denn Glück wenn wir es nicht hinaus zu den Menschen tragen könnten?

Ich wünsche dir von ganzem Herzen die allerbeste Gesundheit und möge jeden Tag die Sonne in deinem Herzen in die Welt strahlen.

 

Sei ganz fest umarmt mit liebevollen Grüßen –

deine Freundin Mary

 

Ralf Hillmann

Autorenbild_Ralf-Hillmann

SPIRITUELL AUF DEINE WEISE

Ausgabe Oktober 2016

 

Von Bäumen und Achtsamkeit

Was ist für Sie ein Baum?

Was verstehen Sie unter der Seele eines Baumes? Wie stellen Sie sich seine Seele vor? Wie kann es sein, dass Menschen und Pflanzen auf der Seelenebene mit einander „kommunizieren“ können? Wir alle wissen, dass Bäume Lebewesen sind. Aber wie stellen Sie ganz persönlich sich das Leben eines Baumes vor? Wie erlebt er sein Leben? Erlebt er es überhaupt? Würden uns diese Fragen vielleicht gar nicht so schwierig erscheinen, wenn wir das, was wir uns unter „Leben“ vorstellen, nicht nur an unserem eigenen Erleben messen würden? Warum, glauben Sie, meinen viele von uns, dass Menschen eine größere Berechtigung auf Existenz haben, als Tiere oder Pflanzen? Ist die Berechtigung zum Leben oder die Anerkennung des Lebens etwa davon abhängig, was für ein Bewusstsein man besitzt? Tiere und auch Pflanzen haben genauso wie wir Menschen zwei Geschlechter. Sie brauchen Wasser und Nahrung. Sie pflanzen sich geschlechtlich fort. Sie reagieren auf ihre Umwelt und passen sich neuen Bedingungen an. Dass Tiere ein Bewusstsein haben, hat die Wissenschaft mittlerweile bewiesen. Je nach Gattung und Art ist das Bewusstsein eines Tieres im Vergleich zum Bewusstsein eines Menschen natürlich unterschiedlich entwickelt. Warum sollte also eine Pflanze nicht auch ein in irgendeiner Form entwickeltes Bewusstsein haben können? Vielleicht eines, das auf einer ganz anderen Ebene, auf ganz andere Art und Weise, funktioniert? Wie kommt es, dass wir meinen, das eine sei mehr wert oder achtenswerter als das andere? Die Antworten auf diese Fragen können Sie in sich selbst finden, indem Sie sich für das Spirituelle öffnen und lernen, auf das zu vertrauen, was Sie in sich selbst entdecken. Jeder auf seine eigene Weise und mit seinen eigenen Einsichten und Erkenntnissen.

Übung

Die nachfolgende Übung ist eine von 16 Übungen aus meinem Mini-eBook mit dem Titel „Von Bäumen und Achtsamkeit. Die Übungen führen Sie hinaus in die Natur und erfordern innere Achtsamkeit. Sie können den Ausflug ganz allein unternehmen oder gemeinsam mit Freunden. Gerade zu Beginn, wenn Sie sich vielleicht noch ein wenig genieren, in der Öffentlichkeit einen Baum zu umarmen oder Ähnliches, kann sich die Anwesenheit von Gleichgesinnten sehr beruhigend auf Ihr Wohlbefinden auswirken.

Verabreden Sie mit sich selbst und allen Teilnehmenden vorab folgende Punkte:

Ab dem Zeitpunkt, an dem der Ausflug beginnt, wird nicht mehr gesprochen. Es ist also absolutes Schweigen angesagt. Auch wenn Sie dabei längere Zeit in der Gruppe unterwegs sind, bleiben Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit bitte bei sich selbst. Sprechen Sie sich untereinander nicht an. Allein dieses Schweigen wird sich höchstwahrscheinlich schon recht magisch für alle anfühlen.

Alle Sorgen und Probleme werden zu Beginn verabschiedet und nicht mit auf den Weg genommen. Lassen Sie Ihre Gedanken ruhen. Achten Sie einfach nur auf das, was Sie an Natur und Schönheit umgibt – schauen Sie hin, hören Sie hin, fühlen Sie hin, nehmen Sie wahr.

Jeder sucht sich dann in Ruhe einen Baum.

Lassen Sie in Ihrem Bewusstsein den Gedanken zu, dass Sie selbst ein Teil der wunderbaren Natur sind und mit allem in Verbindung stehen. Stellen Sie sich dann vor, wie Ihre menschliche Seele die Seele des Baumes berührt.

Falls störende Gedanken auftauchen sollten, verabschieden Sie diese bitte liebevoll, sobald Sie diese bemerken.

Unterhalten Sie sich mit Ihrem Baum und stellen Sie dabei Ihre Fragen. Achten Sie darauf, welche Gedanken, Bilder, Szenen, Assoziationen, Eingebungen, Antworten und Erkenntnisse in Ihrem Bewusstsein auftauchen. Vielleicht haben Sie den Eindruck, dass es nicht der Baum ist, der zu Ihnen spricht, sondern, dass Sie selbst es sind, mit dem Sie kommunizieren. Lassen Sie das einfach keine Rolle spielen. Bleiben Sie einfach in der inneren Achtsamkeit bei Ihrem Gespräch. Je weniger Sie zweifeln und je mehr Sie sich dieser Erfahrung ganz selbstverständlich hingeben, desto mehr Erkenntnisse und Antworten wird Ihr Geist entwickeln können.

Wenn der Ausflug beendet ist, können Sie sich über die erlebten Eindrücke unterhalten: Sprechen Sie über Ihre Erlebnisse! / Wie fühlte sich das an? / Konnten Sie dabei eine gewisse „Magie“ verspüren? / Konnten Sie etwas Außergewöhnliches wahrnehmen? / Welche Antworten auf Ihre Fragen haben Sie finden können?

 

Übung 16 aus dem eBook „Von Bäumen und Achtsamkeit“

Bei einem Spaziergang in der Natur halten Sie bitte Ausschau nach einem Baum, der Ihnen besonders gefällt. Suchen Sie nach einem Baum, der Sie besonders anzieht oder Sie auf irgendeine Weise besonders anspricht. Berühren Sie ihn. Wenn Sie mögen, umarmen Sie ihn. Spüren Sie in sich hinein, öffnen Sie sich und spüren Sie, wie sich Ihre Seelenkraft mit der Seelenkraft des Baumes verbindet. Erzählen Sie dem Baum etwas von sich. Wer Sie sind und wie es Ihnen gerade geht. Erzählen Sie ihm von Ihren Freuden, Sorgen und Problemen. Stellen Sie dann Ihre Fragen. Fragen Sie einfach das, was Sie auf dem Herzen haben oder was Ihnen gerade in den Sinn kommt?! Verweilen Sie in innerer Achtsamkeit bei Ihrem Baum. Nehmen Sie in aller Ruhe wahr, welche Gedanken, Bilder, Szenen, Assoziationen, Eingebungen, Antworten und Erkenntnisse in Ihrem Bewusstsein auftauchen. Bevor Sie weitergehen, bedanken Sie sich bei Ihrem Baum und lassen ihm zum Dank etwas dort. Das kann z.B. etwas Wasser oder auch nur ein liebevolles Streicheln seiner Blätter sein. Das Bedanken können Sie real ausführen oder auch nur imaginieren. Ich wünsche Ihnen viel Freude und berührende Erfahrungen dabei.

Herzlichst – Ihr Ralf Hillmann

Ausgabe Dezember 2015

STÄRKENDE BEWUSSTSEINSÜBUNG

Die folgende Übung kann zu jeder Zeit und nahezu überall durchgeführt werden. Sie ist eine von sieben spirituellen Bewusstseinsübungen aus dem Buch „Spirituell auf deine Weise“ von Ralf Hillmann

Anmerkung: Bei den Übungen spielen zwei Berührungspunkte eine entscheidende Rolle. Zum einen der Berührungspunkt „Erde“, den Sie mit Ihren Füßen berühren, dieser beinhaltet die gesamte geistig-energetische Information des „Innen“ (Das Innen der Erde sowie das Innen von uns Menschen und allem irdischen Leben). Und zum anderen der Berührungspunkt „Himmel“, den Sie mit Ihrem hocherhobenen Haupt berühren, dieser beinhaltet die gesamte geistig-energetische Information des „Außen“ (Das Außen ist der umgebende Raum/das Universum). Bei den Übungen geht es darum, den inneren Kosmos mit dem äußeren zu verbinden und dadurch die Informationen in Fluss/in Austausch zu bringen!

 

Übung – Selbstliebe entwickeln/stärken

  1. Sitzen Sie ruhig!
  2. Stellen Sie beide Füße vollständig auf dem Boden ab!
    (Berührungspunkt Erde/Kosmos innen)
  3. Sitzen Sie aufrecht und halten Sie Ihren Kopf hocherhoben!
    (Berührungspunkt Himmel/Kosmos außen)
  4. Werden Sie sich kurz beider Berührungspunkte bewusst!
    (Verbindung Innen und Außen – kosmischer Fluss)
  5. Formulieren Sie langsam und ganz bewusst – laut oder still im Geiste – folgende Aussage:

Ich liebe mich. Ich nehme mich so an, wie ich bin. Mit all meinen Stärken und all meinen Schwächen. Das, worin ich stark bin, erkenne ich an und wertschätze es. Das, worin ich schwach bin, erkenne ich an und stehe dazu. Wo es mir ein Bedürfnis ist, künftig zu wachsen, werde ich an mir arbeiten. Wo mir meine Schwächen egal sind, weil ich gut mit Ihnen leben kann, verschwende ich keine Zeit und Energie damit, diese zu entwickeln oder gar zu vertuschen. Ich nehme mich einfach so, wie ich bin. In Liebe und zum Wohle aller!

  1. Werden Sie sich nun wieder kurz der zuvor genannten, beiden Berührungspunkte bewusst!
    (Verbindung Innen und Außen – kosmischer Fluss)
  2. Denken Sie nun nicht mehr über Ihr Bekenntnis nach. Lassen Sie es einfach los: Ganz selbstverständlich und ohne Zweifel lassen Sie nun die Energie Ihrer Worte im Kosmos wirken – innen wie außen.

Ralf Hillmann wünscht allen ein gesundes, glückliches, neues Jahr 2016

Spirituell auf deine Weise – http://www.spirituell-auf-deine-weise.de

Ausgabe März 2015

Der Kastanienbaum und die Fee

Vor langer Zeit wuchs in einem Wald ein junges Kastanienbäumchen. Als dieses irgendwann anfing, über sich und das Leben nachzudenken, war es gerade mal 40 cm groß und kaum mehr als zwei Jahre alt. Der kleine Kastaniensprössling hatte zu jener Zeit ein dünnes, krautiges Stämmchen und nur fünf einzelne, zierliche Blätter. Er wuchs in Mitten einer Vielzahl anderer Bäume. Um ihn herum standen einige Birken, Kiefern, Eichen, Buchen und andere größere und kleinere Laub- oder Nadelbäume. Auch gab es die verschiedensten Gräser und Farne in seiner unmittelbaren Nähe.

Eines Tages betrachtete der kleine Kastaniensprössling eine riesige, uralte, wunderschöne Eiche, die in einiger Entfernung allein auf einer Wiese stand. Der Anblick des beeindruckenden Baumes faszinierte ihn sehr. Wie kraftvoll die Eiche ihre großen Äste in alle Himmelsrichtungen ausbreitete und wie wunderbar ihr Laub im Wind rauschte, schwärmte er.

Von diesem Tag an, wünschte sich der kleine Kastaniensprössling nichts mehr, als irgendwann einmal so groß und kraftvoll zu sein, so majestätisch und wunderschön, wie die herrliche, anmutige Eiche. Dieser Wunschtraum wirkte sich äußerst positiv auf sein Wohlbefinden aus. Sein Ziel ließ ihn an eine wundervolle Zukunft glauben, beflügelte seinen Geist und machte ihn glücklich. Fortan begrüßte er morgens voller Begeisterung jeden neuen Tag und egal, ob die Sonne schien, es regnete oder stürmte, immer ließ er dabei seine fünf Blätter fröhlich im Wind schaukeln.

Irgendwann saß eine Fliege auf einem seiner fünf zarten Blätter. Der kleine Kastaniensprössling begrüßte sie freundlich und lud sie ein, ein wenig bei ihm zu verweilen. Ganz nebenbei erzählte er der Fliege, wie sehr er sich darauf freute, eines Tages ein richtiger, großer, stattlicher Baum zu sein. „Dann können sich sogar Vögel, Eichhörnchen und Fledermäuse auf mir niederlassen“, berichtete er stolz. Die Fliege überlegte eine Weile und dann sagte sie: „Um ein wirklich großer, stattlicher Baum werden zu können, müsstest du auf einer Lichtung stehen. Im Unterholz, zwischen Hunderten von anderen Bäumen und allerlei Gestrüpp, ist es dir überhaupt nicht möglich, groß und stattlich zu werden. Hier ist gar nicht genug Licht, geschweige denn Platz“. Dann spannte sie ihre Flügel auseinander und flog davon.

Der kleine Kastaniensprössling erschrak. Seine Unbeschwertheit und sein Glaube an sich und die Welt, waren auf einmal tief erschüttert. Er stellte fest, dass die Fliege Recht hatte. Um ihn herum gab es wirklich keinen Platz um groß und stattlich werden zu können. Kein wunderschöner, großer Baum würde er eines Tages sein, sondern allenfalls ein mickeriges, dünnes, spärlich verzweigtes, knorriges Bäumchen, das sich mit vielen anderen um ein paar direkte Sonnenstrahlen streiten musste. Der kleine Kastaniensprössling konnte es einfach nicht fassen. Augenblicklich bereitete ihm sein Leben keine Freude mehr und alles fühlte sich für ihn schwer und sinnlos an.

Es wurde Herbst. Ein Jahr zuvor, als er noch viel kleiner gewesen war, und nur zwei Blätter besaß, hatte der kleine Kastaniensprössling diese Jahreszeit sehr genießen können. Damals hatte er große Freude daran, zu beobachten, wie sich seine beiden Blätter von Tag zu Tag mehr verfärbten und am Ende sogar ganz und gar von ihm abfielen. In diesem Jahr konnte er dem Herbst nichts Gutes abgewinnen. Obwohl sein krautiges Stämmchen wie eh und je im Wind wippte und seine herrlich bunten Blätter dabei flatterten, fühlte er nichts weiter, als Ratlosigkeit, Verzweiflung und Schwere.

„Hätte ich bloß nicht hier zwischen all den anderen Bäumen Wurzeln geschlagen. Wäre die Kastanienfrucht, aus der ich erwuchs, doch nur auf eine Lichtung gefallen, dann könnte ich mich nach Herzenslust ausbreiten und meine Blätter vom hellen Sonnenlicht verwöhnen lassen“, kreisten seine Gedanken unaufhörlich. Der kleine Kastaniensprössling nahm kaum wahr, wie sehr der Herbst die Umgebung verzauberte. Er hatte einfach keine Freude an den vielen farbenfrohen Blättern, die vom Wind lustig umhergewirbelt wurden und bald darauf als bunte, wärmende Laubdecke den Waldboden zierten. Alles war ihm egal.

Die Tage vergingen, ohne dass sich sein Befinden besserte. Dann hielt der Winter Einzug. Es wurde sehr kalt und der kleine Kastaniensprössling verfiel für einige Monate in eine Art Winterschlaf. Während dieser Zeit träumte er hin und wieder von einer Fee. Stets begrüßte sie ihn liebevoll, wenn er ihr im Traum begegnete. Als sie ihn das allererste Mal aufsuchte, sagte sie: „Hallo, mein liebes Kastanienbäumchen, ich bin gekommen, um dir ein wenig Zauberstaub zu schenken, heute habe ich den Zauber der Gelassenheit mitgebracht“. Noch bevor der kleine Kastaniensprössling in irgendeiner Form reagieren konnte, breitete sie ihre Arme aus und löste sich in Luft auf. Der kleine Kastaniensprössling atmete unter dem Zauber der Gelassenheit regelrecht auf. Plötzlich war er dazu in der Lage, seine Situation gelassen anzunehmen und ganz und gar entspannt auf die Zukunft zu vertrauen. Egal wie sein Leben auch weitergehen würde, ganz gleich, was aus ihm werden sollte, er hatte auf einmal die Fähigkeit, in sich zu ruhen, sich gelassen zurückzulehnen und in allem, was war, ist und sein wird, einen Sinn zu erkennen. Einige Zeit später verflog der Zauber und der wunderbare Traum von Ruhe und Gelassenheit war zu Ende.

Die Wochen vergingen und immer wieder geschah es, dass der Kastaniensprössling von der Fee träumte. Als sie ihn das zweite Mal aufsuchte, hatte sie ihm den Zauberstaub der Geborgenheit mitgebracht. Kaum hatte sie ihre Arme ausgebreitet und sich wieder in Luft aufgelöst, spürte der kleine Kastaniensprössling, von einer Sekunde auf die andere, wie wohl es ihm ging. Er fühlte sich geborgen in der schützenden Laubschicht und der dichten Schneedecke, die verhinderten, dass der Frost in den Boden eindrang. Im Traum kam ihm das Leben auf einmal wieder ganz wunderbar vor. Er erkannte, dass sein Befinden nicht maßgeblich davon abhing, wie seine Welt sich im Außen darbot, sondern vielmehr, mit welcher inneren Haltung er sie betrachtete. Nach einiger Zeit verflog der Zauber jedoch wieder und mit ihm die beflügelnden, positiven, lebensbejahenden Gefühle.

Ein anderes Mal träumte er, wie ihm die Fee den Zauberstaub des Humors brachte. Wieder entfaltete der Zauber im Nu seine Wirkung. Dem kleinen Kastaniensprössling war auf einmal zum Lachen zumute. Egal, an was er auch dachte oder welche inneren Bilder aus der Erinnerung sich ihm zeigten, er konnte plötzlich alles mit Humor nehmen oder mit ein wenig Ironie betrachten. Das Leben fühlte sich wieder leicht und unbeschwert an. Auch über das, was nicht so erfreulich war, konnte er sich plötzlich amüsieren. Doch als der Zauber seine Kraft verlor, war die Heiterkeit wieder verschwunden.

Es dauerte nicht lange, bis weitere Traumbegegnungen mit der Fee folgten. Die Fee erschien dem kleinen Kastaniensprössling wieder und wieder. Manchmal brachte sie sogar zwei verschiedene Sorten Zauberstaub mit. So hatte sie beispielsweise einmal Dankbarkeit und Fülle gleichzeitig im Gepäck. Sofort nachdem sie ihre Arme ausgebreitet und sich in Luft aufgelöst hatte, setze die Wirkung ein. Der kleine Kastaniensprössling fühlte tiefe Dankbarkeit und unendlichen Reichtum. In seinem Traum bedankte er sich bei Mutter Natur dafür, dass sie ihm das Leben geschenkt hatte. Er konnte dies auf einmal als kostbares göttliches Geschenk begreifen. Er war geradezu überwältigt von der Vielfalt und Schönheit, die überall um ihn herum war. Es fühlte sich für ihn plötzlich so an, als könnte er sein Glück kaum fassen. Er erkannte, dass alles, was sein Herz begehrte, in Hülle und Fülle vorhanden war, er musste nur genau hinschauen. Doch auch in diesem Traum verlor der Zauber bald wieder seine Kraft.

Als der kleine Kastaniensprössling das nächste Mal von der Fee Besuch bekam, brachte sie ihm den Zauberstaub von Liebe und Trost mit. Kaum hatte er die Fee bemerkt, fühlte er sich unglaublich geliebt, geborgen und beschützt. Es war das schönste Gefühl, das er jemals in seinem Leben in sich gespürt hatte. Es war ihm, als wäre er in alles und jeden, ja sogar in sich selbst, über alle Maßen verliebt. Dieser Traum berührte ihn so tief, wie kein anderer jemals zuvor.

Es wurde Frühling. Der Wald erwachte zu neuem Leben. Die Sonne schien und der Kastaniensprössling spürte die wohlige Wärme auf seinem Stämmchen. Erste bunte Blüten der verschiedensten Blumen hatten sich aus der schützenden Laubdecke erhoben und auch manche Gräser streckten bereits ihre frischen grünen Halme der Sonne entgegen. Der kleine Kastaniensprössling hatte zwar noch nicht ausgetrieben, aber sieben Knospen, aus denen sich bald sieben frische Blätter entwickeln sollten, waren bereits zu erkennen.

Je mehr der kleine Kastaniensprössling aus seinem Winterschlaf erwachte, umso mehr erinnerte er sich auch wieder daran, wie traurig er war und wie aussichtslos ihm seine Situation vorkam. Es schien einfach nichts zu geben, woran er sich erfreuen konnte oder für was es sich zu leben lohnte.

Die Tage vergingen ohne dass sich die Befindlichkeit des kleinen Kastaniensprösslings verbesserte. Dann stand urplötzlich die Fee neben ihm. Zuerst nahm er sie gar nicht wahr, doch als er spürte, wie ihn jemand zärtlich berührte, erkannte er staunend, dass sie es war. Augenblicklich kehrten Lebensfreude und Leichtigkeit zu ihm zurück. Ja, er fühlte sich auf einmal wieder geliebt, gelassen, geborgen, getröstet, beschützt, reich und dankbar. Er spürte, wie unbeschreiblich lebendig und wach er mit einem Mal war, so, als könnte ihm nichts, von dem, was rings um ihn herum geschieht, entgehen und so, als könnte er in allen Dingen einen Zauber sowie einen Sinn entdecken. Und weil die Fee bei dieser Begegnung nicht – wie sonst in seinen Träumen – die Arme über ihm ausbreitete und sich auch nicht gleich wieder in Luft auflöste, nutzte der kleine Kastaniensprössling die Gelegenheit, und sprach sie an:

„Liebe gute Fee, wie schön, dich endlich wahrhaftig kennenzulernen. Ich danke dir von Herzen für die wunderbaren Träume, die du mir in den letzten Monaten brachtest und mit denen du mir so viele schöne Momente beschert hast. Schon wieder spüre ich den Zauber, den du mit dir führst. Ich fühle mich so außergewöhnlich neugierig, ja so unglaublich aufmerksam, dankbar und wach. Ich denke, du hast mir dieses Mal den Zauberstaub von Achtsamkeit, Wachheit, Begeisterungsfähigkeit und Wertschätzung mitgebracht“. Die Fee lächelte dem kleinen Kastaniensprössling freundlich zu und sagte: „Mein liebes Kastanienbäumchen, wie schön, dich so neugierig, wach, begeistert und anerkennend zu erleben. Du machst mir damit das größte Geschenk, das du mir überhaupt machen kannst“. „Ich mache dir damit ein Geschenk?“, fragte der kleine Kastaniensprössling etwas verlegen. „Ja“, sagte die Fee, „ich freue mich so sehr, dass du all diese lebensdienlichen Gefühle aufbringen kannst. Das zeigt mir, welch wunderbares Potenzial in dir steckt“. „Wunderbares Potenzial, das in mir steckt?“, fragte der Kastaniensprössling, denn er verstand nicht, was die Fee meinte. „Ja, wenn du dazu in der Lage bist, all diese lebensbejahenden Gefühle zu fühlen, und alles wertschätzen kannst, was dich umgibt, dann kannst du in deinem Leben glücklich werden“, sagte sie. „Ja, aber, das war doch nur möglich, weil du nicht müde wurdest, mir immer wieder den entsprechenden Zauberstaub zu bringen“, sagte der kleine Kastaniensprössling. „Genauso, wie du mir auch jetzt wieder Zauberstaub mitbringst“, fügte er hinzu. „Nein, du irrst dich“, sagte die Fee. „Ich irre mich, wie meinst du das?“, fragte der Kastaniensprössling. „Stell dir vor, ich habe dir noch nie irgendwelchen Zauberstaub gebracht. Ich sagte das nur, um dich ein wenig aufzumuntern und um dir zu zeigen, dass aller Zauber in dir selbst ist. Ich habe dir auch heute keine Achtsamkeit oder Wachheit, weder Wertschätzung noch Begeisterungsfähigkeit mitgebracht. Als Fee bin ich Teil des Geistigen. Ich bin immer und überall gegenwärtig. Im Innen und im Außen. Also um dich herum und in dir selbst. All diese positiven, lebensdienlichen Energien, halte ich zu jeder Zeit als unerschöpfliches ‚Geistiges Potenzial‘ für alles und jeden bereit. Ob man es entdeckt, wertschätzt, annimmt, nutzt und entfaltet, liegt ganz allein an jedem einzelnen selbst“, beendete sie ihre Erklärungen. Der kleine Kastaniensprössling wollte noch etwas sagen, doch die Fee war sogleich verschwunden. Sofort befürchtete er, der Zauber könnte schon bald wieder abschwächen und am Ende ganz und gar verfliegen. Doch dann besann er sich auf das, was die Fee ihm auf so beeindruckende Art und Weise anvertraut hatte. Dem kleinen Kastaniensprössling wurde klar, dass die Fee immer bei ihm war. Nicht nur, wenn er von ihr träumte oder sie sich zufällig irgendwo zeigte. Wann immer er ihre Unterstützung begehrte, brauchte er nur an sie zu denken und schon war er wieder mit ihr und sich selbst in Kontakt.

Es dauerte ein paar Tage, bis der kleine Kastaniensprössling das Vertrauen in sich und das Leben ganz und gar zurückgewonnen hatte, aber schließlich erkannte er: Was immer auf ihn wartete, egal, was das Leben noch für ihn bereithalten würde, er besaß den Zauberschlüssel, um in allem das Positive zu entdecken, aus jeder Begebenheit, das möglichst Beste zu machen und niemals die Hoffnung zu verlieren. Er begriff, welch große Ehre es war, ein Teil des Waldes sein zu dürfen und zugleich konnte er sich gestatten, von etwas anderem zu träumen. Er wusste, das Leben ist ein spannendes, unvorhersehbares Geschenk. Nichts ist sicher, aber alles ist möglich. Von da an, war er bereit – bereit, das Geschenk anzunehmen – bereit, zu leben.

 

Der Kastanienbaum und die Fee – Aus dem Buch „Von Herz zu Herz“ von Ralf Hillmann

Vorankündigung Buch: http://shop.spirituell-auf-deine-weise.de/Von-Herz-zu-Herz

Ausgabe November 2014

Scham und Schuld sind Dämonen

Scham- und Schuldgefühle kommen nicht von Gott, sie sind Abfallprodukte unserer Gesellschaft. Als kleines Kind haben wir noch die unverfälschte, ungebrochene, natürliche und überaus lebensdienliche Fähigkeit, unseren Gefühlen und Bedürfnissen Ausdruck zu verleihen. Als Baby lachen wir, wenn uns etwas behaglich ist und schreien, wenn einmal nicht alles in Ordnung scheint. Anstelle uns zu lehren, diese natürlichen Fähigkeiten zu würdigen, werden wir im Laufe unseres Lebens fast täglich kritisiert und dazu angehalten, uns selbst zu kontrollieren und Teile von uns zu verleugnen.

Unser Fühlen, Denken und Verhalten wird bewertet und man macht uns weiß, vieles davon sei falsch. So lernen wir beispielsweise schon sehr früh, uns für vieles, was uns tief im Inneren ausmacht, zu schämen oder schuldig zu fühlen. Und weil wir es nicht besser wissen, bewerten wir andere nach genau den gleichen Kriterien. Wir lernen zu beurteilen, anstelle zu respektieren und anzuerkennen. Auf diese Weise fügen wir uns gegenseitig Scham- und Schuldgefühle zu. Nach meiner Auffassung gibt es keinen natürlichen Maßstab, mit dem man messen könnte, was richtig oder falsch ist.

Es gibt nur Tausende, ja Millionen unterschiedliche, von Menschen geschaffene, Maßstäbe darüber, was richtig oder falsch sein soll. Und alle glauben, der eigene Maßstab mit dem man selbst die Welt bemisst und bewertet, sei der einzig wahre und richtige. Auf diesem Irrtum basieren beinahe alle Streitigkeiten dieser Welt. Anstelle unseren ureigenen Gefühlen und Bedürfnissen zu vertrauen und das auch jedem anderen zuzugestehen, vertrauen wir oft – ohne es für uns selbst zu überprüfen – auf das, was uns andere beigebracht haben und verurteilen alle, die anders denken und fühlen.

Auch wenn wir heute schon viel toleranter und offener gegenüber Andersdenkenden und –fühlenden sind als beispielsweise noch vor 20, 50 oder 100 Jahren, gibt es noch immer viel Unverständnis und Ungerechtigkeit auf dieser Welt und auch in unserem direkten, alltäglichen Umfeld.

Das ist so, weil viele immer noch glauben, andere müssten genauso fühlen, denken und handeln wie sie selbst. Sie legen an andere den eigenen Maßstab an. Dort, wo Maßstäbe angelegt bzw. Urteile ausgesprochen werden, wird Betroffenen das Recht abgesprochen, so sein zu dürfen, wie sie nun einmal sind. Das alles sind Ungerechtigkeiten, die wir oft gar nicht als solche verstehen, denn wir alle halten uns für gut und rechtschaffend. Es sind Ungerechtigkeiten, die wir erst erkennen, wenn wir uns und allen anderen gestatten, zu unseren natürlichen Gefühlen und Bedürfnissen zu stehen.

Wenn wir anerkennen, dass alle anderen – genauso, wie wir selbst – das Recht haben, so sein zu dürfen, wie sie nun einmal sind, hören wir auf, zu bewerten. Ja, wir hören auf, zu verurteilen, denn wir haben verstanden, dass alle anderen genau das gleiche tun möchten, wie wir selbst, nämlich gemäß der eigenen Möglichkeiten und Wahrheiten zu leben. Wenn wir alles und jeden für gleichberechtigt und gleichwertig anerkennen, schaffen wir die Basis, mit allem und jedem, achtsam und respektvoll umgehen zu können. Unser Verständnis für uns selbst und für die anderen, weitet sich.

Wir begreifen, nichts bzw. niemand ist höher oder niedriger zu schätzen, als wir selbst. Alles und jeder hat seine Bedeutung und Berechtigung. Psychisch gestörte Menschen, die sich selbst und/oder ihren Mitmenschen die abscheulichsten Dinge antun, wie z.B. körperliche und seelische Gewalt jeglicher Art, sind das Produkt unserer Gesellschaft. Ständige Demütigung und Maßregelung machten aus ihnen das, was sie heute sind. Zu viele Scham- und Schuldzuweisungen machten ihre Psyche kaputt.

Wenn wir alle – wirklich alle – aufhören zu bewerten und zu verurteilen, und wir stattdessen lernen, zu respektieren und anzuerkennen,  hören wir auf, Individuen zu produzieren, die wiederum nicht anders können, als anderen Schaden zuzufügen.